Achtung, Autofahrer! Wer am Steuer zur E-Zigarette greift, muss jetzt tief in die Tasche greifen

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Autofahrer aufgepasst: Ein neues Gerichtsurteil macht das Dampfen hinterm Steuer riskanter – und teurer – als je zuvor.

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Das neue Urteil des OLG Köln

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Ein Beschluss des Oberlandesgerichts Köln vom 25. September 2025 hat klargestellt, dass das Bedienen einer E-Zigarette mit Touch-Display am Steuer als Verstoß gegen das Handyverbot gilt. Ein 46-jähriger Fahrer muss deswegen 150 Euro Bußgeld zahlen und bekommt einen Punkt in Flensburg.

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Die Richter stellten fest, dass es nicht auf die Hauptfunktion des Geräts ankommt, sondern auf das Ablenkungspotenzial: Wer am Display seiner Vape tippt, gefährdet die Verkehrssicherheit genauso wie beim Texten auf dem Smartphone.

Lassen Sie uns nun beleuchten, warum E-Zigaretten überhaupt plötzlich als Handys gelten …

Warum E-Zigaretten plötzlich wie Handys behandelt werden

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Im Gesetzestext (§ 23 Abs. 1a StVO) ist von „elektronischen Geräten mit Berührungsbildschirm“ die Rede. Damit rutscht jede Vape mit Display automatisch in dieselbe Verbotszone wie Smartphones.

Die Technik hat E-Zigaretten smarter gemacht – Touchscreens regeln Wattzahl oder Liquid-Verbrauch. Doch genau diese Displays werden zum juristischen Bumerang: Ein kurzer Blick, ein Tippen – und der Gesetzgeber sieht darin dieselbe Ablenkung wie beim Scrollen durch Social-Media-Feeds.

Und wie teuer kann das Ganze noch werden? Das schauen wir uns als Nächstes an.

So hoch können die Strafen wirklich klettern

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Der derzeitige Regelsatz liegt bei 150 Euro plus einem Punkt, doch Wiederholungstäter müssen mit empfindlich höheren Bußgeldern rechnen. Bei Gefährdung oder Unfall drohen sogar Fahrverbote.

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Versicherer prüfen in solchen Fällen, ob grobe Fahrlässigkeit vorliegt. Kommt ein Schaden ins Spiel, kann der Eigenanteil rasch in die Tausende gehen – ein Dampfwölkchen wird dann zur kostspieligen Nebelwand.

Doch trifft das nur Vaper mit Touch-Gerät? Werfen wir einen Blick auf Modelle ohne Display.

Was gilt für Dampfen ohne Touchdisplay?

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E-Zigaretten, die lediglich einen Feuerknopf besitzen, fallen aktuell nicht unter das Display-Verbot. Solange Sie also nicht am Gerät herumprogrammieren, bleibt das reine Inhalieren rechtlich erlaubt – vorerst.

Politisch mehren sich jedoch Stimmen, die ein generelles Rauch- und Dampfverbot im Fahrzeug fordern. Besonders minderjährige Mitfahrer sollen so vor Passivdampf geschützt werden. Die Gesetzeslage könnte sich daher schneller ändern, als viele denken.

Wie streng andere Länder bereits mit dem Thema umgehen, zeigt der internationale Vergleich.

Internationale Vergleiche: Wo Dampfen im Auto schon tabu ist

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In Australien, Italien und Teilen Kanadas herrscht absolutes Rauch- und Dampfverbot, sobald Minderjährige im Auto sitzen. Verstöße kosten dort teilweise mehr als 500 Euro.

Auch in Großbritannien wird das Bußgeld seit 2024 konsequent eingetrieben. Deutschland liegt hier noch zurück, aber das Kölner Urteil ist ein deutliches Signal: Der europäische Trend weist Richtung Zero-Tolerance.

Welche Vorsichtsmaßnahmen sollten Sie als Fahrer jetzt treffen? Die Antwort gibt es gleich.

Tipps für Autofahrer: So vermeiden Sie teure Fehler

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• Lassen Sie Geräte mit Display in einer Halterung oder verstauen Sie sie ganz – Finger weg während der Fahrt.

• Nutzen Sie Nikotinpflaster oder Spray, wenn die Fahrt lang ist und der Dampfdrang groß wird.

Wer diese einfachen Regeln befolgt, spart nicht nur Geld, sondern schützt auch Leben – inklusive des eigenen.

Bleiben Sie wachsam und unfallfrei!

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