Ein nächtlicher Ausflug in Münchens Rotlichtviertel eskaliert – und plötzlich steht Ben Tewaag wieder im grellen Scheinwerferlicht der Skandale.
Rote Lichter, greller Auftritt

Gegen fünf Uhr morgens betritt Ben Tewaag den bekannten Stripclub „Queens“ an der Goethestraße – doch sein Besuch endet schneller als erwartet. Augenzeugen berichten, der 49-Jährige habe lautstark herumkommandiert und sich geweigert, den Club trotz mehrfacher Aufforderung zu verlassen.
Schließlich greift das Sicherheitspersonal durch: Tewaag wird vor die Tür gesetzt, noch ehe die Morgendämmerung den Asphalt erwärmt. Keiner ahnt zu diesem Zeitpunkt, dass das eigentliche Drama erst beginnt.
Lassen Sie uns nun mitverfolgen, wohin die aufgestaute Wut des Reality-Stars ihn danach treibt …
Der Marsch zur Wache

Nur dreißig Minuten später taucht Tewaag an der Tür der Polizeiinspektion 16 auf – zu Fuß, erkennbar aufgebracht. Er meldet sich laut eigenen Worten „freiwillig“, um eine Anzeige zu erstatten, doch der Ton kippt schon beim Betreten.
Bei der Durchsuchung finden die Beamten eine geringe Menge Betäubungsmittel in seiner Jacke. Tewaag behauptet, jemand habe sie ihm „vor dem Club zugesteckt“. Das Misstrauen wächst, ebenso wie sein Adrenalinpegel.
Doch die wahre Eskalation entfesselt sich erst hinter verschlossenen Zellentüren …
Zelle statt Taxi

Kaum klickt die Tür, beginnt das Hämmern: Ben Tewaag schlägt laut Polizeibericht mehrfach seinen Kopf gegen die Wand, schreit, droht – eine alarmierende Selbstgefährdung. Beamte entschließen sich zum Eigenschutz und legen ihm Fixiergurte an.
Die Situation ist so brisant, dass der diensthabende Arzt eine sofortige psychiatrische Einweisung verfügt. Um sieben Uhr morgens rollt der Rettungswagen in Richtung Klinikum Haar.
Welche Vorgeschichte nährt diesen Teufelskreis? Der Blick zurück enthüllt ein Muster …
Wiederholung eines düsteren Musters

Bereits im November 2025 geriet Tewaag in ähnlichen Schlagzeilen: Nach einem Sturz zu Hause beleidigte er Sanitäter, attackierte Polizisten und landete ebenfalls in der Psychiatrie. Fans hofften damals auf Einsicht – vergeblich.
Seine Akte liest sich wie ein rotes Tuch voller Alkohol- und Drogenexzesse, Sachbeschädigung und Körperverletzung. Der gestrige Vorfall erscheint nun als neuestes Kapitel in einem langjährigen Drehbuch der Selbstzerstörung.
Doch wie reagiert der Familienclan, allen voran Mutter Uschi Glas, auf das erneute Fiasko?
Das Schweigen der Familie

Von Uschi Glas kommt nur ein knappes „Kein Kommentar“, ihr Management verweist auf die „Privatsphäre des Sohnes“. Insider berichten jedoch von wachsender Verzweiflung: Im Hintergrund soll längst professionelle Hilfe organisiert worden sein, doch der Sohn entzieht sich immer wieder.
Freunde der Familie sprechen von „letzter Geduldsprobe“. In sozialen Medien hagelt es Mitleid und scharfe Kritik gleichermaßen – ein emotionales Minenfeld für alle Beteiligten.
Bleibt die Frage: Welche juristischen Folgen drohen dem Schauspiel-Erben diesmal tatsächlich?
Anzeige, Verfahren – und ein offener Ausgang

Die Staatsanwaltschaft München ermittelt nun wegen Drogendelikts und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Ein Gutachten zur Schuldfähigkeit ist bereits angeordnet, über eine mögliche Haftverschonung wird in wenigen Tagen entschieden.
Sollte Tewaag erneut als voll zurechnungsfähig gelten, könnten Geldstrafe oder Bewährung den Weg ebnen – doch bei Wiederholungstätern steigt das Risiko einer Haftstrafe spürbar. Sein Anwalt setzt auf das Argument psychischer Ausnahmesituation.
Ob diese Strategie greift – und ob Ben Tewaag endlich die Kurve bekommt – dürfte sich schon in den kommenden Wochen zeigen.