Spezialkräfte untersuchen möglichen Sprengstoff

Um 10.33 Uhr veröffentlichte das Polizeipräsidium Mittelfranken eine weitere Information. Nun war von einem sprengstoffverdächtigen Gegenstand die Rede.
Die Polizei teilte mit: „Es wurde ein sprengstoffverdächtiger Gegenstand im Gleisbett aufgefunden. Dieser wird derzeit von Spezielkräften näher untersucht.“
Damit wurde der Grund für den massiven Einsatz endgültig deutlich. Spezialkräfte sollten den Fund im Gleisbereich genauer untersuchen und die Situation vor Ort einschätzen.
Auch die Sicherheitsmaßnahmen wurden entsprechend ausgeweitet. Der Bereich rund um die Gleise blieb abgesperrt, während sich zahlreiche Einsatzkräfte um die Gefahrenstelle kümmerten.
Ein Reporter vor Ort berichtete von einem großen Aufgebot. Neben der Polizei waren auch Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz.
Der Zugang in Richtung Gleise war allerdings nicht möglich. Vom Sammelplatz für Medienvertreter aus konnte der Bereich nur aus einiger Entfernung beobachtet werden. Die Polizei hatte die Straße in Richtung Gleise, die Alte Burgstraße, abgesperrt.
Vom Wallmüllerplatz aus war zu erkennen, dass Einsatzkräfte direkt an den Gleisen arbeiteten. Die betreffende Stelle befindet sich etwas außerhalb des eigentlichen Bahnhofsbereichs, südlich des Treuchtlinger Bahnhofs.
Für den Zugverkehr blieb die Situation zunächst angespannt. Die Deutsche Bahn hielt die Züge weiterhin zurück und arbeitete an einer Ersatzlösung für die betroffenen Fahrgäste.
Wie gefährlich der gefundene Gegenstand tatsächlich ist und was es damit auf sich hat, soll nun die Untersuchung durch die Spezialkräfte klären. Bis dahin bleibt der abgesperrte Bereich für die Öffentlichkeit tabu.