Bei RTL gerät Stefan Raab plötzlich unter Druck

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Nach einem turbulenten Quotengewitter brodelt es hinter den Kulissen von RTL: Stefan Raab steht vor seiner vielleicht größten TV-Zäsur seit seinem Comeback – doch das ganze Ausmaß enthüllt sich erst Schritt für Schritt.

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Die große Rückkehr – und der holprige Start

Image: IMAGO / Eventflash
Image: IMAGO / Eventflash

Als RTL im September 2025 den Entertainer mit „Die Stefan Raab Show“ zurück in die Mittwochs-Primetime holte, schien alles angerichtet für ein Quotenfeuerwerk. Millionen Zuschauer:innen schalteten zur Premiere ein, Euphorie machte sich breit und Raab versprach wöchentlich „Fernsehen für die Geschichtsbücher“.

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Nur wenige Wochen später jedoch war von der Anfangseuphorie wenig übrig: Die Reichweiten pendelten sich bereits im Oktober deutlich unter der Millionengrenze ein, die Marktanteile rutschten in der Zielgruppe teilweise in den einstelligen Bereich – ein Alarmzeichen für den Privatsender.

Lass uns gleich sehen, wie schnell aus Skepsis hilflose Panik wurde …

Das Quotendebakel nimmt Fahrt auf

Image: IMAGO / Panama Pictures
Image: IMAGO / Panama Pictures

Zum Jahreswechsel 2025/26 erreichten einzelne Ausgaben kaum noch 0,6 Millionen Zuschauer:innen – im Konkurrenzumfeld waren das fast schon Spätabend-Zahlen. Interne Auswertungen stuften die Performance als „katastrophal“ ein; selbst Wiederholungen älterer Filme liefen teils besser.

Gleichzeitig brillierte das Dschungelcamp auf demselben Sender mit Traumwerten um die 4 Millionen. Der direkte Vergleich erhöhte den Druck: Raabs Show wirkte neben dem Lagerfeuer-Dauerbrenner wie ein Quotenzwerg.

Und damit begann in Köln-Deutz ein bitteres Krisenprotokoll, dessen brisante Ergebnisse wir jetzt erkunden …

Hinter verschlossenen Türen: Krisenrunden bei RTL

Image: AI
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Programmdirektion und Produktionspartner trafen sich mehrfach zu nächtlichen Marathonsitzungen. Diskutiert wurde alles – von radikalen Konzeptänderungen bis zur kompletten Absetzung. Insider berichten, dass sogar eine Rückkehr von Raab zu reinen Show-Events im Jahresverlauf auf dem Tisch lag.

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Letztlich setzten sich Stimmen durch, die Raab weiterhin als Marke behalten wollten, ihn aber aus der klassischen 20:15-Zone herausnehmen mussten, um das Primetime-Image zu schützen.

Doch wohin mit dem einstigen Quoten-König? Die Antwort folgte – allerdings mit einem doppelten Haken, wie wir gleich enthüllen …

Entscheidung gefallen: Abschied von der Primetime

Image: AI
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Am Abend des 29. Januar verkündete Raab selbst während einer Werbepause die überraschende Wendung: „Die Stefan Raab Show“ zieht ins Late-Night-Fenster. Ab dem 10. Februar gibt es keine Mittwochs-Primetime mehr – stattdessen Late Night only.

RTL erhofft sich, dass Raabs bissiger Humor und Spontanität nach 23 Uhr besser zünden und gleichzeitig jüngere Streaming-Affine anspricht. Ein mutiger Schritt – oder die elegante Art, ihn sanft abzuräumen?

Bevor wir das klären, wartet noch eine unerwartete Zusatznachricht …

Doppelpack statt Downgrade: Zwei Ausgaben pro Woche

Image: AI
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Der Sender koppelt die Verlegung an eine Verdopplung: dienstags 22 Uhr exklusiv auf RTL+, donnerstags 23:15 Uhr im linearen Programm. Damit wird Raab zwar verbannt, bekommt aber mehr Sendezeit denn je.

Strategisch soll das Streaming-Dienst-Fenster neue Abonnenten locken, während der späte Donnerstag das Erbe von „TV total“ wachruft. Intern heißt es, Raab habe den Deal nur akzeptiert, weil er inhaltlich freie Hand behält – inklusive Live-Band und Studiopublikum.

Doch was bedeutet das wirklich für seine Karriere? Die finale Enthüllung folgt jetzt …

Das große Finale: Degradierung oder Comeback-Chance?

Image: AI
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Fakt ist: Stefan Raab fliegt aus der Primetime – ein herber Gesichtsverlust für den einstigen Quotengiganten. Dennoch wandelt die Late-Night-Doppelstrategie den Abstieg in eine neue Option: Mehr Sendeplätze, größere kreative Freiheit und das starke Dschungel-Lead-In könnten ihm sogar die höchste Reichweite seit Jahren bescheren.

Damit hat RTL ein paradoxes Kunststück vollbracht: Es bestraft Raab für schwache Quoten und schenkt ihm gleichzeitig die Bühne, auf der er sich einst am wohlsten fühlte. Ob sich dieser riskante Zug auszahlt, entscheidet sich ab dem 10. Februar – erst dann wird sich zeigen, ob Raab degradiert wurde oder einen späten Triumph feiert.

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