Ein schweres Unglück erschüttert eine sonst so begehrte Ferienregion.
Bus überschlägt sich mehrfach

Ein schweres Busunglück auf der Sinai-Halbinsel in Ägypten hat am Mittwoch zahlreiche Menschenleben gefordert. Nach offiziellen Angaben kamen 22 Fahrgäste ums Leben, weitere 28 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.
Der Unfall ereignete sich auf einer Küstenstraße zwischen den bekannten Urlaubsorten Dahab und Nuweiba am Roten Meer. Wie es genau zu dem verheerenden Unglück kam, ist bislang noch nicht abschließend geklärt.
Nach ersten Informationen soll der Fahrer die Kontrolle über den Bus verloren haben. Das Fahrzeug kippte daraufhin um und überschlug sich offenbar mehrfach.
Die Verletzten wurden nach dem Unfall in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die medizinischen Teams arbeiteten laut dem ägyptischen Gesundheitsministerium unter Hochdruck.
Ministeriumssprecher Hussam Abd al-Ghafar erklärte: „Alle medizinischen Teams arbeiten auf voller Kapazität, um den Unfall mit höchster Effizienz und Schnelligkeit zu bewältigen. Das Gesundheits- und Bevölkerungsministerium spricht den Familien der Opfer sein tief empfundenes Beileid aus.“
Noch ist unklar, wer genau zu den Opfern gehört. Auch die Frage, ob Touristen unter den Toten und Verletzten sind, war zunächst offen.
Beliebte Urlaubsregion von schwerem Unglück erschüttert
Die Region, in der sich das Busunglück ereignete, gilt als beliebtes Reiseziel. Besonders Taucher und Badeurlauber zieht es regelmäßig an die Küste des Roten Meeres.
Doch auch die Beduinenkultur und Touren durch die spektakuläre Wüstenlandschaft locken zahlreiche Besucher in den Süden der Sinai-Halbinsel.
Nach Angaben des jordanischen Außenministeriums sollen sich unter den Todesopfern auch zehn jordanische Staatsbürger befinden.
Die genaue Ursache des schweren Unfalls wird nun untersucht. Noch müssen die Behörden klären, warum der Fahrer die Kontrolle über den Bus verlor und wie genau sich das Fahrzeug mehrfach überschlagen konnte.
Während die Ermittlungen weiterlaufen, bleibt die Bilanz des Unglücks erschütternd: 22 Menschen verloren ihr Leben, 28 weitere wurden verletzt.
Ob sich die Zahl der Opfer oder Verletzten noch verändert, war zunächst nicht bekannt.