Donald Trump geht beim Friedensnobelpreis leer aus – Kritik aus den USA

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Mit jäher Spannung blickten die USA nach Oslo – doch der Name „Donald Trump“ erklang nicht. Was folgte, war ein politisches Erdbeben, das sich von den Korridoren des Weißen Hauses bis in Talkshows und Timelines fraß.

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Stille in Oslo, laute Fragen in Washington

 IMAGO / UPI Photo
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Die Verkündung des Friedensnobelpreises 2025 sorgte für betretene Gesichter im Westflügel. Anstelle des erhofften Trump-Triumphes ehrte das Komitee die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado. In der Hauptstadt herrschte Sekundenlanges Schweigen, bevor die ersten Eilmeldungen schrillten.

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Binnen Minuten schlugen Kommentatoren Alarm: Wie konnte ein Präsident, der nach eigenen Worten „mehr Kriege beendet hat als jeder Vorgänger“, leer ausgehen? Die Ratlosigkeit nährte eine Wut, die sich bald Bahn brechen sollte.

Weiter geht’s mit der Reaktion aus der Chefetage …

„Politik über Frieden“ – das Weiße Haus schäumt

Image: AI
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Schon kurz nach der Entscheidung wetterte Pressesprecher Steven Cheung via X, das Nobelkomitee habe „die Politik über den Frieden gestellt“. Hinter den Kulissen soll Donald Trump selbst den Beschluss als „größte Farce seit Obamas Sieg 2009“ bezeichnet haben.

Gleichzeitig ließ man wissen, der Präsident werde „weiter Friedensdeals schließen“ – ein Verweis auf das erst vor Tagen vermittelte Waffenstillstandsabkommen zwischen Israel und Hamas. Für viele klang das wie Trotz, für andere wie Wahlkampfrhetorik.

Doch nicht nur im Weißen Haus brodelte es – in konservativen Medien kochte die Empörung hoch …

„Der Nobelpreis ist tot!“ – Rechte Medien im Ausnahmezustand

Image: AI
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US-Talkshows überschlugen sich: Moderator Tucker Carlson sprach von „kulturellem Diebstahl“, Fox-Kommentatorin Laura Ingraham nannte die Auszeichnung „eine linksradikale Provokation“. In einschlägigen Podcasts wurde das Komitee gar als „globalistischer Club“ diffamiert.

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Parallel trendete auf X der Hashtag #NobelGate, millionenfach geteilt von MAGA-Accounts, die Trump zur „wahren Friedensikone“ erhoben. Ein Nutzer schrieb: „Er hätte Krebs heilen können, man hätte ihn trotzdem ignoriert.“

Während die Empörung nach innen wuchs, sammelte die Gewinnerin außen Lob …

Jubel in Caracas, Schulterklopfen weltweit

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In Caracas feierten Anhängerinnen und Anhänger Machados auf den Straßen, während Staatschefs aus Europa und Lateinamerika gratulierten. EU-Kommissionspräsidentin Baerbock sprach von „mutigem Einsatz für Demokratie“.

Auch überraschende Stimmen meldeten sich: Russlands Präsident Putin lobte Trump – und zugleich Machados Mut. Ein diplomatischer Winkelzug, der zeigte, wie viel geopolitisches Kalkül im Nobelreigen steckt.

Doch wie schätzen Fachleute Trumps tatsächliche Friedensbilanz ein? Darauf schauen wir jetzt …

Zwischen Abraham-Abkommen und Gaza-Deal – reicht das für Oslo?

Image: AI
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Politikwissenschaftler erinnern an Trumps Rolle bei den Abraham-Accords und den jüngsten Nahost-Verhandlungen. Doch Nobel-Historiker verweisen auf das Zeitkriterium: Leistungen müssten „nachhaltig“ sein; viele Waffenruhen seien brüchig.

Hinzu komme das Innenbild eines Präsidenten, der zugleich Proteste mit harter Hand bekämpft. Für Oslo zähle Glaubwürdigkeit – und die bleibe bei Polarisierern selten unversehrt.

Bleibt die entscheidende Frage, die alle stellen …

Wird Donald Trump jemals den Nobelpreis holen?

Image: AI
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Berater im Umfeld des Präsidenten denken bereits an 2026 und suchen neue Schauplätze für mögliches Friedenshandeln. Insider sprechen von einem „Bangladesch-Myanmar-Plan“ – Details geheim.

Doch die Aura des „ewig Übergangenen“ dient Trump politisch: In Rallys stilisiert er sich zum Opfer „elitärer Zirkel“, was seiner Basis zusätzlichen Drive verleiht. Das Rätsel, ob Oslo ihn jemals krönen wird, bleibt damit eine der spannendsten offenen Storys der US-Politik.

Lassen Sie uns dranbleiben, denn das letzte Wort im Nobel-Drama ist sicher noch nicht gesprochen.

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