Sie brechen Rekorde, sprengen Grenzen und inspirieren Millionen – hier sind zehn Sportlerinnen, die 2025 den Ton angeben.
Aitana Bonmatí

Die spanische Mittelfeldregisseurin krönte ein weiteres magisches Jahr mit ihrem dritten Ballon d’Or in Folge und schrieb sich damit neben Messi und Platini in den Fußball-Olymp ein. Bei Barça führte sie ihr Team zum Triple, in der Nationalelf zum EM-Finale – ihr Name ist längst ein Synonym für spielerische Eleganz und unbändigen Ehrgeiz.
Abseits des Rasens nutzt Bonmatí ihre Stimme für Gleichberechtigung im Sport und scheut keine politischen Themen. Sie zeigt: Weltklasse kann auch Weltsicht bedeuten. Lassen wir das runde Leder kurz ruhen – gleich geht es zur Königin der Turnmatte.
Simone Biles

Nach ihrem historischen Comeback beherrscht die US-Amerikanerin das Geräteturnen erneut. Olympiagold 2024, dazu ihr inzwischen siebtes WM-Gold im Mehrkampf – Biles hat die Grenzen der Schwerkraft abermals verschoben. Selbst der «Biles III» auf Sprung ist schon fast Routine.
Ihre Offenheit in Sachen Mental Health hat eine globale Diskussion ausgelöst und sie zur Galionsfigur jenseits der Hallen gemacht. Doch wer führt auf dem Parkett der Basketball-Arenen Regie?
Caitlin Clark

Die 23-jährige Guard der Indiana Fever setzt die WNBA unter Strom: schnellste Spielerin zu 450 Assists, Commissioners-Cup-Champion und Dauergast in Triple-Double-Statistiken. Zuschauerrekorde und Social-Media-Hypes pflastern ihren Weg.
Clark bleibt geerdet, lobt das Kollektiv – und verspricht, «noch lange nicht fertig» zu sein. Tempo hochhalten: Jetzt rast eine Hürden-Heldin auf die Bühne.
Sydney McLaughlin-Levrone

Einstige Hürdenspezialistin, 2025 schnellste 400-Meter-Läuferin seit 40 Jahren – 47,78 Sekunden im WM-Finale von Tokio! Ihre flüssige Technik und mentale Stärke lassen das einst «unantastbare» Weltrekord-Gespenst wackeln.
Sydney spricht offen über Glauben und Geduld, wirkt dabei jedoch wie ein Vulkan kurz vor dem nächsten Ausbruch. Von der Laufbahn wechseln wir nun auf den Sandplatz.
Coco Gauff

Mit 21 eroberte sie bei den French Open ihren zweiten Grand-Slam-Titel und schlug Aryna Sabalenka in drei Sätzen. Ihr aggressives Return-Spiel kombiniert sie mit einer Reife, die deutlich älteren Profis Respekt abringt.
Gauff engagiert sich lautstark gegen Rassismus und für Klimaschutz – ihr Erfolgsrezept lautet «Mut auf und neben dem Court». Nach Wasserflaschen jetzt Badehauben: Wir tauchen ins Becken.
Katie Ledecky

23 WM-Goldmedaillen – die US-Freistil-Legende schwamm in Singapur erneut zur 800-Meter-Krone. Mit 8:05,62 Minuten lieferte sie das schnellste Rennen seit einem Jahrzehnt.
Ledecky analysiert jede Bahn akribisch, doch außerhalb der Pools wirbt sie für Stem-Bildung bei Mädchen. Vom Chlor geht’s in den Schnee und auf ein Board voller Geschichte.
Chloe Kim

Sie ist zurück – nach zweijähriger Pause gewann die Kalifornierin erst X-Games-Gold, dann die dritte WM-Krone im Halfpipe-Snowboard. Doppelte 1080-Kombos? Für Kim fast ein Warm-up.
Die 25-Jährige spricht offen über mentale Gesundheit und will als erste Snowboarderin drei olympische Halfpipe-Goldmedaillen holen. Bevor wir Schaummünzen werfen, schnallen wir die Ski an.
Eileen Gu

Die Freeski-Superstarin aus China/USA kehrte nach Verletzung zurück und dominierte Slopestyle-Kontests, auch wenn ein Sturz sie 2025 aus dem Big-Air-Finale riss. Ihr Marketingwert übersteigt längst den vieler Fußballer.
Gu sieht ihren Sport als Plattform für Mädchenförderung und Sprachrohr für Diversität. Jetzt wird’s krachend – Octagon-Zeit!
Valentina Shevchenko

Die «Bullet» verteidigte im Mai beim UFC 315 in Montreal zum achten Mal ihren Fliegengewichts-Titel. Mit 37 Jahren schreibt sie weiter Rekorde, während schon die Super-Fight-Gerüchte mit Zhang Weili kochen.
Ihre Muay-Thai-Präzision verbindet sie mit Gelassenheit eines Schachmeisters – ein tödlicher Mix im Käfig. So viel Power – doch wer hält die längsten Atemreserven auf der Mittelstrecke?
Faith Kipyegon

Die Kenianerin pulverisierte in Eugene ihren eigenen 1.500-Meter-Weltrekord (3:48,68 min) und holte wenig später den vierten WM-Titel. Damit thront sie über jeder Konkurrenz – und vielleicht bald unter vier Minuten über die Meile.
Kipyegon läuft nicht nur Rennen, sie schreibt Geschichte im Laufschritt. Zehn Frauen, zehn Kapitel – doch die Story von Frauenpower im Sport ist gerade erst in der Aufwärmphase.