Eisige Vorwarnung am 28. November 2025: Der Deutsche Wetterdienst schlägt Alarm – von Donau bis Alpenrand droht verbreitet Glätte durch gefrierenden Regen, überfrierende Nässe und dichten Nebel.
Heikle Wetterlage über Deutschland: Glatteis-Gefahr nimmt zu

Über Deutschland hat sich eine ungewöhnliche Luftmischung breitgemacht: Von Nordwesten strömt milde Meeresluft ins Land, während sich im Süden und Südosten weiterhin deutlich kältere Luftmassen halten. Diese Konstellation sorgt für eine gefährliche Wetterlage – besonders im südlichen Bundesgebiet.
Schon am frühen Freitagmorgen warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor teils spiegelglatten Straßen.
Freitagfrüh: Süden besonders betroffen

Zwischen Schwarzwald und Franken kann es am Freitag zu gefrierendem Regen, Reifglätte oder Nebelnässe kommen. Die Folge: lokal erhebliche Glätte.
Im Laufe des Vormittags soll die Gefahr zwar nachlassen, doch die nächste kritische Phase kündigt sich bereits an – und sie betrifft wieder den Süden.
Nacht zum Samstag: Gefrierender Regen – Unwetter droht

In der Nacht zum Samstag erwartet der DWD entlang und südlich der Donau sowie in Teilen der östlichen Mittelgebirge verbreitet gefrierenden Regen.
Dieser kann großflächiges Glatteis verursachen – in Teilen Bayerns sogar mit Unwettercharakter.
Im Bayerischen Wald und in den Alpen können zusätzlich geringe Schneemengen für zusätzliche Rutschgefahr sorgen.
Frost klammert sich an den Süden – bis zu minus 10 Grad

Während im Norden und Westen mildere Luft einströmt, bleibt der Süden hartnäckig kalt:
Am Freitagmorgen liegen die Temperaturen südlich der Donau sowie in höheren Lagen bei bis zu –7 Grad, teilweise kommt die Luft kaum über den Gefrierpunkt.
An den Alpen sind sogar –10 Grad möglich. Auch in der Nacht auf Samstag hält die Kälte an – erneut wird leichter Frost erwartet, im Alpenraum wieder Tiefstwerte bis –10 Grad.
Nebel im Süden – stürmischer Wind im Norden

Am Freitag bildet sich besonders im Süden dichter Nebel, vielerorts sinkt die Sicht unter 150 Meter.
Währenddessen machen sich in den Kammlagen der Mittelgebirge steife bis stürmische Böen bemerkbar. Auf dem Brocken wurden bereits kräftige Sturmböen aus Südwest gemessen.
Nordsee: Wind legt wieder zu

Auch an der Nordseeküste beginnt der Freitag windig, mit steifen Böen aus Südwest. Tagsüber schwächt sich der Wind zwar etwas ab, konzentriert sich aber auf Helgoland und Nordfriesland.
In der Nacht zum Samstag dreht der Wind erneut auf: An der Nordsee werden weit verbreitet stürmische Böen möglich, auf den Inseln sind sogar Sturmböen nicht ausgeschlossen.