Trauer in der Rockwelt: Ein Gitarrengigant verlässt die Bühne für immer – doch sein Echo wird lauter denn je.
Schocknachricht aus New Jersey

Ace Frehley, legendärer Gründungsgitarrist von KISS, ist am 16. Oktober 2025 im Alter von 74 Jahren in Morristown verstorben. Laut Familienkreis erlag der Musiker den Folgen einer Hirnblutung, ausgelöst durch einen Sturz in seinem Heimstudio Ende September. Sein Tod kam nur Stunden nachdem die lebenserhaltenden Maschinen abgeschaltet wurden – der „Spaceman“ verglühte, umringt von seinen Liebsten.
Ein Leben, das mit Pyrotechnik, Rauchfontänen und donnernden Riffs die Arenen dieser Welt erzittern ließ, ist erloschen. Doch wie begann die Reise eines Jungen aus der Bronx zum Helden von Millionen? Lasst uns eintauchen …
Aus der Bronx ins All

Geboren 1951 als Paul Daniel Frehley, wuchs Ace in einer musikalischen Familie auf und griff mit 13 erstmals zur Gitarre. Ohne Unterricht entwickelte er einen unorthodoxen Stil, der später Markenzeichen wurde. In den frühen Siebzigern begegnete er Gene Simmons und Paul Stanley – die Geburtsstunde von KISS.
Seine Freunde nannten ihn bald „Space Ace“. Aus der Garagenband wurde eine galaktische Rockmaschine. Und mit jeder Probe wuchs der Mythos, der die Bühnen der Welt erobern sollte. Genau dorthin führt uns die nächste Station …
Raketenzündung: Die Ära KISS

1974 das Debütalbum, 1975 „Alive!“ – Hits wie „Rock and Roll All Nite“ und „Detroit Rock City“ katapultierten KISS in den Rock-Olymp. Frehleys rauchende Gitarren und sein silbernes Make-up prägten das Stadion-Rock-Zeitalter.
Seine Kompositionen „Cold Gin“ und „Shock Me“ gelten bis heute als Lehrstücke für Hard-Rock-Riffs. Doch hinter der Glam-Fassade brodelte Kreativdrang, der bald eigene Wege suchte. Wohin der „Spaceman“ nach dem ersten Abflug steuerte, erfahren wir gleich …
Solopfaden und letzter Countdown

1982 verließ Frehley die Band, kehrte in den 90ern für eine Reunion zurück und startete parallel seine Solo-Karriere. Noch 2024 tourte er mit „Origins Vol. 3“, während „Origins Vol. 4“ fast fertig war. Die Studio-Stürze im September zwangen ihn jedoch, alle Termine abzusagen – eine Entscheidung, die er „widerwillig, aber hoffnungsvoll“ nannte.
Sein Optimismus blieb bis zuletzt: Auf Instagram versprach er, „bald wieder auf der Bühne zu stehen“. Dass er sie nie mehr betreten würde, entfachte eine Welle der Anteilnahme, die jetzt durch die Rockwelt fegt …
Tränen unter schwarzer Schminke

Gene Simmons und Paul Stanley nannten ihn „einen unersetzlichen Rock-Soldaten“. Peter Criss postete nur: „Ich bin schockiert! Mein Freund… ich liebe dich!“ Weltweit zollten Pearl Jam, Mötley Crüe, Slash und zahllose Fans dem „Spaceman“ Tribut. Social-Media-Kanäle glühten vor Gitarrenfotos und Feuerwerks-Emojis.
Die Trauer ist groß – doch sie weicht der Frage: Wie wird das Vermächtnis von Ace Frehley weiterleben, wenn die letzte Note verklungen ist? Die Antwort wartet schon …
Ein Vermächtnis, das niemals stirbt

Frehley wurde 2014 mit KISS in die Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen. Im Dezember 2025 sollte er gemeinsam mit seinen Ex-Bandkollegen bei den Kennedy Center Honors gefeiert werden – nun wird die Gala ihm gewidmet. Seine Familie plant eine öffentliche Abschiedsfeier im Madison Square Garden; Details folgen in Kürze.
Seine Riffs werden weiter über Stadionboxen donnern, wenn Avatars bereits die KISS-Shows der Zukunft bestreiten. Denn Legenden sterben nicht – sie wechseln nur die Bühne. Ende – und doch der ewige Anfang jeder aufgedrehten Gitarre.