Erdbeben-Schock: Hunderte Tote – Katastrophenfall ausgerufen, ganze Regionen verwüstet

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Ein erschütternder Notruf lässt die Welt aufhorchen: Nach einem schweren Erdbeben ist von 134 Toten die Rede, dazu kommen zahlreiche Verletzte, zerstörte Gebäude und blanke Angst in den betroffenen Gebieten.

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Das Beben trifft mit voller Wucht

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Kolumbien ist von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Das Beben erreichte eine Stärke von 7,4 und richtete in mehreren Regionen massive Schäden an.

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Nach ersten Behördenangaben kamen mindestens 134 Menschen ums Leben, mehr als 620 weitere wurden verletzt. Gleichzeitig laufen die Rettungsarbeiten weiter. Noch immer werden Menschen aus den Trümmern geborgen.

Die Behörden befürchten deshalb, dass die Zahl der Opfer weiter steigen könnte. Aktuelle Aufnahmen zeigen teilweise schwere Verwüstungen.

Tausende Gebäude beschädigt oder zerstört

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Besonders stark betroffen ist das für seinen Kaffeeanbau bekannte Departamento Risaralda mit der Regionalhauptstadt Pereira.

Bürgermeister Mauricio Salazar sprach am Montag im Radiosender Caracol von mindestens 47 Todesopfern allein in Pereira. „Die Situation ist kritisch“, sagte er.

Auch in anderen Städten forderte das Beben Menschenleben. In Manizales starben nach Angaben des Bürgermeisters Jorge Eduardo Rojas zwei Menschen.

Weitere 27 Tote wurden bislang aus dem Departamento Valle del Cauca gemeldet.

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Menschen unter den Trümmern eingeschlossen

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Besonders dramatisch ist die Lage in Cali. In der Millionenstadt sollen sich noch zahlreiche Menschen in mindestens 19 eingestürzten Gebäuden befinden.

Rettungskräfte suchen mit Hochdruck nach Überlebenden. Gleichzeitig ist vielerorts unklar, wie groß das tatsächliche Ausmaß der Schäden bereits ist.

Auch in Bogotá, Medellín und Manizales waren die Erschütterungen deutlich zu spüren. Häuser wurden beschädigt oder stürzten teilweise ein.

Für die Region ist das Beben besonders schwerwiegend. Berichten zufolge handelt es sich um das stärkste Erdbeben dort seit rund zehn Jahren.

Regierung ruft nationalen Katastrophenfall aus

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Angesichts des Ausmaßes reagierte die kolumbianische Regierung schnell und rief am Montagvormittag Ortszeit den nationalen Katastrophenfall aus.

Dadurch können schneller finanzielle Mittel, technische Ausrüstung und zusätzliche Helfer mobilisiert werden.

Auch Präsident Abelardo de la Espriella ordnete die Einrichtung eines gemeinsamen Krisenstabs in San José del Palmar an. Dort sollen die Hilfsmaßnahmen koordiniert und die dringendsten Bedürfnisse der betroffenen Bevölkerung erfasst werden.

Der Präsident kündigte zudem an, persönlich nach Pereira zu reisen.

Angst vor weiteren Beben wächst

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Nach dem schweren Hauptbeben wächst nun die Angst vor weiteren Erschütterungen.

In Manizales wurde unter anderem ein Turm der Kathedrale beschädigt. In Quibdó wurden mehrere Menschen verletzt und Gebäude schwer beschädigt.

Gouverneurin Nubia Carolina Córdoba erklärte, besonders die möglichen Nachbeben bereiteten Sorgen.

Tatsächlich registrierte der kolumbianische Geologische Dienst kurz nach dem Hauptbeben bereits ein weiteres Beben der Stärke 4,6 im Departamento Chocó.

Rettungseinsatz läuft weiter

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Das Epizentrum des schweren Bebens lag nach Angaben des kolumbianischen Geologischen Dienstes nahe San José del Palmar im Departamento Chocó. Das Beben ereignete sich demnach um 7.34 Uhr in rund 96 Kilometern Tiefe.

Der US-Geologische Dienst gab die Tiefe mit 107 Kilometern an.

Während die Rettungskräfte weiter nach Verschütteten suchen, bleibt die Lage angespannt. Mindestens 134 Tote und mehr als 620 Verletzte wurden bislang gemeldet – doch weitere Opfer werden befürchtet.

Für die Menschen in den betroffenen Regionen ist die Gefahr damit noch nicht vorbei: Neben den schweren Zerstörungen sorgen vor allem mögliche Nachbeben für Angst und Unsicherheit.

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