EU beschließt: Neue Regel für Klasse B gilt jetzt für alle Autofahrer!

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Ein neues EU-Vorhaben sorgt derzeit für Raunen in Fahrschulen, Caravan-Foren und bei Pendlern gleichermaßen – denn es betrifft praktisch jede*n, der heute einen Pkw steuert. Doch was genau plant Brüssel mit dem Führerschein der Klasse B? Und warum hüllen sich Offizielle bislang in Schweigen, obwohl Teile der Reform schon beschlossen sind?

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Was steckt hinter der plötzlichen Aufregung?

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Die Schlagzeilen überschlagen sich: Von einer „größten Führerschein-Revolution seit Jahrzehnten“ ist die Rede, manche fürchten sogar einen drastischen Einschnitt in die Fahrpraxis. Fakt ist: Brüssel arbeitet seit Monaten an einer umfassenden Überarbeitung der Führerscheinrichtlinie. Öffentlich bekannt wurden nur einzelne Eckpunkte, etwa dass künftig ein digitaler Führerschein das rosafarbene Plastikkärtchen ersetzen soll.

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Gleichzeitig sickerten Details durch, die besonders Besitzer*innen schwerer Wohnmobile, E-Transporter und Wasserstoff-Vans aufhorchen lassen. Denn hinter verschlossenen Türen feilt die EU daran, die klassische 3,5-Tonnen-Grenze für Klasse B deutlich anzuheben – allerdings nicht ohne neue Hürden. Das sorgt vorerst für Unsicherheit: Kommt eine zusätzliche Prüfung? Wird der Führerschein teurer? Oder reicht ein Eintrag in der Fahrerlaubnis?

Warum betrifft die Regel Millionen EU-Bürger?

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Zum einen besitzt fast jeder Autofahrerin in Europa die Führerscheinklasse B, die aktuell Fahrzeuge bis maximal 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht abdeckt. Doch moderne Antriebstechnik – schwere Batterien, Wasserstofftanks oder ausgebaute Camping-Kabinen – treibt das Leergewicht vieler Modelle längst darüber. Hersteller drängen deshalb seit Jahren auf eine praxisnahe Lösung.

Zum anderen zielt die EU in ihrer Mobilitäts-Strategie 2030 auf mehr Elektro- und Leicht­fahrzeuge. Eine höhere Gewichtsschwelle soll den Umstieg erleichtern und zugleich Bürokratie abbauen: Statt zusätzlich die Klasse C1 machen zu müssen, könnten Millionen Autofahrer*innen nach kurzer Zusatzausbildung weiterhin mit ihrem gewohnten Führerschein unterwegs sein. Ein massiver psychologischer und finanzieller Vorteil – sofern man die künftigen Spielregeln rechtzeitig kennt.

Die entscheidende Änderung – das ändert sich wirklich ab 2028

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Jetzt wird es konkret: Ab 1. Januar 2028 dürfen Inhaber*innen des Pkw-Führerscheins Klasse B Fahrzeuge bis 4,25 Tonnen bewegen; bei reinem Elektro- oder Wasserstoffantrieb hebt Brüssel die Grenze sogar auf 5 Tonnen an. Voraussetzung sind mindestens zwei Jahre Fahrpraxis und eine kompakte Zusatzschulung, die voraussichtlich acht Praxisstunden plus eine Theorie-Einheit umfasst. Anschließend wird die neue Schlüsselzahl „B425“ digital und auf Wunsch auch auf der Karte vermerkt.

Parallel führt die EU den vollwertigen digitalen Führerschein ein: Wer die neue Gewichtserweiterung nutzt, bekommt ihn automatisch in seine Wallet-App geladen – europaweit gültig, sofort aktualisierbar und mit QR-Code für Polizeikontrollen. Ältere Scheckkarten bleiben bis 2033 gültig, müssen dann aber ebenfalls umgestellt werden. Damit löst sich das Rätsel um die „große Änderung“: Mehr Gewicht, weniger Papier – aber nur für geschulte Fahrer*innen. Wer sich also schon jetzt auf die kurze Zusatzausbildung vorbereitet, fährt ab 2028 nicht nur schwerere Camper, sondern auch an der Bürokratie vorbei – und ist der EU-Reform einen entscheidenden Schritt voraus.

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