Die Triebwerke laufen schon auf Hochtouren, gleich soll die Maschine abheben. Doch dann schlagen plötzlich Flammen unter dem Flügel hervor, dichter Rauch steigt auf. Für die Passagiere an Bord beginnen bange Minuten.
Was als ganz normaler Inlandsflug am Montagmorgen beginnen sollte, endete mit einem Großeinsatz der Flughafenfeuerwehr. Wie es zu dem Feuer kam und wie die Crew reagierte, lesen Sie auf den nächsten Seiten.
Plötzlich schlagen Flammen aus dem Triebwerk

Ein Passagierjet steht startbereit auf der Rollbahn, als am linken Triebwerk ein Feuer ausbricht. Die Crew stoppt den Start im letzten Moment, an Bord herrscht große Sorge.
Nach Berichten von Passagieren hatte der Pilot den Start bereits angekündigt, die Triebwerke wurden hochgefahren. Dann brach die Crew den Startvorgang ab. Unter dem linken Flügel waren Flammen und dichter Rauch zu sehen.
Ein Passagier, der am Flügel saß, filmte das Feuer aus dem Kabinenfenster, während sich die Fluggäste noch an Bord befanden. Die Aufnahmen verbreiteten sich schnell in den sozialen Netzwerken.
Flughafenfeuerwehr rückt aus

Die Einsatzkräfte der Flughafenfeuerwehr waren schnell vor Ort. Sie löschten den Brand mit Wasserstrahlen und einer Motorpumpe, ohne dass sich die Lage weiter zuspitzte.
Im Flugzeug meldete sich der Kapitän über die Bordlautsprecher. Laut Medienberichten erklärte er sinngemäß, der Start sei wegen einer technischen Störung auf der linken Seite des Flugzeugs abgebrochen worden und die Lage sei unter Kontrolle. Die Passagiere sollten sitzen bleiben, angeschnallt bleiben und den Anweisungen der Crew folgen.
Ein Passagier berichtete später einem Fernsehsender, der Kapitän habe als Grund für den Startabbruch ein Problem am linken Hauptfahrwerk genannt. Offiziell bestätigt ist das bislang nicht.
Alle Passagiere müssen die Maschine verlassen

Nachdem das Feuer gelöscht war, wurden alle Passagiere und die Besatzung vorsorglich von Bord gebracht. Die gute Nachricht: Verletzte wurden nicht gemeldet.
Das ist nach dem aktuellen Stand bekannt:
– Das Feuer brach vor dem Abheben im Bereich des linken Triebwerks aus.
– Die Crew brach den Start ab, die Flughafenfeuerwehr löschte die Flammen.
– Alle Passagiere wurden vorsorglich von Bord gebracht.
– Verletzte wurden nicht gemeldet.
– Die Fluggäste wurden auf andere Flüge umgebucht.
Die Fluggesellschaft erklärte in einer Stellungnahme:
> „Unsere Teams leisten den betroffenen Passagieren die notwendige Unterstützung.“ (Stellungnahme der Airline, aus dem Spanischen übersetzt)
Die Airline bedauerte zudem die entstandenen Unannehmlichkeiten und betonte, die Sicherheit von Passagieren und Crew habe oberste Priorität.
Das ist über die Unglücksmaschine bekannt

Was genau das Feuer ausgelöst hat, ist noch offen. Die Fluggesellschaft spricht von einem „unvorhergesehenen technischen Ereignis vor dem Start“. Die Umstände sollen technisch untersucht werden. Ob der Brand im Triebwerk selbst oder an einem Bauteil in dessen Nähe entstand, ist offiziell nicht bekannt.
| Detail | Angabe |
|—|—|
| Flugzeugtyp | Airbus A320-214 (A320ceo) |
| Baujahr | 2013 |
| Triebwerke | CFM56-5B4/3 |
| Betroffene Seite | linkes Triebwerk/linker Flügel |
| Verletzte | keine gemeldet |
| Ursache | noch unklar, Untersuchung läuft |
Laut Fachportalen war die Maschine am Vortag von einem anderen Inlandsflug gekommen. Der geplante Flug fand am Montag nicht mehr statt.
Auflösung: Hier passierte das Flammen-Drama

Der Vorfall ereignete sich am Montagmorgen, 19. Oktober 2026, am Flughafen Jorge Chávez in Lima (Peru). Betroffen war LATAM-Flug LA2302, der von Lima nach Piura im Norden des Landes fliegen sollte. Die Maschine trägt das Kennzeichen CC-BFS.
Die Passagiere wurden auf Ersatzflüge nach Piura umgebucht. Nach Angaben des Flughafens lief der Betrieb kurz nach dem Einsatz wieder normal. Die peruanische Luftfahrtbehörde und technische Teams von LATAM untersuchen den Fall, so das Portal AirLive.
Es ist nicht der einzige Zwischenfall der vergangenen Tage: Laut der Zeitung La República musste am 16. Oktober bereits LATAM-Flug LA2424 von Lima nach São Paulo wegen eines technischen Problems nach Lima zurückkehren. Dabei fielen die Sauerstoffmasken herab, die Landung verlief ohne Zwischenfälle.