Ein schrecklicher Vorfall erschüttert die Fußball-Welt: Ein junger Profi mit Vergangenheit in Deutschland soll in einen tödlichen Verkehrsunfall verwickelt gewesen sein.
Der tödliche Crash wirft viele Fragen auf

Ein junger Profifußballer steht nach einem schweren Verkehrsunfall im Mittelpunkt der Ermittlungen. Ein 84-jähriger Mann kam ums Leben, nachdem er von einem Auto erfasst worden war.
Der Sportler blieb nach dem Zusammenstoß am Unfallort, doch für den Senior kam jede Hilfe zu spät.
Jetzt beschäftigen sich Polizei und Justiz mit den genauen Umständen des Unglücks.
Schwerer Verdacht nach dem Unfall

Nach ersten Zeugenaussagen soll das Fahrzeug mit erhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein. Deshalb prüfen die Ermittler, ob der Fahrer möglicherweise an einem illegalen Autorennen beteiligt gewesen sein könnte.
Der Fußballprofi weist diesen Vorwurf jedoch entschieden zurück. Nach seinen Angaben sei er mit etwa 50 km/h gefahren und habe noch versucht auszuweichen.
Die Ermittlungen dauern derzeit an.
Richterin ordnet erste Maßnahmen an

Nach einer Anhörung durfte der junge Spieler das Gericht zunächst wieder verlassen. Allerdings muss er sich künftig an mehrere Auflagen halten.
Unter anderem soll er regelmäßig bei Gericht erscheinen und seinen Wohnort nicht ohne Weiteres verlassen dürfen. Außerdem wurde sein Führerschein eingezogen.
Gleichzeitig sehen die Ermittler genügend Anhaltspunkte für weitere strafrechtliche Schritte.
Jetzt steht fest, um wen es geht

Die Rede ist von Nicolas Bosshardt, dem 19-jährigen Profi des FC São Paulo. Der Linksverteidiger erfasste am Montagabend in Brasilien mit seinem Auto einen 84-jährigen Mann, der später an seinen Verletzungen starb.
Nach Angaben seiner Anwälte blieb Bosshardt am Unfallort, leistete Erste Hilfe und verständigte den Rettungsdienst.
Die zuständige Richterin sieht nach bisherigen Erkenntnissen ausreichende Indizien für eine mögliche Anklage wegen fahrlässiger Tötung. Ob es tatsächlich dazu kommt, müssen die weiteren Ermittlungen zeigen.
Großes Talent mit internationaler Zukunft
Sportlich galt Nicolas Bosshardt als eines der größten Talente seines Vereins. Im Rahmen einer Partnerschaft zwischen dem VfB Stuttgart und dem FC São Paulo trainierte er bereits 2025 mehrere Wochen bei den U19- und U21-Mannschaften der Schwaben.
Auch die Schweizer Nationalmannschaft beobachtet seine Entwicklung genau. Aufgrund seiner familiären Wurzeln besitzt Bosshardt neben der brasilianischen auch die Schweizer Staatsbürgerschaft.
Noch im März äußerte sich Nationaltrainer Murat Yakin positiv über den Nachwuchsspieler.
Vielversprechende Karriere gerät ins Wanken
Murat Yakin sagte über den Linksverteidiger: „Er ist absolut auf dem Radar. Er ist Linksverteidiger, kräftig, jung, spielt in einer Top-Liga.“
In der Vergangenheit wurde Bosshardt sogar mit dem FC Barcelona in Verbindung gebracht. Für die Profimannschaft des FC São Paulo absolvierte er in der laufenden Saison bereits seinen ersten Kurzeinsatz in der brasilianischen Liga.
Nun steht jedoch nicht seine sportliche Zukunft im Mittelpunkt, sondern die Ermittlungen nach dem tragischen Verkehrsunfall, der ein Menschenleben kostete.