Glatteis-Alarm zum Wochenstart: Diese Gefahr trifft Deutschland – DAS musst du jetzt unbedingt beachten

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Kalte Straßen, milde Luft und eine gefährliche Mischung aus Schnee plus Regen: Deutschlands Wetter-Profis warnen, dass genau diese Kombination am Montag (12. Januar 2026) und Dienstag (13. Januar 2026) zu spiegelglatten Bedingungen führen wird. Wer jetzt schon seine Woche plant, sollte wissen, welche Regionen es besonders trifft – und warum die Gefahr erst ganz am Ende wirklich nachlässt.

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Sturmtief „Elli“ abgezogen – doch jetzt rollt „Gunda“ an

Image: IMAGO / Funke Foto Services
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Kaum hat sich Sturmtief „Elli“ verabschiedet, rückt bereits das nächste Wetterproblem nach: Tief „Gunda“ bestimmt nun die Lage über Deutschland. Der Deutscher Wetterdienst, der ADAC sowie Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder schlagen Alarm. In großen Teilen des Landes herrscht akute Glättegefahr, in mehreren Regionen gilt sogar Alarmstufe Rot. Besonders betroffen sind weite Teile des Westens, Südens sowie einzelne Gebiete im Norden. Die Behörden mahnen zu äußerster Vorsicht – vor allem im Straßen- und Bahnverkehr.

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Verkehrsminister Schnieder warnt eindringlich vor falscher Entwarnung. „Die gefährliche Situation ist noch nicht vorbei“, sagte er mit Blick auf das herannahende Tief „Gunda“. Die Kombination aus Frost, Regen und Eisregen sorgt dafür, dass sich die Lage im Tagesverlauf sogar noch zuspitzen kann.

Es bleibt gefährlich glatt – trotz kleiner Entwarnung

Image: IMAGO / 5VISION.NEWS
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Immerhin eine vorsichtige Erleichterung gibt es: „Das große Schneechaos, das die DWD-Warnkarte vermuten ließ, ist im Westen am Morgen ausgeblieben“, erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung von Wetter.net gegenüber BILD. Viele Regionen kamen glimpflicher davon als erwartet. Statt gefährlichem Eisregen fiel dort überwiegend Schnee.

Doch Entwarnung bedeutet das nicht. Der gesamte Tag bleibt kritisch, bestätigt Klimatologe Dr. Karsten Brandt von Donnerwetter.de. Die Straßen, Gehwege und Bahnsteige bleiben spiegelglatt. Vor allem in den Morgen- und Abendstunden drohen gefährliche Situationen – selbst bei scheinbar harmlosen Niederschlägen.

Deutschland wettertechnisch gespalten

Image: IMAGO / 5VISION.NEWS
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„Deutschland ist im Grunde zwei geteilt“, beschreibt Brandt die aktuelle Wetterlage. Ein Blick auf die Prognosekarten für den Montagnachmittag zeigt ein deutliches Bild: Im Westen breitet sich bereits ein großer grüner Bereich aus – Zeichen für mildere Luftmassen.

Ganz anders im Osten: Dort bleibt es frostig, teils fällt weiterhin Schnee. Besonders heikel ist jedoch die Zone dazwischen. Ein schmaler, aber äußerst gefährlicher roter Streifen zieht von Westen nach Osten. In diesem Gebiet kommt es zu Regen und Eisregen – der Hauptverursacher massiver Glätte. „Das wird dauern, bis dieses Glättegebiet durchgezogen ist“, warnt Brandt eindringlich.

Der gefährliche Eisstreifen wandert Richtung Osten

Image: AI
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Die Prognosen zeigen: Gegen 21 bis 22 Uhr könnte dieser sogenannte „Eisstreifen“ auch Berlin erreichen. Damit droht die Glättegefahr in der Hauptstadt erst am späten Abend ihren Höhepunkt zu erreichen. Entspannung ist nicht sofort in Sicht. „Komplett durchgezogen ist das Gebiet erst morgen“, so Brandt.

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Für viele Regionen bedeutet das eine lange Phase erhöhter Unfallgefahr. Selbst gut geräumte Straßen können binnen Minuten wieder vereist sein. Experten raten dazu, unnötige Fahrten konsequent zu vermeiden und sich laufend über aktuelle Warnmeldungen zu informieren.

Flugausfälle, Zugstreichungen und geschlossene Schulen

Image: IMAGO / 5VISION.NEWS
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Die Auswirkungen sind bereits spürbar. In den vergangenen Tagen hatte das Winterwetter Bahnverkehr und Autobahnen lahmgelegt. Zwar blieb ein erneutes Totalchaos aus, dennoch kam es zu erheblichen Einschränkungen. Am Frankfurter Flughafen wurden bereits am Morgen zahlreiche Flüge gestrichen. Von den geplanten 1052 Starts und Landungen fielen 98 aus, teilte der Betreiber Fraport mit – weitere Annullierungen sind nicht ausgeschlossen.

Auch im Norden gibt es Probleme: Bei den Bahnunternehmen Metronom und Enno in Hamburg und Niedersachsen fallen mehrere Verbindungen aus. Besonders drastisch reagierte Nordrhein-Westfalen: Dort blieben die Schulen landesweit geschlossen. Schulministerin Dorothee Feller stellte klar: „Es ist kein Schulfrei – die Schülerinnen und Schüler müssen schon arbeiten.“

Wann wird es wieder milder – und kommt der Winter zurück?

Image: AI
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Klimatologe Brandt verteidigt die Vorsichtsmaßnahmen: „Das war die richtige Entscheidung. Am Ende geht es darum, dass niemandem etwas passiert.“ Sobald der Eisstreifen abgezogen ist, soll sich das Wetter vor allem im Westen deutlich entspannen.

Meteorologe Dominik Jung blickt voraus: „Morgen ist es im Osten noch kalt, inklusive Glättegefahr.“ Im Westen dagegen steigen die Temperaturen spürbar. „7 bis 8 Grad, einige Lokalmodelle zeigen sogar 13 bis 14 Grad am Oberrhein.“ In den Folgetagen pendeln sich die Werte bei 2 bis 3 Grad im Nordosten und bis zu 8 Grad im Rest des Landes ein.

Doch ist der Winter damit vorbei? „Vielleicht kommt ab Sonntag wieder kältere Luft“, sagt Jung. Brandt ergänzt vorsichtig: „Das ist keine Prognose, sondern ein großes Vielleicht.“

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