INSA-Umfrage: Nur jeder Dritte wäre bereit, Deutschland im Ernstfall zu verteidigen

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Die Stimmung im Land kippt – und eine frische INSA-Umfrage vom 14. Oktober 2025 offenbart, wie dünn die Verteidigungsbereitschaft der Deutschen im Ernstfall wirklich ist. Nur 33 Prozent würden laut Befragung tatsächlich zur Waffe greifen, um Deutschland zu schützen.

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Nur jeder Dritte sagt „Ja“ zur Verteidigung

 IMAGO / Bihlmayerfotografie
IMAGO / Bihlmayerfotografie

Die nackte Zahl überrascht: 56 Prozent der Befragten schließen den bewaffneten Einsatz für ihr Land kategorisch aus, weitere 14 Prozent sind unentschlossen. Damit bleiben lediglich ein Drittel kampfbereit – ein Wert, der selbst Sicherheitsexperten nachdenklich macht.

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Doch wer steckt hinter diesem Drittel? Ein genauer Blick auf Altersgruppen und Geschlechter enthüllt spannende Brüche – lassen Sie uns damit weitermachen.

Junge Altersgruppen strotzen vor Tatendrang

Image: AI
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Bei den 18- bis 29-Jährigen würden bemerkenswerte 34 Prozent zur Bundeswehr gehen; noch höher ist der Wert bei den 30- bis 39-Jährigen mit 40 Prozent. Offenbar fühlt sich die Generation Z weniger sicher, als man lange annahm.

Je älter, desto zögerlicher: Ab 50 Jahren bricht die Bereitschaft auf 26 Prozent ein. Warum das Geschlecht hier eine zusätzliche Rolle spielt, zeigen wir im nächsten Abschnitt.

Der Geschlechter-Graben klafft weit

Image: AI
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Während 40 Prozent der Männer notfalls kämpfen wollen, finden sich bei den Frauen gerade einmal 21 Prozent. Angst vor Gewalt, Sorge um Familie oder schlicht fehlende Vorbilder? Die Motive sind vielfältig – aber die Kluft ist unübersehbar.

Wie politische Überzeugungen das Kampfverhalten beeinflussen, wird im nächsten Slide besonders deutlich.

Parteifarbe entscheidet mit

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Spitzenreiter sind Unions-Wähler (42 Prozent), dicht gefolgt von Grünen-Sympathisanten mit 39 Prozent. SPD-Anhänger liegen bei 35 Prozent, AfD-Wähler bei 29 Prozent. Deutlich abgehängt: Das BSW mit 23 Prozent und Die Linke mit mageren 17 Prozent.

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Doch hat sich diese Zurückhaltung verschärft oder ist sie ein alter Hut? Ein Blick zurück in frühere Umfragen liefert überraschende Antworten.

Vergleich: 2023 vs. 2025 – der Sinkflug

Image: AI
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Im Sommer 2023 lag der Forsa-Wert für „auf jeden Fall verteidigen“ noch bei 17 Prozent. Im August 2025 sank er auf 16 Prozent, jetzt kommen wir kombiniert nur noch auf 33 Prozent („auf jeden Fall“ + „wahrscheinlich“). Die Rezepte gegen diesen Trend fehlen bislang.

Welche politische Bombe das für Verteidigungsminister Boris Pistorius bedeutet und welche Lösungsansätze auf dem Tisch liegen, erfahren Sie gleich.

Pistorius unter Druck – Lostrommel statt Wehrpflicht?

Image: AI
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Der Minister will die Truppe bis 2035 auf 260 000 Soldaten aufstocken, doch ihm fehlt der Nachwuchs. Ein Losverfahren ist plötzlich ernsthafte Option – Pflichtdienst nach Zufallsprinzip, um Lücken zu schließen.

Am Ende bleibt die bittere Erkenntnis: Ohne einen mentalen Ruck in der Bevölkerung könnte jede Reform verpuffen. Bleibt die Frage, ob dieser Ruck noch kommt – oder ob Deutschland weiter auf dünnem Eis tanzt.

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