Ein herber Schlag für alle, die gerne durch liebevoll gestaltete Wohnwelten schlendern und sich inspirieren lassen – denn die beliebte Kette ist insolvent!
Ein Schock für Shopping-Fans

Die Nachricht platzte in den frühen Morgenstunden wie eine Bombe: Eine deutschlandweit beliebte Lifestyle-Kette kämpft erneut ums Überleben. Wochenlang hatten sich Gerüchte um eine drohende Insolvenz verdichtet, jetzt ist klar, dass sich das Schicksal von Dutzenden Standorten entscheiden wird. Für viele Stammkundinnen und -kunden ist das ein Déjà-vu, denn schon vor einigen Jahren musste der Händler rote Zahlen vermelden.
Während die Lichter in den Stores noch brennen, fragen sich Shopping-Begeisterte, ob sie ihre Lieblingsaccessoires bald nur noch online finden. In den sozialen Medien häufen sich Fotos von ersten Räumungsverkauf-Plakaten – doch das Management schweigt weiterhin über konkrete Städte und Termine.
Kunden zwischen Schnäppchenjagd und Unsicherheit

Insider berichten, dass immerhin 155 Filialen im Bestand waren, bevor das neuerliche Sanierungsverfahren startete. Jetzt droht fast jeder zweiten Adresse die Schließung. Wer früh da ist, sichert sich satte Preisnachlässe – doch der Jubel über günstige Vasen, Bilderrahmen oder Kerzen mischt sich mit Wehmut. Schließlich haben viele Kundinnen genau dort einst ihre erste Wohnung verschönert.
Gutscheine, Umtauschfristen und Reklamationen werden vorerst weiterhin akzeptiert, heißt es. Trotzdem bleiben Verbraucherzentralen wachsam und raten dazu, Wertgutscheine rasch einzulösen. Denn was passiert, wenn der zuständige Insolvenzverwalter den Stecker zieht, ist bislang offen.
Die doppelte Krise hinter den Kulissen

Nicht nur gestiegene Energiekosten, auch anhaltende Kaufzurückhaltung im stationären Handel haben das Geschäftsmodell ins Wanken gebracht. Branchenanalysten sprechen von einer „perfekten Sturmfront“, die besonders Filialschließung-gefährdete Lifestyle-Retailer erfasst. Dass die Kette bereits zum zweiten Mal binnen kurzer Zeit Gläubigerschutz beantragen musste, verschärft das Misstrauen der Kreditinstitute.
Trotz aller Hiobsbotschaften hält das Management offiziell an einem Sanierungsplan fest. Gehaltszahlungen sollen bis auf Weiteres gesichert sein, Lieferanten wiederum pochen auf strengere Zahlungsziele. Hinter vorgehaltener Hand wird über Investoren aus Fernost gemunkelt – doch noch fehlt die finale Zusage.
Jetzt ist es offiziell: **DEPOT** zieht den Stecker

Auf Seite vier der internen Mitarbeiter-Mitteilung stehen nun die traurigen Fakten: DEPOT bestätigt die dauerhafte Schließung von 66 Filialen. Betroffen sind unter anderem große Shops in Berlin-Steglitz, Leipzig-Höfe am Brühl, Erfurt-Anger 1, München-Riem Arcaden, Hamburg-Mönckebergstraße sowie zahlreiche mittelgroße Städte wie Bayreuth, Koblenz, Magdeburg, Passau und Wolfsburg. Die vollständige Liste hat das Unternehmen auf seiner Website veröffentlicht – dort findet sich auch eine Karte mit genauen Adressen und Schließungsdaten.
Wer noch schnell Lieblingsstücke ergattern will, sollte sich beeilen: Die Räumungsverkauf-Schilder hängen bereits, manche Stores schließen schon Ende Juli. Gutscheine sind laut Unternehmen bis zum letzten Öffnungstag gültig, Rückgaben werden noch 14 Tage danach zentral bearbeitet. Für Fans der Marke bleibt ein Funken Hoffnung: Ein kleinerer, schlankerer DEPOT-Kern soll als Online-First-Konzept weiterleben – ob das gelingt, wird sich jedoch erst im Herbst zeigen.