Achtung, Grillfans: Ein bundesweiter Rückruf erschüttert derzeit alle, die sich schon auf die nächste Portion vom Rost gefreut haben. Welches beliebte Produkt betroffen ist, halten Hersteller und Händler noch bedeckt – doch die Warnungen werden immer eindringlicher.
Was bislang bekannt wurde

Seit dem Wochenende häufen sich Hinweise, dass ein in ganz Deutschland verkauftes Barbecue-Highlight aus den Kühlregalen verschwindet. In mehreren Bundesländern haben Filialen das Produkt vorsorglich ausgelistet, Plakate an den Eingängen bitten Kundinnen und Kunden um erhöhte Aufmerksamkeit.
Der Grund: In vereinzelten Packungen sollen sich hartnäckige Fremdkörper aus Kunststoff befinden. Die Gefahr reiche von Zahnverletzungen bis hin zu inneren Verletzungen – genug, um einen umgehenden deutschlandweiten Rückruf auszulösen.
So reagieren Behörden und Verbraucherschützer

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat eine offizielle Warnung veröffentlicht, gleichzeitig kursieren Posts in den sozialen Netzwerken, in denen besorgte Käuferinnen und Käufer ihre Packungen fotografieren. Verbraucherschützer raten eindringlich dazu, die Ware keinesfalls mehr zu verzehren, selbst wenn sie augenscheinlich unversehrt wirkt.
Parallel dazu hat der Lebensmitteleinzelhändler eine Hotline geschaltet, bei der sich Betroffene informieren können. Auch ohne Kassenbon wird der volle Kaufpreis erstattet – ein Indiz dafür, dass der Hersteller den Vorfall sehr ernst nimmt.
Das steckt hinter dem Rückruf

Nach bisherigen Erkenntnissen stammt das betroffene Grillgut von einem deutschen Zulieferer, der schon seit Jahren mit dem Discounter kooperiert. Offenbar geriet bei der Produktion roter Kunststoff in die Abfüllanlage; eine automatisierte Endkontrolle schlug Alarm, dennoch gelangten einzelne Packungen in den Verkauf.
Besonders brisant: Der Artikel zählt laut Handelsverband zu den meistverkauften Saisonprodukten der letzten Wochen. Entsprechend hoch ist die Stückzahl, die nun zurückgerufen wird – und entsprechend groß die Unsicherheit bei allen, die sich kürzlich mit Grillware eingedeckt haben.
Jetzt ist es offiziell: Diese Chargen sind betroffen

Nun hat der Hersteller SB-Convenience GmbH die Karten auf den Tisch gelegt: Betroffen sind die Artikel „Metzgerfrisch Frische Grobe Bratwurst, 400 g“ (MHD 15.09.2026) sowie „Metzgerfrisch Frische Grobe Bratwurst XXL, 1 600 g“ (MHD 13.09.2026), jeweils mit dem Identitätskennzeichen DE NW 20028 EU. Beide Varianten wurden bundesweit exklusiv bei Lidl verkauft.
Kundinnen und Kunden können die Würste in jeder Filiale zurückgeben; der Preis wird erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons. Wer die betroffenen Chargen bereits verzehrt hat und ungewöhnliche Symptome bemerkt, sollte vorsorglich ärztlichen Rat einholen. Damit ist klar: Diese Bratwurst solltet ihr auf keinen Fall essen – und im Zweifel lieber heute als morgen zurück in den Laden bringen.