Mit neuer Tour überrascht Conchita Wurst als „Frau Thomas“.

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Mit einem augenzwinkernden Paukenschlag läutet Conchita Wurst heute ihre bislang persönlichste Konzertreihe ein – als „Frau Thomas“ erobert sie gemeinsam mit Martin Zerza neue Bühnen und intime Locations. Die Fans sind aus dem Häuschen, denn niemand hatte mit einer derart verspielten Touridee gerechnet.

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Der Knalleffekt der Ankündigung

Image: IMAGO / SEPA.Media
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Über Nacht tauchten die ersten Plakate auf, nur eine bärtige Silhouette und der Schriftzug „Frau Thomas & Herr Martin – Darf’s a bisserl mehr sein?“. Kein Logo, kein Datum: genau die Geheimniskrämerei, die Conchita perfektioniert hat. Erst am Morgen folgte die offizielle Bestätigung – samt Hinweis darauf, dass die Premiere am 20. September im Wiener Metropol stattfand und bereits restlos ausverkauft sei.

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Kaum war die Nachricht draußen, stiegen die Ticket-Server in die Knie. Und schon jetzt munkeln Insider, dass die Tour größer wird als jede Club-Serie, die Conchita je gespielt hat. — Weiter geht’s mit der Frage, wer eigentlich hinter „Frau Thomas“ steckt …

Eine neue Rolle, ein alter Ego

Image: IMAGO / SEPA.Media
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„Frau Thomas“ ist Conchitas Rückgriff auf ihr echtes Ich: Tom Neuwirth. Mit Hut, Hosenträgern und schneidigem Wiener Schmäh tanzt sie zwischen Gender-Klischees hindurch und serviert Chansons, Wienerlieder und Swing. Der Bart bleibt natürlich – aber der Glamour wird gegen bodenständige Ironie eingetauscht.

Dieses Spiel mit Identitäten macht den Abend zum kabarettistischen Spiegelkabinett. Doch was erwartet das Publikum musikalisch? — Lassen wir den Vorhang für das Varieté-Konzept ein Stück weiter aufgleiten …

Varieté mit Ohrwurm-Garantie

Image: IMAGO / SEPA.Media
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Gemeinsam mit Sänger & Pianist Martin Zerza und der Live-Band „Die Pralinen“ entsteht ein rasantes Potpourri: selbst geschriebene Nummern, aber auch Hommagen an Hildegard Knef, Edith Piaf und Helge Schneider. Humorvolle Moderationen, bissige Dialoge und jede Menge Augenzwinkern machen aus dem Konzert einen Kleinkunst-Rausch.

Wer „Rise Like a Phoenix“ erwartet, bekommt stattdessen einen Tango über Zwetschkenknödel oder ein Jazz-Couplet über Social-Media-Hater – immer pointiert, nie vorhersehbar. — Zeit, einen Blick auf die heißesten Spielorte zu werfen …

Die Tourdaten – heute Kaiserbründl, morgen München

Image: IMAGO / SEPA.Media
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Nach mehreren ausverkauften Abenden in Wien zieht der Tross weiter: Heute, am 24. September, verwandeln Conchita und Zerza die legendäre Kaiserbründl-Herrensauna in ein Pop-Salon-Theater. Morgen gibt’s Schrammel-Swing im Vindobona, gefolgt von Werk7 in München (27. 9.) und dem Theaterhaus Stuttgart (28. 9.). Anfang Oktober kehren sie nach Niederösterreich zurück – St. Pölten, Tulln und Wien stehen auf dem Plan.

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Ob Sauna, Club oder Stadttheater: Jede Venue wird eigens dekoriert, manchmal mit Sissi-Porzellan, manchmal mit Discokugel. Und noch ist nicht alles verraten – denn gerüchteweise wartet ein Überraschungsgast. — Wie reagieren Fans und Medien auf das Spektakel?

Euphorie, Memes und Standing Ovations

Image: IMAGO / Rudolf Gigler
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Seit dem ersten Abend trendet #FrauThomas auf X. Videos zeigen, wie Conchita mitten im Publikum „Es wird scho glei dumpa“ auf einer Ukulele anstimmt; Memes feiern den Kontrast zwischen Luxuskleidern und Hosenträgern. Österreichische Gazetten jubeln über „mutige Subversion“, deutsche Feuilletons loben „grandiosen Künstlermut“.

Tickets für die Herbstdaten sind inzwischen rar – und die Nachfrage heizt Spekulationen über Zusatzshows an. — Doch was passiert hinter den Kulissen, wenn das Licht ausgeht?

Backstage zwischen Schminkspiegeln und Schmäh

Image: IMAGO / Rudolf Gigler
Image: IMAGO / Rudolf Gigler

Hinter der Bühne duftet es nach Puderquaste und Kaiserschmarrn; Conchita schnürt den Lackstiefel, während Martin Zerza letzte Akkorde anstimmt. Beide betonen, dass es ihnen nicht um Perfektion, sondern um Echtheit geht: „Wir wollen zeigen, wie viel Spaß es macht, Regeln zu brechen.“ Das Team reist leicht – nur ein Kostümkoffer, ein Piano und eine mobile Bar.

Zum Finale jeder Show liest „Frau Thomas“ einen Brief an ihr früheres Ich: ein stiller Moment, der nach allem Slapstick für Gänsehaut sorgt. Und genau dieser Überraschungscoup erklärt, warum die Tour so einschlägt – sie endet leise, aber hallt lange nach. — Ob es eine Fortsetzung 2026 gibt? Die letzten Töne sind kaum verklungen, da lächelt Conchita vielsagend: „Darf’s no a bisserl mehr sein?“

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