Musk verklagt ZDF wegen dieser Szene – das Netz rastet aus!

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Es knistert gewaltig zwischen dem reichsten Mann der Welt und Deutschlands zweitgrößtem öffentlich-rechtlichen Sender – doch was genau brachte Elon Musk derart in Rage, dass er nun mit einer Klage gegen das ZDF droht?

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Ein neuer Sturm zwischen Silicon Valley und Mainz

Image: IMAGO / Image Press Agency
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Elon Musk reagierte in den frühen Morgenstunden des 16. Juni auf der Plattform X mit einem kurzen, aber scharf formulierten Post: „Legal action is being taken against ZDF for their outrageous lies.“ Sofort überschlugen sich Tech-Blogs und Boulevard-Portale: Würde der Tech-Milliardär wirklich einen deutschen Sender vor Gericht ziehen? Seine Ankündigung kam nur Tage, nachdem in Nordirland fremdenfeindliche Proteste eskaliert waren – ein Thema, das sowohl internationale Politik-Reporter als auch Musks Online-Community elektrisierte.

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Was folgte, war ein digitaler Flächenbrand. Unter dem Hashtag #ZDFgate sammelten sich innerhalb weniger Stunden Hunderttausende Kommentare. Konservative Influencer applaudierten, liberale Stimmen warnten vor einem Einschüchterungsversuch gegen die Presse – und die meisten Zuschauer fragten sich schlicht: Worum geht es inhaltlich eigentlich?

Von Nordirland nach Deutschland – wie ein 30-Sekunden-Clip viral ging

Image: IMAGO / Image Press Agency
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Auslöser war eine Ausgabe von „ZDF heute live“, die sich mit den gewaltsamen Ausschreitungen in Belfast befasste. In einem nur 30-Sekunden-langen Einspieler zeigte die Redaktion einen Screenshot von Musks Account samt der Unterzeile, der Unternehmer habe zur „Jagd auf Migranten“ aufgerufen. Der gewählte O-Ton wirkte dramatisch, der Hashtag „#HuntThem“ flackerte im Hintergrund – und genau dieser Bild-Text-Mix verbreitete sich in Windeseile auf TikTok, X und Instagram.

Innerhalb weniger Stunden schnitt ein Nutzer den Clip heraus und betitelte ihn „Fake News made in Germany“. Dass ausgerechnet Julian Reichelt, Ex-„Bild“-Chefredakteur und scharfer Kritiker öffentlich-rechtlicher Medien, das Video teilte, verlieh der Geschichte zusätzlichen Schub. Seitdem wuchs der Druck auf das ZDF, eine Stellungnahme abzugeben.

ZDF verteidigt sich, Kritiker feuern zurück

Image: AI
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In einer schriftlichen Erklärung spricht das ZDF von einem „Missverständnis“: Der Beitrag habe lediglich paraphrasiert, wie Musks Retweets von Posts radikaler britischer Aktivisten interpretiert worden seien. Man prüfe den Vorgang intern, wolle aber „nicht von einer Lüge sprechen“. Parallel kündigte Musk an, die genaue Autorenschaft des Einspielers ermitteln zu lassen – „damit klar wird, welcher Idiot das verzapft hat“, wie er auf X schrieb.

Währenddessen kocht die Debatte hoch: Medienrechtler diskutieren, ob Musks Vorwürfe „übler Nachrede“ oder „Verleumdung“ standhalten. Aktivisten in Belfast wiederum verweisen darauf, dass der Unternehmer tatsächlich Botschaften von Tommy Robinson und Rupert Lowe geteilt hatte, die eine Verschärfung des Migrationsrechts fordern. Doch ein direkter Aufruf, Gewalt gegen Geflüchtete auszuüben, ließ sich bislang nirgends belegen.

Die strittige Szene: Warum Musk wirklich klagen will

Image: AI
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Die Aussagen der ZDF-Moderatorin sorgen für Diskussionen. In der Sendung sagte sie:

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„Ein brutaler Mordversuch auf offener Straße in Belfast. Jemand filmt, das Video geht viral. Ein rassistischer Mob macht daraufhin Jagd auf Migranten. Dazu aufgerufen hatten ein britischer Rechtsextremist und Tech-Milliardär Elon Musk. Das Muster ist nicht neu. Wir wollen wissen, was dahintersteckt. Welche Akteure haben ein Interesse daran, ein Gewaltverbrechen dafür zu nutzen, um zum Bürgerkrieg aufzurufen?“

Die Formulierung löste anschließend Kritik und Debatten in sozialen Netzwerken aus. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Medien über gesellschaftliche Spannungen, soziale Netzwerke und den Einfluss prominenter Akteure berichten sollten.

Ob es dazu kommt, entscheidet sich in den nächsten Wochen. Fest steht: Elon Musk sieht seine Reputation beschädigt, das ZDF ringt um Glaubwürdigkeit, und die Zuschauer erleben einmal mehr, wie eine halbe Minute Fernsehmaterial weltweite Schlagzeilen produziert. Die eigentliche Frage – hat Musk wirklich zur Gewalt aufgerufen? – bleibt vorerst unbeantwortet. Doch die juristische Schlacht ist eröffnet, und das letzte Wort wurde noch lange nicht gesprochen.

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