Neues Riesenrad im Spreepark sorgt für Staunen mit ungewöhnlichem Design

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Ein spektakuläres Comeback in Berlins legendärem Freizeitpark elektrisiert heute Morgen die Stadt – das neue Riesenrad im Spreepark ragt halbvoll über den Plänterwald und weckt bei Fans wie Skeptikern dieselbe Frage: Was hat es mit dieser überraschenden Optik auf sich?

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Ein halbes Rad – voller Aufmerksamkeit

Bild: IMAGO / Bernd Friedel

Wer derzeit am Aussichtszaun des stillgelegten Spreeparks steht, blickt nicht auf ein klassisches Rondell, sondern auf eine riesige, geöffnete „Pac-Man“-Form. Monteure schrauben Segment für Segment an das 45 Meter hohe Stahlgerüst, das schon jetzt als neues Wahrzeichen des Areals gehandelt wird.

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Die Szene wirkt wie ein Live-Trailer für Berlins künftige Freizeitattraktion – und das Beste daran: Gleich erfahren wir, warum das Rad plötzlich so farbfrisch glänzt.

Himmelblau statt Rostrot

IMAGO / Funke Foto Services
IMAGO / Funke Foto Services

Über Nacht haben sich die tragenden Stützen von ihrem ikonischen Rostrot verabschiedet; nun leuchtet das Rad in sattem Himmelblau, akzentuiert von bunt lackierten Streben. Diese Farbwahl setzt nicht nur ein modernes Statement, sondern macht das Bauwerk schon von Weitem sichtbar.

Noch spannender ist, dass hinter der neuen Optik ein bewusster Bruch mit der DDR-Vergangenheit des Parks steckt – doch wie viel alte Substanz tatsächlich erhalten bleibt, zeigt der nächste Blick hinter die Kulissen.

Hightech trifft Nostalgie

Image: AI
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Rund 90 Tonnen Stahl aus dem 1989er Original wurden bei Krakau entrostet, geprüft und wiederverwendet. Durch diese Rekonstruktion spart Grün Berlin laut eigenen Berechnungen fast 800 Tonnen CO₂ – ein Prestigeprojekt für nachhaltigen Denkmalschutz.

Die Ingenieure schwärmen, dass jede neu integrierte Komponente ein Stück Geschichte trägt; warum das Rad trotzdem scheinbar über dem Boden schwebt, erfahren wir gleich.

Ein Rad, das über Wasser geht

Image: AI
Image: AI

Statt festen Untergrunds erhält das Fahrgeschäft ein 3000 Quadratmeter großes Becken, in dem sich Konstruktion und Himmel spiegeln. Gäste kommen dabei bis auf einen Meter ans Wasser heran – ein Effekt, der selbst heiße Sommertage merklich abkühlen soll.

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Doch was nützt die schönste Bühne ohne komfortable Sitzplätze? Genau hier setzen völlig neu gestaltete Gondeln an.

Barrierefreie Gondeln aus den Niederlanden

Image: AI
Image: AI

Dutch Wheels liefert 40 rundum verglaste Kabinen, die an das erste Spreepark-Rad von 1969 erinnern. Vier Personen finden pro Gondel Platz, insgesamt also 160 Fahrgäste pro Runde – alle stufenlos zugänglich und klimatisiert.

Und das Preis-Highlight: Maximal drei Euro Aufpreis zum Parkticket, verspricht der Betreiber. Bleibt nur noch die Frage, wann der erste offizielle Dreh stattfindet.

Der Countdown bis 2027

Image: AI
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Nach Abschluss der Montage folgt ein ausgedehnter Probebetrieb; pünktlich zum Frühjahr 2027 soll das Riesenrad seinen Regelbetrieb aufnehmen. Dann wird aus der Baustellen-Attraktion ein dauerhaftes Berliner Panorama-Must-See.

Ob der „Pac-Man-Look“ bis dahin verschwindet oder zum Markenzeichen wird, entscheidet die finale Montage – doch eins ist sicher: Der Spreepark hat sein neues Zugpferd.

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