Olympia-Stars auf OnlyFans: So verdienen Athleten extra Geld

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Kaum ein anderer Trend sorgt derzeit für so viel Aufsehen wie Olympia-Stars, die auf OnlyFans ihr sportlich hart erarbeitetes Image versilbern – und damit teils mehr verdienen als mit Medaillen. Hinter dem Glamour steckt bittere finanzielle Realität, ein Hauch Rebellion gegen Fördersysteme – und jede Menge Neugier der Fans.

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Geldnot trotz Rekorden – warum immer mehr Olympioniken OnlyFans ausprobieren

Image: AI
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Obwohl olympische Erfolge weltweiten Ruhm versprechen, bleibt die Bezahlung in vielen Randsportarten mager. Sponsorendeals sind rar, Preisgelder schwanken – und staatliche Förderungen decken oft kaum die Lebenshaltungskosten. Athletinnen und Athleten suchen deshalb digitale Nebeneinkünfte, die mehr Unabhängigkeit versprechen.

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OnlyFans bietet genau das: direkte Monetarisierung der eigenen Reichweite ohne Mittelsmänner. Wer regelmäßig attraktive Trainings- oder Privat­einblicke liefert, kassiert Abo-Erlöse, Trinkgelder und bezahlte Chats – Beträge, die mitunter die komplette Saison finanzieren.

Weiter geht’s mit einer Kanadierin, die Bronze holte und jetzt auch finanzielle Höhenflüge erlebt …

Alysha Newman – Stabhochsprung-Bronze und ein halbes Millionendepot online

Image: IMAGO / Naushad
Image: IMAGO / Naushad

Die Kanadierin sprang sich bei den Spielen von Paris 2024 in die Geschichtsbücher und warb schon vorher offensiv für ihr OnlyFans-Profil. Nach der Medaille explodierten die Zahlen: rund 25 000 Abonnenten zahlen je 10 US-Dollar, Schätzungen sprechen von bis zu 500 000 Dollar Jahresumsatz.

Newman kombiniert ästhetische Trainingsaufnahmen mit Mode-Shootings und Markenkooperationen. Ihr Argument: Selbstbestimmte Monetarisierung schaffe Unabhängigkeit vom unsteten Verbandsgeld – und ermögliche Investitionen in ein eigenes Leistungszentrum.

Wer ähnlich offen mit Speedo-Fotos umgeht, zeigt der nächste Brite …

Jack Laugher – der Medaillen-Taucher, der Speedo-Selfies vergoldet

Image: IMAGO / Xinhua
Image: IMAGO / Xinhua

Drei Olympia­medaillen reichen dem britischen Turmspringer nicht zum sorglosen Leben: 28 000 Pfund Jahresförderung seien „für einen Weltklasseathleten schlicht zu wenig“. Für 10 US-Dollar pro Monat liefert Laugher seinen Fans exklusive Schnappschüsse aus dem Training und private Q&A-Videos.

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Besonders lukrativ sind Trinkgelder – bis zu 380 Euro pro Tipp. Laugher betont, er bleibe jugendfrei, doch das Konzept funktioniert: Laut Branchen­tracker übersteigen seine OnlyFans-Einkünfte inzwischen das staatliche Förderbudget.

Noch offener geht der nächste Goldmedaillengewinner aus Australien vor …

Matthew Mitcham – Australiens Sprung-Ikone und „Sex-Worker-lite“

Image: IMAGO / UPI Photo
Image: IMAGO / UPI Photo

Der erste offen schwule Olympiasieger im Wasserspringen verdient nach seinem Karriereende dreifach mehr auf OnlyFans als während seiner aktiven Zeit. Für 10 US-Dollar im Monat bietet Mitcham teils freizügige Bilder, verkauft sogar getragene Wettkampf-Unterwäsche.

Er verteidigt die Plattform offensiv: Athleten hätten „mehr als genug geopfert“ und verdienten ein finanzielles Polster jenseits von Verletzungsrisiken. Seine Aussagen brachten die Debatte um Moral vs. Existenz­sicherung auf Touren.

Doch Mitcham ist nicht der einzige Star, der das System hinterfragt …

Millionen statt Mindestlohn – Liz Cambage & Elise Christie brechen Tabus

Image: IMAGO / Depositphotos
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Image: IMAGO / Dreamstime
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Ex-WNBA-Riesin Liz Cambage wechselte 2021 auf OnlyFans – und kassiert laut Medien über 1,5 Millionen Dollar jährlich, mehr als doppelt so viel wie in ihrer gesamten US-Basketballlaufbahn. Sie inszeniert sich modisch-kreativ und sieht den Schritt als Befreiung von „lächerlich niedrigen Damen­gehältern“.

Short-Track-Legende Elise Christie wiederum nutzt die Plattform zur Finanzierung ihres 2026-Comebacks. Etwa 5 000 Pfund pro Monat helfen, Trainings- und Reisekosten zu stemmen – ein drastischer Kontrast zu Pizza-Lieferjobs nach ihrem ersten Karriereende.

Damit rückt eine grundsätzliche Frage ins Rampenlicht, die wir gleich aufgreifen …

Kein Taschengeld vom IOC – bleibt OnlyFans die Zukunft der Sportfinanzierung?

Image: AI
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Kritiker halten der Bewegung mangelnde Vorbild­funktion vor, doch Fans sprechen von Empowerment. Fakt ist: Die wachsende Creator-Ökonomie gibt Athletinnen und Athleten erstmals direkte Kontrolle über ihr Einkommen.

Ob der Boom anhält, hängt davon ab, ob Verbände Preisgelder und Sponsorings modernisieren – oder ob künftig noch mehr Olympia-Helden ihre Erfolge mit digitalen Abo-Modellen refinanzieren. Eins steht fest: Die spannendste Kür findet längst nicht mehr nur im Stadion statt, sondern hinter der Paywall.

Und wer glaubt, das sei das Ende der Story, sollte die nächsten Monate beobachten – neue Medaillenjäger stehen schon in den Startlöchern, bereit für die lukrativste Neben­disziplin des modernen Sports.

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