Prinz Frédéric schockiert von Wiesn Rechnung!

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Ein ausgelassener Abend auf dem Oktoberfest kann teuer werden – doch manchmal sprengt er jede Vorstellung. In München sorgt aktuell ein Fall für Aufsehen, bei dem eine glamouröse Runde erst Champagnerflaschen entkorkte und dann spurlos verschwand. Was blieb, war eine astronomische Rechnung und ein ratloser Gastgeber.

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Auf der Wiesn eskaliert ein Abend

Image: IMAGO / Reichwein
Image: IMAGO / Reichwein

Der letzte Wiesn-Samstag war bereits in vollem Gange, als eine Gruppe prominenter Gäste in einem der bekanntesten Festzelte eintraf. Die Stimmung war ausgelassen, die Musik laut, die Kellnerinnen hetzten mit Maßkrügen zwischen den überfüllten Bänken hindurch. Vom ersten Moment an stach die Gesellschaft heraus – nicht wegen zünftiger Trachten, sondern wegen ihres Hollywood-Flairs.

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Während um sie herum Hendl und Brezn serviert wurden, bestellte die illustre Runde stattdessen Magnum-Flaschen feinsten Champagners. Beobachter berichten, dass der Tisch in kürzester Zeit zur Foto-Kulisse für Influencer und Schaulustige wurde. Doch je mehr Gläser gefüllt wurden, desto undeutlicher schien den Gästen ihr eigener Konsum zu werden.

Luxus, Champagner und eine verschwundene Runde

Image: IMAGO / Reichwein
Image: IMAGO / Reichwein

Was folgte, erinnerte an eine Szene aus einem Film – allerdings an den Teil, den niemand erleben möchte. Irgendwann in den frühen Morgenstunden ging die Party im Zelt abrupt zu Ende. Die prominenten Begleitungen verschwanden nacheinander, angeblich um „kurz frische Luft zu schnappen“. Zurück blieb nur der Gastgeber, der sich an diesem Punkt kaum noch an die letzten Bestellungen erinnerte.

Als schließlich die Kellnerin mit der Endabrechnung am Tisch erschien, registrierte sie verwundert die plötzlich leeren Plätze. Der verbliebene Gast soll laut Zeuginnen versucht haben, die Situation zu verstehen, wirkte jedoch deutlich angeschlagen. Unbemerkt von der Öffentlichkeit nahm das schillernde Fest in diesem Moment eine dramatische Wendung.

Die Kreditkarte, die alles veränderte

Image: IMAGO / Panama Pictures
Image: IMAGO / Panama Pictures

Entscheidend für den weiteren Verlauf war eine schwarze Metallkarte – jenes mythisch aufgeladene Zahlungsmittel, das Banken nur auserwählten Kundinnen und Kunden anbieten. Sobald die exklusive Karte auf dem Tisch lag, schien sie die übrigen Partygäste endgültig zu beruhigen: Jemand konnte schließlich zahlen. Was die Kellnerin daraufhin präsentierte, verschlug jedoch selbst hartgesottenen Wiesn-Fans die Sprache.

Die Summe war so außergewöhnlich, dass das Kreditinstitut wenige Stunden später telefonisch nachfragte, ob es sich womöglich um Betrug handle. Zu diesem Zeitpunkt lag der Gastgeber bereits voll bekleidet in einem Münchner Luxushotel – benommen, durstig und ohne jede Erinnerung daran, wie er dorthin gelangt war.

Auflösung: **Frédéric Prinz von Anhalt** bleibt allein auf **38.000 Euro** sitzen

Image: IMAGO / Gartner
Image: IMAGO / Gartner

Erst am nächsten Morgen erfuhr Frédéric Prinz von Anhalt das ganze Ausmaß des Desasters: 38.000 Euro hatte die Kellnerin notiert – ausschließlich für Champagne, Cocktails und eine Handvoll Delikatessen. Seine vermeintlichen Freunde aus Kalifornien waren längst abgereist, die Rechnung blieb an ihm hängen. „Ich war total besoffen“, räumte der 83-Jährige ein und schimpfte über seine „Hollywood-Clique“, die ihn mit der gigantischen Summe zurückgelassen habe.

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Den Beleg hat er eigenen Angaben zufolge verloren, doch die Abbuchung ist real: Das Kreditkartenunternehmen bestätigte den ungewöhnlich hohen Betrag. Ob der Prinz jemals eine Entschädigung von seinen Partygästen sieht, ist ungewiss. Fest steht nur, dass die diesjährige Wiesn für ihn nicht als fröhliches Volksfest, sondern als kostspieligste Nacht seines Lebens in Erinnerung bleiben wird.

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