Ein plötzliches Warnsignal aus den Regalen sorgt in diesen Tagen für Unruhe: Ein beliebter Klassiker muss blitzschnell zurückgerufen werden – und bis zuletzt hält sich der Discounter bedeckt, welche Köstlichkeit genau betroffen ist.
Ein Fund, der für Schrecken sorgte

Was als routinemäßige Qualitätskontrolle begann, endete mit einem handfesten Schock: In einer Probe des Tiefkühlprodukts tauchten winzige Fremdkörper auf, die alles andere als appetitlich sind. Experten sprechen von scharfkantigen Partikeln, die beim Verzehr erhebliche Verletzungen im Mund- und Rachenraum verursachen können.
Noch während die Laborberichte ausgewertet wurden, zog der Hersteller die Notbremse. Die Charge landete unverzüglich auf der internen Sperrliste, Lieferungen wurden gestoppt – doch zu diesem Zeitpunkt hatten die Packungen längst den Weg in zahlreiche heimische Gefrierfächer gefunden.
So reagierte der Discounter

Der betroffene Händler startete binnen weniger Stunden eine groß angelegte Rückrufaktion. Filialen erhielten Eil-Meldungen, Aushänge wurden gedruckt und Lautsprecherdurchsagen vorbereitet. Man wolle „kein Risiko für unsere Kundschaft eingehen“, hieß es in der Stellungnahme, und appellierte an alle Käufer, die Ware keinesfalls zu verzehren.
Parallel gingen Push-Nachrichten in Verbraucher-Apps und Warn-Portalen online. Dort findet sich auch die Bitte, gekaufte Packungen sofort zum Markt zurückzubringen – der Kaufpreis werde selbst ohne Kassenbon erstattet.
Was Verbraucher jetzt beachten sollten

Kundinnen und Kunden sollten das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) und die Chargennummer genau überprüfen: Beide Angaben sind gut sichtbar auf der Rückseite der betroffenen Verpackung aufgedruckt. Besonders wichtig ist es, ältere Vorräte im Tiefkühlfach zu kontrollieren, da die Produkte häufig über Monate hinweg gelagert werden.
Wer dennoch schon gegessen hat, sollte auf Anzeichen wie Schnittverletzungen im Mund oder unerklärliche Bauchschmerzen achten. Bei Verdacht raten Mediziner, sofort ärztliche Hilfe aufzusuchen – winzige Plastiksplitter können langfristig innere Entzündungen auslösen.
Jetzt ist es offiziell: Diese Pommes sind betroffen

Erst heute Morgen machte der Discounter die entscheidende Angabe öffentlich: Betroffen ist das Tiefkühlprodukt „Rösti-Fries 600 g“ der Eigenmarke „Snack Time“, das deutschlandweit bei Netto Marken-Discount verkauft wurde. Konkret geht es um alle Packungen mit dem MHD 30.04.2027 und der Chargennummer L-0926.
Wer eine solche Packung zu Hause findet, sollte sie ungeöffnet in die Filiale zurückbringen oder – falls bereits angebrochen – sicher entsorgen. Auf keinen Fall dürfen die Rösti-Fries weiterverzehrt werden, denn die scharfkantigen Kunststoffteile können ernsthafte Verletzungen hervorrufen. So dramatisch die Nachricht klingt, gibt es immerhin Entwarnung für alle anderen Tiefkühlpommes im Sortiment: Nur die genannte Charge der „Snack Time Rösti-Fries“ ist vom Rückruf betroffen.