Ryanair streicht die Hälfte der Verbindungen – Reisende im Schock!

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Es rumort hinter den Kulissen: Am Flughafen geht ein Raunen durch die Terminals, denn die irische Billigairline Ryanair zieht überraschend den Rotstift. Welches Ziel dabei besonders unter die Räder gerät, verraten wir jedoch erst ganz am Schluss.

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Das Berliner Sommermärchen platzt

Image: IMAGO / Ardan Fuessmann
Image: IMAGO / Ardan Fuessmann

Seit Jahren lässt sich der BER seine Start- und Landegebühren teuer bezahlen – zu teuer, wie Ryanair nun öffentlich wettert. Hinter vorgehaltener Hand ist längst von einem „Kostengrab“ die Rede, das jede noch so schlanke Kalkulation der Iren sprengt.

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Schon im vergangenen Winter hatte die Airline leise gekürzt, jetzt folgt der große Paukenschlag: Zum Sommerflugplan 2026 werden rund 150.000 Sitzplätze in der Hauptstadt gestrichen – ein Einschnitt, der selbst erfahrene Brancheninsider überrascht.

Ryanair rechnet knallhart

Image: AI
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Internen Unterlagen zufolge summieren sich die Mehrkosten am BER auf einen zweistelligen Millionenbetrag – pro Jahr. Nimmt man dazu noch die deutsche Luftverkehrsteuer, entsteht eine Mixtur, die Ryanair-Chefs nur ein Wort entlockt: „unrentabel“.

Darum schrumpfen gleich fünf Lieblingsrouten der Berliner – mal um 25, mal um über 40 Prozent. Doch die Airline behält ihre Karten dicht an der Brust, um das Ticketgeschäft nicht komplett einbrechen zu lassen.

Gewinner gibt es trotzdem

Image: AI
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Während Berlin Federn lässt, jubeln andere Airports: Köln/Bonn, Memmingen oder Weeze erhalten zusätzliche Maschinen und sogar ganz neue Strecken. Für sie rechnet sich das Geschäft, weil Gebühren niedriger und Subventionen höher liegen.

Auch Urlauber im Süden profitieren: Friedrichshafen bekommt endlich wieder eine Direktverbindung ans Mittelmeer, Nürnberg freut sich über eine neue Route nach Nordafrika. Berlin dagegen schaut in die Röhre – und verliert obendrein Marktanteile an Konkurrenzanbieter.

Die bittere Pointe

Image: AI
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Bis hierher war nur von Prozenten die Rede, doch welche Strecke erwischt es am empfindlichsten? Die Antwort lautet: Berlin–Ibiza. Statt bislang 14 wöchentlicher Flüge stehen im Sommer nur noch acht im Plan – beinahe eine Halbierung.

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Ausgerechnet die Sonntagsmaschinen, bei Partygängern heiß begehrt, fallen komplett weg. Für Schnellentschlossene heißt das: Wer 2026 zur Insel will, muss früher buchen, tiefer in die Tasche greifen – oder auf eine andere Airline umsteigen.

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