Schock-Absage in NRW: Weihnachtsmarkt in Overath fällt aus – so emotional reagieren die Bürger

- Advertisement -

Die Nachricht trifft hart: Overath muss in diesem Advent ohne seinen geliebten Weihnachtsmarkt auskommen – und die Emotionen kochen hoch.

- Advertisement -

Ein plötzlicher Winter ohne Glühweinduft

Image: AI
Image: AI

Jahrelang verwandelten Holzhütten, Lichterketten und der Duft gebrannter Mandeln den Platz rund um St. Walburga in ein stimmungsvolles Vorweihnachts-Paradies. Jetzt herrscht dort gähnende Leere, denn der traditionsreiche Markt wurde kurz vor dem ersten Advent abgesagt.

- Advertisement -

Die Entscheidung löste bei Händlerinnen, Vereinen und Besuchenden Fassungslosigkeit aus. Viele sprechen von einem „kulturellen Kahlschlag“, andere von „verlorener Heimat“. Doch was steckt wirklich hinter dem plötzlichen Aus? – lassen Sie uns weiterschauen, denn gleich geht es um die strittigen Kosten.

Sicherheitsauflagen sprengen das Budget

Image: AI
Image: AI

17 500 Euro für Poller, Wassertanks und Security-Personal – so hoch beziffert der Stadtmarketing-Verein OVplus die Rechnung für vier Großevents, allen voran den Weihnachtsmarkt. Nach mehreren Anschlägen auf Märkte in Deutschland verlangen Behörden robuste Barrieren und permanente Bewachung.

Der Verein fühlt sich alleingelassen: „Ohne feste Zusage der Stadt können wir das Risiko nicht länger tragen“, heißt es. Betonblöcke, IBC-Container und Personalschichten hätten das Budget endgültig gesprengt. Doch die Stadt sieht die Verantwortung anders – und genau dort beginnt der nächste Konflikt.

Rathaus kontra Veranstalter: Wer zahlt den Schutz?

Image: AI
Image: AI

Bürgermeister Michael Eyer betont, man habe „keine zusätzlichen Terrorabwehr-Auflagen“ verlangt und könne die Absage nicht nachvollziehen. Der Verein kontert, man streite seit anderthalb Jahren um die Kostenteilung – ohne Ergebnis.

Die Fronten sind so verhärtet, dass inzwischen auch das Stadtfest im September und künftige Karnevalszüge auf der Kippe stehen. Die Angst vor einem Kahlschlag im gesamten Veranstaltungskalender wächst – doch was sagt eigentlich die Bevölkerung?

Traurige Stimmen aus der Nachbarschaft

Image: AI
Image: AI

„Es macht uns sehr traurig“, gestehen Maurice und Rabea Budau, die jedes Jahr mit Freunden auf einen Glühwein vorbeikamen. Auch Kristina Kirsch fragt besorgt: „Wird demnächst das Stadtfest abgesagt?“ Der Markt war mehr als nur Shopping – er war Treffpunkt, Erinnerungsort, Heimatgefühl.

- Advertisement -

Selbst Organisator Andreas Hoffmann ringt um Worte: „Wir sind enttäuscht, aber die Sicherheitspflicht lässt uns keine Wahl.“ Mit jeder Stimme wird deutlicher, dass hier nicht nur Buden, sondern Traditionen wegbrechen – doch ist die Geschichte wirklich schon zu Ende?

Hoffnungsschimmer oder Dauerflaute?

Image: AI
Image: AI

Noch in dieser Woche will die Stadt alle Veranstalter an einen Tisch bitten, um über gemeinsame Finanzierungslösungen und Material-Sharing für Barrieren zu sprechen. Eine letzte Chance, 2026 wieder Lichterglanz nach Overath zu holen.

Bis dahin prüfen Gastronomen Pop-up-Stände auf privaten Flächen, Chöre planen Adventskonzerte in Kirchen – kleine Versuche, den verlorenen Zauber zu retten. Ob daraus ein neues Kapitel entsteht oder der Winter dauerhaft dunkel bleibt, entscheidet sich in den nächsten Tagen.

- Advertisement -

Latest Posts