Plötzlich wird aus Idylle bitterer Ernst

Was als entspannter Badetag auf der thailändischen Ferieninsel Phuket begann, endete in einer Tragödie. Ein 30-jähriger Deutscher kam nach einem Badeunfall ums Leben. Seine 28-jährige Partnerin konnte dagegen gerettet werden.
Das Paar war am Montag am Freedom Beach ins Wasser gegangen. Der Strand gilt als einer der schönsten Küstenabschnitte Phukets und zieht zahlreiche Urlauber an. Doch an diesem Tag herrschten offenbar gefährliche Bedingungen.
Nach Berichten thailändischer Medien wehten am Strand bereits rote Warnflaggen. Sie sollen Badegäste auf gefährliche Strömungen und die damit verbundenen Risiken aufmerksam machen.
Besonders während der Regenzeit, die in Thailand etwa von Mai bis Oktober dauert, können sich die Bedingungen an der Küste deutlich verschärfen. Starke Wellen und kräftige Rückströmungen können Schwimmer innerhalb kürzester Zeit vom Ufer wegtreiben.
Genau das soll dem deutschen Paar passiert sein.
Die beiden gerieten in eine starke Strömung und wurden immer weiter vom Strand weggezogen. Für die Rettungskräfte begann ein Wettlauf gegen die Zeit.
Den am Freedom Beach stationierten Rettungsschwimmern gelang es schließlich, die 28-Jährige aus der gefährlichen Brandung zu holen und zurück an Land zu bringen.
Für ihren Partner nahm der Badeausflug dagegen eine dramatische Wendung.