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Warum gerade Besserverdienende betroffen sind

Die Bundesregierung verfolgt damit einen einfachen Mechanismus: Höhere Beitragsbemessungsgrenzen belasten ausschließlich Einkommen oberhalb der bisherigen Schwelle. Menschen mit mittlerem oder geringem Verdienst spüren daher kaum etwas von der Maßnahme – ihre komplette Entlohnung lag schon vorher unterhalb der Grenze.
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Anders sieht es bei Gutverdienenden aus. Ihre Gehälter überragen die neue Linie deutlich, sodass jeder zusätzliche Euro oberhalb der Schwelle verbeitragt wird. Damit wandert ein erklecklicher Teil des Einkommens in die Sozialkassen, ohne dass sich der prozentuale Beitragssatz sichtbar erhöht hätte. Genau hier entsteht das Gefühl, plötzlich mehr zu zahlen, obwohl die Sätze formal stabil bleiben.
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