Überraschung zum Jahresende: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder meldet sich kurz vor der Neujahrsansprache aus dem Krankenhaus.
Plötzlich Krücken

Unerwartete Bilder aus München: Markus Söder (58) zeigt sich nach einem Klinikaufenthalt mit Krücken. Der bayerische Ministerpräsident musste sich einer Operation an der Hüfte unterziehen und meldet sich nun aus der Bayerische Staatskanzlei zurück.
Für viele Beobachter kommt der Eingriff überraschend – für Söder selbst offenbar nicht. Schon seit Jahren war zu erkennen, dass ihn körperliche Beschwerden begleiteten. Nun zieht er einen klaren Schlussstrich unter eine lange Leidenszeit und macht öffentlich, was bislang nur im kleinen Kreis bekannt war.
Jahrelange Schmerzen – das Hinken war nicht zu übersehen

Die Probleme an der rechten Hüfte begleiteten Söder schon länger. Bei öffentlichen Auftritten fiel immer wieder ein leichtes Hinken auf, das Spekulationen auslöste. Offiziell thematisiert hatte er die Ursache lange nicht.
Jetzt ist klar: Die Beschwerden waren ernst genug, um einen operativen Eingriff notwendig zu machen. Der Ministerpräsident entschied sich bewusst für den Schritt – auch wenn er ihn, wie er selbst einräumt, lange vor sich hergeschoben hatte. Die Entscheidung fiel schließlich zum Jahresende, fernab des hektischen politischen Alltags.
„Lange habe ich es vor mir hergeschoben“

Über Instagram wandte sich Söder persönlich an die Öffentlichkeit. Offen schilderte er seine Situation:
„Lange habe ich es vor mir hergeschoben. Jetzt habe ich mich endlich an der Hüfte operieren lassen.“
Den Krankenhausaufenthalt legte er bewusst in die Zeit nach Weihnachten. Der Eingriff sei gut verlaufen, teilte er mit. Inzwischen wurde Söder aus der Klinik entlassen. Die Botschaft ist klar: Die OP war notwendig – und sie war erfolgreich.
Reha statt Krankenhaus – zurück im politischen Alltag

Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus befindet sich Söder nun in der Rehabilitation. Dort trainiert er gezielt die operierte Hüfte, um schnell wieder vollständig belastbar zu sein. In die Staatskanzlei kommt er derzeit mit Krücken – ein ungewohntes Bild für den sonst so umtriebigen Politiker.
Trotz Einschränkungen läuft der Regierungsbetrieb weiter. Söder signalisiert Einsatzbereitschaft und will möglichst rasch wieder voll einsatzfähig sein. Die körperliche Genesung steht zwar im Vordergrund, doch politisch gönnt er sich keine Pause.
Wichtigste Aufgabe: die Neujahrsansprache

Einen Termin will Söder auf keinen Fall ausfallen lassen: die Neujahrsansprache. Sie gilt als wichtiger Moment für den Ministerpräsidenten – und wird vorbereitet, trotz Reha und Krücken.
„Sie wird auf jeden Fall kommen“, hatte Söder bereits vor Weihnachten betont, als der Operationstermin intern schon feststand. Den Eingriff hatte er im kleinen Kreis angekündigt, öffentlich jedoch erst nach der OP gemacht. Für Söder ist klar: Gesundheit hin oder her – dieser Auftritt hat Priorität.
Sportliche Jugend – späte Folgen
Zum Abschluss erklärte Söder auch die Ursache seiner Hüftprobleme. Sie reichen weit zurück:
„Ich habe in meiner Jugend viel Sport gemacht. Die Auswirkung spüre ich heute.“
Ein Satz, der viele überraschte – und zugleich nachvollziehbar wirkt. Die Jahre intensiver Belastung fordern nun ihren Tribut. Für Söder beginnt damit ein neues Kapitel: eines mit Reha, Krücken und Geduld. Politisch bleibt er präsent – persönlich setzt er auf vollständige Genesung. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie schnell Bayerns Ministerpräsident wieder ohne Hilfsmittel auftreten kann.