Schock-Strategie: Trump verbietet Visa für Dicke – nur reiche Ausnahmen entkommen dem Verbot!

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Ein Paukenschlag aus Washington erschüttert heute, 11. November 2025, die globale Reiseszene: Donald Trump unterschreibt eine Direktive, die Übergewicht als Ausschlusskriterium für US-Visa festschreibt – es sei denn, Bewerber können extrem hohe Vermögen nachweisen.

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Überraschendes Dekret aus Washington

Image: IMAGO / MediaPunch
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Die Nachricht kam am Morgen, als das State Department allen Botschaften die neue Vorgabe faxte: Anträge von Personen mit Adipositas oder damit verbundenen Folgeerkrankungen sollen „im Regelfall“ abgelehnt werden. Das Papier beruft sich auf Paragraf 212 des Immigration and Nationality Act, der Immigrant*innen als potenzielle „öffentliche Last“ ausschließt, wenn „absehbar außergewöhnliche Gesundheitskosten“ entstehen.

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Bereits wenige Stunden später bestätigte das Weiße Haus, Trump sehe in der Maßnahme einen „Budgetschutz für den amerikanischen Steuerzahler“. Doch im Kleingedruckten steckt eine überraschende Ausnahme – und genau hier beginnt die eigentliche Geschichte.

Lassen Sie uns gleich weiter zur verborgenen Fußnote gehen …

Die unsichtbare Metrik – BMI als Grenzlinie

Image: IMAGO / UPI Photo
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Innenminister Mark Meadows präzisierte: Als „krankhaft übergewichtig“ gilt künftig ein Body-Mass-Index von 30 oder mehr. Konsulate müssen den BMI anhand ärztlicher Bescheinigungen prüfen, bevor ein Visum erteilt wird. Betroffene mit Diabetes, Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden automatisch zusammen mit Adipositas bewertet.

Das führt dazu, dass schätzungsweise 15 % aller potenziellen USA-Einwanderer aus Europa, 23 % aus Lateinamerika und fast 30 % aus Teilen des Pazifikraums direkt in den Ablehnungsstapel rutschen. Für Touristen bedeutet es zwar keine sofortige Einreisesperre, aber die Angst vor verschärften ESTA-Regeln wächst.

Wer denkt, damit sei die Entscheidung in Stein gemeißelt, wird gleich eine erstaunliche Hintertür entdecken …

Kalter Pragmatismus – Milliardenkosten als Vorwand

Image: IMAGO / ZUMA Press Wire
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Offiziell argumentiert das Weiße Haus, Adipositas verursache den USA jährliche Gesundheitsausgaben von über 190 Milliarden Dollar. Internationale Bewerber, so die Trump-Beraterrunde, dürften diesen „Ballast“ nicht einfach importieren.

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Doch Wirtschafts-Analysten widersprechen: Die demografischen Daten zeigen, dass hochqualifizierte Fachkräfte häufig überdurchschnittlich verdienen und kaum staatliche Gesundheitsleistungen nutzen. Kritiker sprechen daher von einem populistischen Manöver, das Ressentiments gegen Körperfülle instrumentalisiert, um Wähler in einem Wahljahr hinter Trump zu vereinen.

Bleibt die Frage: Wieso findet sich in derselben Direktive plötzlich der Begriff „Gold Card“?

Die Luxus-Schleuse – Trumps „Gold Card“ für Übergewichtige mit Vermögen

Image: IMAGO / NurPhoto
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Genau hier schlägt die Fußnote ein: Wer ein Mindestvermögen von fünf Millionen Dollar nachweist und bereit ist, eine Einmal­gebühr von einer Million zu zahlen, darf trotz Übergewicht ein sogenanntes „Premium-Investment-Visum“ beantragen – intern „Gold Card“ genannt. Trump bezeichnete das Programm in einer Pressekonferenz lakonisch als „Win-Win-Deal: Sie bringen Geld, wir vergessen die Waage“.

Damit verknüpft er seine jüngsten Pläne, Aufenthaltstitel buchstäblich zu verkaufen, nahtlos mit dem neuen Gesundheitsfilter. Wohlhabende Russen, saudische Investoren und Silicon-Valley-Gründer seien bereits interessiert, heißt es aus Beraterkreisen.

Wie reagieren Gesellschaft, Medizin und Diplomatie auf diese Zwei-Klassen-Politik? Weiter geht’s …

Aufschrei von Medizinern, Juristen und Diplomaten

Image: IMAGO / Pacific Press Agency
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Die American Medical Association wirft Trump vor, Fettleibigkeit mit moralischem Versagen gleichzusetzen, statt sie als behandelbare Krankheit anzuerkennen. Internationale Gesundheits-NGOs sprechen von „körperbezogener Apartheid“. Europäische Regierungen bestellen US-Botschafter ein, Kanzler Scholz nennt das Vorgehen „ethisch inakzeptabel“.

Bürgerrechtsgruppen planen Sammelklagen: Das Dekret verletze den Equal Protection Clause der Verfassung und diskriminiere Menschen mit Behinderungen. Auch innerhalb der Republikanischen Partei wächst Unmut – mehrere Senatoren fürchten einen juristischen Showdown, der bis vor den Supreme Court geht.

Ob das Verbot wirklich hält oder schon bald fällt, klären wir im nächsten Abschnitt …

Klagen, Kongress, Wahlkampf – Wie instabil ist das Verbot?

Image: IMAGO / UPI Photo
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Verfassungsjuristen rechnen mit Eilverfahren: Schon nächste Woche will die ACLU Antragsteller vertreten, denen in Mexiko-Stadt das Visum verweigert wurde. Parallel arbeitet das demokratisch dominierte Repräsentantenhaus an einer Resolution, die das Dekret für „null und nichtig“ erklärt – ein symbolischer Schritt, der aber mediales Gewicht besitzt.

Im Vorwahlkampf nutzt Trump den Wirbel als Bühne: „Die Linke will euer Geld für faule Leute mit Gesundheitsproblemen verschwenden“, twittert er. Je näher der Super Tuesday am 4. März rückt, desto wahrscheinlicher wird es, dass die Visa-Schlacht Teil einer größeren ideologischen Auseinandersetzung wird.

Doch was bedeutet all das für Menschen, die jetzt buchstäblich vor der Konsulats­tür stehen? Das verraten wir zum Abschluss …

Schicksale an der Konsulats­pforte – Was Betroffene jetzt tun können

Image: IMAGO / ABACAPRESS
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Betroffene sollten umgehend prüfen, ob Kurzaufenthalte weiterhin über das visumfreie ESTA-Programm möglich sind. Wer langfristig in die USA möchte, braucht aktuell einen BMI-Nachweis unter 30 oder muss nachweisen, dass er die hohen „Gold Card“-Anforderungen erfüllt.

Einwanderungs­anwälte raten, bereits begonnene medizinische Gewichts­reduktions­programme zu dokumentieren, um im Härtefall humanitäre Ausnahmen geltend zu machen. Bis ein Gericht das Dekret kippt – oder bestätigt – müssen Tausende Antragsteller ihr Leben neu planen: Zwischen Diätplänen, Kredit­anfragen und der Hoffnung, dass die Waage bei der nächsten Antragstellung gnädig ausfällt.

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