Monatelang hüllte sich Sharon Osbourne in Schweigen – jetzt spricht sie erstmals über die letzten Augenblicke an der Seite ihres Mannes Ozzy und öffnet damit ein emotionales Kapitel, auf das Fans rund um die Welt gewartet haben.
Sharon Osbourne durchbricht das Schweigen

Sie wirkt gefasst, doch ihre Stimme verrät die Schwere des Moments: In einem exklusiven Interview erinnert sich Sharon an den 22. Juli 2025, den Tag, an dem die Rock-Ikone im Alter von 76 Jahren verstarb. Wochenlang hatte sie jede öffentliche Äußerung vermieden, um im engsten Kreis zu trauern.
Nun wendet sie sich an die Öffentlichkeit, um Ozzys Anhänger an ihrem Schmerz, aber auch an ihrer Dankbarkeit teilhaben zu lassen. Zum ersten Mal berichtet sie, wie ruhig und zugleich bedeutungsvoll die letzten Stunden ihres Ehemanns waren.
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Ein Sommer voller Vorahnung

Schon im Frühsommer 2025 sei klar gewesen, dass Ozzys Kräfte schwanden, erzählt Sharon. Wiederkehrende Herzprobleme machten jede Bewegung zur Herausforderung. Trotzdem behielt er seinen legendären Schalk und bestand darauf, keine Maschinen oder Beatmungsgeräte im Haus zu sehen – „kein Krankenhaus-Geruch in meinem Wohnzimmer“, habe er gefordert.
Sharon beschreibt die Atmosphäre in diesen Wochen als zärtlich und angespannt zugleich. Jeder Blick, jede Berührung trug die unausgesprochene Frage, ob es vielleicht das letzte Mal sein könnte.
Trotz aller Warnungen zog es ihn noch einmal auf die Bühne …
Das Abschiedskonzert in Birmingham

Mit zittrigen Händen, aber funkelnden Augen betrat Ozzy am 6. Juli die Bühne in seiner Heimatstadt. Ärzte hatten abgeraten, doch der „Prince of Darkness“ wollte ein letztes Mal „Paranoid“ in die Nacht schreien. Er konnte nur im Sitzen performen, seine Stimme brüchig – doch die 20 000 Fans sangen jede Zeile mit und trugen ihn durch den Abend.
Sharon erinnert sich an den tosenden Applaus, der selbst die Band übertönte. „Es war, als hätte Birmingham ihn noch einmal nach Hause geholt“, sagt sie. Zwei Wochen später sollte dieser Auftritt Geschichte sein – sein letztes musikalisches Vermächtnis.
Zurück im Buckinghamshire-Anwesen kam der Moment der Wahrheit.
Stille Stunden im Familienhaus

Das Herrenhaus wirkte plötzlich klein, als Ozzy die paar Stufen zum Schlafzimmer hochhumpelte. Kelly und Jack hielten Wache, während Sharon leise ihr gemeinsames Hochzeitslied auf dem Handy abspielte. „Wir redeten über die Kinder, über die Tourneen, über unsere verrückten TV-Jahre“, sagt sie.
In diesen nächtlichen Gesprächen sei Ozzy überraschend heiter gewesen, habe Witze gerissen und alte Roadie-Anekdoten ausgepackt. Doch zwischen den Lachern lag das Bewusstsein, dass die Uhr unerbittlich tickte.
Ein letzter Wunsch ließ Ozzy nicht los.
Der intime Wunsch des Rockers

„Wollt ihr meinen Bart noch einmal färben?“, scherzte er zunächst, als Kelly die Schere zückte. Dann bat er darum, das Licht zu dimmen und die Fenster zu öffnen – er wollte die Sommerluft spüren. Sharon setzte sich neben ihn, legte ihm den Arm um die Schultern, und gemeinsam schauten sie in den klaren Nachthimmel.
Ozzy verlangte weder Gitarrenklänge noch medizinisches Gerät. Alles, was er brauchte, waren die vertrauten Stimmen seiner Familie und das ferne Zirpen der Grillen.
Und dann, im Flüsterton, vertraute er Sharon seine letzten Worte an …
Die letzten Worte, die alles veränderten

Kurz vor Mitternacht drehte Ozzy den Kopf zu Sharon, zog sie an sich und hauchte: „Kiss me. Hug me tight.“ Zwei Sätze, kaum mehr als ein Atemzug – doch sie bündelten ein ganzes gemeinsames Leben aus Liebe, Chaos und Rock’n’Roll. Sharon hielt ihn fest, bis sein Herzschlag langsam verklang.
„Er ging nicht in Angst, sondern in Umarmung“, sagt sie heute. Diese wenigen Worte seien ihr größtes Geschenk, das sie nun mit der Welt teile – ein leiser, unvergesslicher Abschied vom lautesten Mann der Rockgeschichte.
Wie Sharon und die Kinder Ozzys Vermächtnis lebendig halten wollen, zeigt der Blick auf ihre nächsten Projekte.
Ein Vermächtnis, das weiterklingt

Schon im Oktober strahlt die BBC die Doku „Ozzy Osbourne: Coming Home“ aus, in der unveröffentlichtes Material aus den letzten Jahren zu sehen ist. Sharon fungierte als Executive Producerin, entschlossen, die verletzliche und die wilde Seite ihres Mannes gleichermaßen zu zeigen.
Kelly und Jack arbeiten parallel an einem Charity-Konzert zugunsten von Herzforschungsprojekten – ein Herzensanliegen ihres Vaters. „Seine Stimme ist verstummt, aber sein Echo bleibt“, sagt Sharon. Und genau dieses Echo soll jetzt lauter denn je erklingen.
Bleiben Sie dran – denn jede Note dieses Erbes wird noch lange nachhallen.