Stefan Raab im Sinkflug: RTL erreicht mit neuer Show absoluten Tiefpunkt

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Stefan Raabs TV-Comeback droht vom Hoffnungsträger zum Sorgenkind zu werden – die Zuschauerzahlen brechen ein, die Konkurrenz zieht davon und RTL sucht fieberhaft nach einem Ausweg.

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Ein fulminanter Start – der jetzt verblasst

 IMAGO / Panama Pictures
IMAGO / Panama Pictures

Als „Die Stefan Raab Show“ Ende September an den Start ging, jubelte RTL: Über eine Million Menschen schalteten ein, in der werberelevanten Zielgruppe sprang der Marktanteil auf stolze 12,5 Prozent. Raab schien seine alte Magie zurückerobert zu haben.

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Doch nur wenige Wochen später hat sich die Euphorie gelegt. Die Quote halbierte sich, der einstige Quotenkönig wirkt plötzlich erstaunlich sterblich.

Weiter unten wird es konkreter – und bitterer.

Nächster Halt: harte Zahlen und kalte Realität.

Die Quoten sprechen Bände

Image: AI
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Vor wenigen Tagen stürzte die Show erstmals unter die 700-Tausender-Marke: 640 000 Gesamtzuschauer, ein Marktanteil von 2,9 Prozent – ein historischer Tiefstand für Raab auf einem Hauptsendeplatz. Besonders schmerzlich: In der jungen Zielgruppe rutschte der Marktanteil einstellig ab.

Damit landet Raab im Quotenranking derzeit hinter Wiederholungen von Krimis und Dokusoaps. RTL verzeichnet mit der Show den schlechtesten Mittwochabend seit Jahren.

Doch wer zieht in der Krise die Strippen?

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Im nächsten Slide tritt das Programm-Management auf die Bühne.

Programmchefs schlagen Alarm

Image: AI
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Hinter den Kulissen schrillen längst die Alarmglocken. Programmchefin Inga Leschek räumte intern ein, das Format „überzeugt unser Publikum nicht ausreichend“. Eine kreative Generalüberholung steht im Raum: neue Spiele, mehr Publikumseinbindung, vielleicht sogar ein Wechsel des Sendeplatzes.

Raab selbst soll bestätigt haben, dass „nachjustiert“ werde. Die Staffel könnte gekürzt werden, einzelne Segmente fliegen wohl komplett raus.

Aber wer profitiert von Raabs Schwäche?

Kommen wir zu den lachenden Dritten.

Konkurrenz lacht sich ins Fäustchen

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ProSieben meldet für „TV total“ konstant zweistellige Marktanteile bei den 14- bis 49-Jährigen – und das gegen Raabs Primetime. Sat.1 punktet mit „Das große Backen“ sogar beim Gesamtpublikum. In Social Media wird Raabs Format schon als „Retro ohne Drive“ verspottet.

Die Abwanderung ist spürbar: Viele ehemalige Raab-Fans zappen heute zu Streams oder Podcasts, wenn die Show läuft.

Doch es sollte noch schlimmer kommen.

Ein später Poker-Versuch endet im Desaster – gleich die Details.

Poker-Nacht wird zum Blind Bluff

Image: AI
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Mit „Raabs Pokernacht“ wollte RTL einen späten Slot füllen und jüngere Zuschauer abholen. Ergebnis: nur 450 000 Zuseher und ein magerer 4,7-Prozent-Marktanteil insgesamt. Für eine Show, die bis Mitternacht geht, fehlten Spannung und Promi-Glanz.

Selbst Raabs Kult-Band sorgte nicht für Stimmung, die Social-Media-Reaktionen waren gnadenlos. „Ein Bluff ohne Chips“, schrieb ein Nutzer – RTL hatte wohl auf das falsche Blatt gesetzt.

Bleibt nur eine Frage.

Steht das endgültige Aus bevor? Antworten im finalen Slide.

Droht das endgültige Aus?

Image: AI
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Noch hält RTL an den angekündigten sechs Folgen fest, doch intern kursieren Szenarien von einer vorzeitigen Pause bis hin zur kompletten Absetzung. Sollte die Zuschauerzahl weiter fallen, dürfte das Projekt kaum fortführbar sein – zu teuer, zu riskant.

Raab, bekannt für überraschende Wendungen, könnte nächstes Jahr mit ganz neuer Idee zurückkehren oder sich endgültig aus dem linearen TV verabschieden.

Und wer weiß: Vielleicht zündet gerade diese Unsicherheit den Funken für sein größtes Comeback – oder seinen letzten großen Abgang.

Wie es weitergeht? Die Entscheidung fällt schneller, als man „Kling! Klang!“ sagen kann.

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