Streik: Hunderte Flüge gestrichen – Reisende sind fassungslos!

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Reisende in ganz Europa müssen sich auf massive Flugausfälle einstellen – genau dann, wenn in mehreren Bundesländern die Herbstferien beginnen. Ein neu angekündigter Arbeitskampf droht hunderte Verbindungen zu streichen und Urlaubspläne über den Haufen zu werfen.

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Herbstferien unter Druck

Viele Familien haben ihre Tickets seit Monaten in der Tasche – doch jetzt wackeln die Pläne. Die betroffenen Flugtage liegen mitten in der ersten Ferienwoche von Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Wer in diesen Bundesländern am ersten Oktober-Wochenende in den Süden starten will, könnte plötzlich ohne Maschine dastehen.

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Besonders bitter: Einige der stornierten Verbindungen wären Nonstop-Flüge zu beliebten Sonnenzielen auf der Iberischen Halbinsel. Urlauber, die noch hoffen, ihren Strandaufenthalt retten zu können, müssen sich in Geduld üben – derzeit gibt es kaum freie Sitzplätze bei anderen Gesellschaften.

Warnsignale aus Südeuropa

Auslöser der angespannten Lage ist ein lang schwelender Tarifkonflikt. Gewerkschaften in Portugal haben ihre Mitglieder zu einem mehrtägigen Ausstand aufgerufen. Gleichzeitig droht in Frankreich ein separater Pilotenstreik, der die Lage zusätzlich verschärfen könnte.

Laut internen Berechnungen könnten allein an den portugiesischen Airports Lissabon, Porto und Faro bis zu 500 Flüge aus dem Umlauf genommen werden. Auch in Deutschland werden Crews fehlen, weil zahlreiche Jets samt Personal auf der Iberischen Halbinsel stationiert sind.

Was Reisende jetzt wissen müssen

Wer ein Ticket im Zeitraum vom 1. bis 3. Oktober oder vom 19. bis 23. Dezember hält, sollte seine Buchung täglich überprüfen. Die EU-Fluggastrechteverordnung verpflichtet Airlines zwar zu Erstattung oder Ersatzbeförderung, doch die Suche nach alternativen Routen dürfte angesichts der Ferien-Nachfrage schwierig werden.

Verbraucherschützer raten, Umbuchungen nicht übereilt abzulehnen – auch Teilstrecken über Umsteigeflughäfen können eine Lösung sein. Wichtig ist, alle Änderungen schriftlich bestätigen zu lassen, um später Ansprüche geltend machen zu können.

Auflösung: Diese Airline steckt dahinter

Der drohende Flug-Kollaps betrifft EasyJet. Das Kabinenpersonal der britischen Low-Cost-Airline will in Portugal an die Öffentlichkeit gehen, um höhere Zulagen und verlässliche Dienstpläne zu erzwingen. Parallel haben die französischen EasyJet-Piloten ihren Warnstreik auf den 24. und 25. September geschoben, um letzte Verhandlungen abzuwarten.

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Das Unternehmen spricht von einem „herausfordernden Szenario“, verspricht aber, betroffene Passagiere proaktiv zu informieren. Doch schon jetzt ist klar: Die ersten Ferienflieger heben wohl ohne Urlauber ab – weil sie gar nicht starten.

Schluss

Mitten in den Ferien trifft der Arbeitskampf nicht nur Strandurlauber, sondern auch Geschäftsreisende und Städte-Trip-Fans. Wer flexibel bleibt, kann sich per Zug oder Alternativflug behelfen – doch Schnäppchen sind rar.

Ob und wann sich Gewerkschaft und Airline einigen, bleibt offen. Bis dahin heißt es für Betroffene: Reise-Apps im Blick behalten, Rechte kennen – und notfalls schnell neue Pläne schmieden, bevor die wenigen freien Plätze ebenfalls verschwinden.

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