Tödliche Schüsse in Klinik: Arzt erschossen – erschreckende Hintergründe kommen ans Licht

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Ein Routineabend in einer noblen Klinik endet plötzlich in einem Schockmoment: Ein Chirurg ist in seinen eigenen Räumen tödlich angegriffen worden.

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Ein Verbrechen hinter eleganten Fassaden

Image: AI
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Schock im spanischen Nobelbadeort Marbella: Am Mittwochabend ist ein Schönheitschirurg in seiner eigenen Klinik erschossen worden. Ein maskierter Mann soll die Praxis betreten und aus nächster Nähe auf den Arzt geschossen haben.

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Bei dem Opfer handelt es sich nach Angaben der spanischen Polizei um Alexander A. Der 57-Jährige betrieb östlich von Marbella eine eigene Schönheitsklinik und soll sich zum Zeitpunkt der Tat dort aufgehalten haben.

Für den Mediziner kam jede Hilfe zu spät. Die alarmierten Einsatzkräfte konnten ihn nicht mehr stabilisieren. Er erlag seinen Verletzungen noch am Tatort.

Doch was genau geschah in der Klinik?

Vermummter Täter stürmt Praxis

Image: AI
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Kurz vor 18 Uhr gingen offenbar mehrere Notrufe bei den Behörden ein. Zeugen hatten aus der Schönheitsklinik Geräusche gehört, die sie als explosionsartig beschrieben.

Nach bisherigen Berichten hielt Alexander A. gerade eine Sprechstunde mit einem Patienten ab, als plötzlich ein schwarz gekleideter und vermummter Mann die Räumlichkeiten betrat.

Der Angreifer soll anschließend aus nächster Nähe das Feuer auf den Chirurgen eröffnet haben. Danach ergriff der mutmaßliche Täter sofort die Flucht.

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Zeugen wollen beobachtet haben, wie er auf einem dunkel lackierten Yamaha-Roller davonfuhr.

Doch offenbar war er nicht allein.

Täter flüchtet mit Komplizen

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Nach den bisherigen Zeugenaussagen soll ein Komplize des mutmaßlichen Schützen ebenfalls in die Flucht involviert gewesen sein. Er soll mit einem schwarzen Audi vom Tatort davongefahren sein.

Währenddessen trafen Sicherheits- und Rettungskräfte an der Klinik ein. Für Alexander A. kam jedoch jede Hilfe zu spät. Der Chirurg starb noch vor Ort an seinen Verletzungen.

Über die Identität des mutmaßlichen Täters ist bislang nichts bekannt. Festnahmen gab es bisher ebenfalls nicht.

Auch die Herkunft des Opfers sorgt für Aufmerksamkeit. Die spanische Lokalzeitung „Diario Sur“ berichtet, dass es sich bei dem getöteten Arzt um einen Deutschen handeln soll. Laut „Bild“ soll Alexander A. ursprünglich aus Köln stammen.

Die Behörden selbst machten bislang keine Angaben zu seiner Nationalität.

Er war Spezialist für BBLs

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Alexander A. hatte seine Schönheitsklinik bereits 2018 eröffnet. Nach Angaben auf der Webseite der Einrichtung konnte der Mediziner auf rund 30 Jahre Berufserfahrung zurückblicken.

In dieser Zeit soll er mehr als 14.000 Operationen durchgeführt haben. Besonders bekannt war der Chirurg demnach für sogenannte Brazilian Butt Lifts, kurz BBL.

Bei diesem Eingriff wird körpereigenes Fett an einer anderen Körperstelle entnommen und anschließend in das Gesäß injiziert. A. entwickelte nach eigenen Angaben zudem eine besondere Variante des Eingriffs.

Den sogenannten „Supercharged BBL“ beschrieb er als Kombination aus Eigenfetttransfer und Implantaten.

Nun steht jedoch nicht seine medizinische Arbeit im Mittelpunkt, sondern ein bislang ungeklärter Mordfall.

Polizei ermittelt in mehrere Richtungen

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Die spanische Nationalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Bislang wurde noch kein Verdächtiger festgenommen.

Zunächst schlossen die Behörden einen Zusammenhang mit der Organisierten Kriminalität aus. Das erklärten die spanischen Behörden gegenüber der Tageszeitung „El País“.

Damit ist allerdings noch lange nicht geklärt, warum der Arzt sterben musste. Die Ermittler verfolgen nach bisherigen Angaben verschiedene mögliche Spuren.

Unter anderem soll geprüft werden, ob der Schütze möglicherweise im Auftrag eines Kunden gehandelt haben könnte.

Was hinter der Tat steckt, ist damit weiterhin völlig offen.

„Er war ein wundervoller Mensch“

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Im Umfeld des getöteten Chirurgen sitzt der Schock tief. Freunde und Bekannte reagierten entsetzt auf die Tat in der Klinik.

Ein Freund von Alexander A. beschrieb den Mediziner gegenüber „Diario Sur“ mit deutlichen Worten:

„Er war ein wundervoller Mensch, ein sehr erfolgreicher Mann, der in keine zwielichtigen Machenschaften verwickelt war“, wird er von der Zeitung zitiert.

Die Ermittlungen laufen weiter. Wer den 57-Jährigen erschossen hat, wer hinter dem Angriff steckt und welches Motiv möglicherweise dahinterstand, ist bislang nicht geklärt.

Fest steht bislang nur: Ein maskierter Schütze kam am Mittwochabend in die Schönheitsklinik in Marbella – und Alexander A. überlebte den Angriff nicht.

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