Trump begeht bei Putin großen Fehler – der schon einmal zu einem Weltkrieg führte

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Donald Trumps jüngstes Telefonat mit Wladimir Putin sorgt für Alarmstimmung – denn der US-Präsident zeigt erneut erstaunliche Nachgiebigkeit. Warum diese Appeasement-Strategie brandgefährlich ist, erklärt Gastautor Gabor Steingart in seinem heutigen Kommentar.

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Der milde Ton zwischen Trump und Putin

 IMAGO / Xinhua
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Kaum war das Gespräch beendet, lobte Trump den Kremlchef als „berechenbaren Partner“. Beobachter staunten: Noch 48 Stunden zuvor hatte er russische Angriffe in der Ukraine scharf verurteilt.

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Doch das wahre Beben steht erst bevor – denn wer sich an die 1930er-Jahre erinnert, ahnt bereits, welche historischen Schatten jetzt länger werden. Weiter geht’s mit einer Zeitreise …

Neville Chamberlain lässt grüßen

Image: AI
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1938 glaubte der britische Premier, Hitler mit freundlichen Zugeständnissen im Zaum zu halten – ein Irrtum, der Europa in den Abgrund stürzte. Steingart zieht nun eine gerade Linie von dieser Selbsttäuschung zu Trumps „Deal-Denke“.

Welches moderne Kriegsgerät Putins Entgegenkommen dankbar ausnutzt, zeigt der nächste Blick auf Russlands neue Superwaffe …

Putins „Sturmvogel“ als Wink mit dem nuklearen Zaunpfahl

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Nur Stunden nach dem Trump-Telefonat präsentierte Moskau den Marschflugkörper Burewestnik: angetrieben von einem Mini-Reaktor, wochenlang in der Luft, bestückt mit Atomsprengkopf. Ein Geschenk an alle, die Nachgiebigkeit mit Frieden verwechseln.

Wie Trumps eigene Psyche ihn trotzdem in die Rolle des Beschwichtigers drängt, verrät die nächste Folie …

Die 48-Stunden-Regel des Präsidenten

Image: AI
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Steingart beschreibt ein Muster: Nach jeder russischen Provokation folgt Trumps Empörung – exakt zwei Tage später weicht sie Komplimenten und Verständnis. Der Kreml kalkuliert diese Stimmungsschwankung längst ein.

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Doch unterschätzte Gegner waren schon einmal Auslöser eines Weltkriegs. Welche Lektion daraus folgt, zeigt der vorletzte Abschnitt …

Der Preis, den Selbsttäuschung verlangt

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Chamberlain erkannte Hitlers wahren Plan zu spät; Trump sieht in Putin lediglich einen Sicherheits-Pragmatiker. Beide projizieren Wunschdenken auf Männer, die Grenzen verschieben wollen.

Ob Amerika diesmal einen „Churchill“ in Reserve hat, ist ungewiss – welche Konsequenz das für Europa bedeutet, klärt das große Finale …

Finale Warnung: Frieden braucht Wehrhaftigkeit

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Steingarts Fazit ist schonungslos: Wer mit Autokraten Deals schließt, ermutigt sie zum nächsten Schlag. Ein „Sudetenland 2.0“ in der Ostukraine könnte der Zünder eines Flächenbrands sein.

Bleibt der Westen weich, droht ausgerechnet Trumps Friedensversprechen zum Türöffner für einen neuen Weltkrieg zu werden – ein Déjà-vu, das niemand erleben möchte.

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