Überraschende Stromfresser: An 4 Geräte denken viele gar nicht

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Strompreise klettern, die Nebenkosten explodieren – doch in vielen Haushalten nagen heimliche Energievampire am Portemonnaie. Vier unscheinbare Geräte entpuppen sich als echte Stromfresser und treiben die Rechnung oft unbemerkt nach oben.

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Warum dein Zähler heimlich weiterläuft

Image: AI
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Kaum jemand achtet auf den kleinen roten Punkt auf dem Smart Meter, wenn das Licht längst aus ist. Trotzdem summieren sich in deutschen Haushalten laut aktueller Erhebungen bis zu 20 % des Jahresstroms allein durch Stand-by-Verbrauch. Das entspricht bundesweit einem zweistelligen Milliardenbetrag, der sprichwörtlich in der Steckdose verpufft.

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Besonders fatal ist der Effekt bei hohen Kilowattstunden-Preisen, wie wir sie 2025 erleben: Schon ein unnötiger Dauerverbrauch von 20 W kostet rund 70 € pro Jahr. Wer die Quelle dieser unsichtbaren Lasten sucht, muss genauer hinschauen – und wird oft überrascht.

Weiter geht’s mit dem unermüdlichen Gerät, das sogar nachts sendet.

Der Dauerläufer im Flur: Dein WLAN-Router

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Er ist das digitale Herzstück der Wohnung und bleibt meist rund um die Uhr online: der Router. Moderne Geräte ziehen etwa 15 W, ältere Modelle bis zu 25 W. Aufs Jahr gerechnet bedeutet das bis zu 135 kWh – rund 36 € Stromkosten, nur um online zu sein, auch wenn niemand surft.

Wer den Router bei Abwesenheit per Zeitschaltuhr oder App ruhigstellt, spart sofort Geld. Viele Modelle bieten inzwischen Nacht-Timer, die WLAN und LEDs automatisch abschalten. So bleibt die Verbindung stabil, doch der Energiedurst sinkt um bis zu 50 %.

Noch heimlicher saugt ein echtes Multitalent, das oft im Homeoffice steht.

Multitalent, Mehrverbrauch: All-in-One-Drucker

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Drucker, Scanner, Kopierer in einem Gehäuse – praktisch, aber energiehungrig. Kombigeräte gönnen sich selbst im Bereitschaftsmodus zwischen 7 W und 12 W. Klingt wenig, doch hochgerechnet sind das bis zu 105 kWh pro Jahr oder knapp 28 €.

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Besonders tückisch: Viele Modelle führen beim Einschalten Reinigungszyklen durch, die zusätzlich Tinte verschwenden. Tipp: Gerät nach Gebrauch vollständig ausschalten oder an eine Master-Slave-Steckdosenleiste hängen, die nur Strom liefert, wenn der PC läuft.

Auf der nächsten „Bühne“ wartet der heimliche Star jeder Wohnstube.

TV im Standby – Primetime für den Stromzähler

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Große Bilddiagonalen und 4K-Auflösung erhöhen nicht nur die Unterhaltung, sondern auch den Verbrauch. Ein 55-Zoll-TV kann im Standby 0,5 W, im „Schnellstart“-Modus aber bis zu 12 W ziehen. Bei durchschnittlicher Nutzung addieren sich jährlich rund 190 kWh – stolze 51 €.

Wer nach dem Serienabend die Steckdosenleiste ausschaltet, verhindert zusätzliche Kosten. Wichtig ist, den „Schnellstart“ in den Einstellungen zu deaktivieren; das verlängert zwar den Bootvorgang um Sekunden, spart aber bis zu 40 € im Jahr.

Doch das wahre Energieloch lauert oft direkt unterm Fernseher.

Konsolen & Receiver – die unterschätzte Stromkette

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Spielekonsole, Soundbar, Streaming-Box und TV-Receiver bilden eine multimediale Kette, die auch im Leerlauf zieht. Zusammengenommen kommen schnell 20 W Stand-by-Leistung zusammen – weitere 70 € pro Jahr. Aktiviert man den „Ruhemodus“ einer Konsole, bleiben Download-Funktionen aktiv und schlucken bis zu 10 W alleine.

Die Lösung: Geräte an eine einzeln schaltbare Steckdosenleiste anschließen und konsequent abschalten. Wer alle vier Überraschungs-Stromfresser entlarvt und täglich trennt, kann in einem durchschnittlichen Haushalt auf einen Schlag über 185 € jährlich einsparen – ohne auf Komfort zu verzichten.

In unserer nächsten Story zeigen wir, wie kleine Smart-Home-Upgrades den Verbrauch noch weiter drücken.

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