Vater spricht weiter im Prozess: Gina H. weint – schockierende Details enthüllt

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Ein kalter Dienstagmorgen in Rostock: Draußen prasselt Regen gegen die Scheiben des Landgerichts, drinnen wartet ein voll besetzter Saal auf den dritten Verhandlungstag im Mordprozess um den achtjährigen Fabian. Wieder steht der Vater des getöteten Jungen im Zeugenstand – doch diesmal kündigt sich etwas Unvorhersehbares an.

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Der Zeuge kehrt zurück – und alle Augen richten sich auf ihn

privat
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Die Stimmung im Saal ist gespannt, als Matthias R. den Raum betritt. Vier Jahre lang war er mit der Angeklagten Gina H. liiert; jetzt soll er ihre dunkelsten Geheimnisse preisgeben. Schon an den vergangenen Verhandlungstagen hatte er mit widersprüchlichen Aussagen für Kopfschütteln gesorgt, sogar Teile seiner früheren Belastungen zurückgenommen. Die Frage schwebt im Raum: Bleibt er heute bei seiner Version – oder zieht er erneut zurück?

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Kaum hat der Vorsitzende Richter die Sitzung eröffnet, beginnt R. zu sprechen. Er wirkt ruhiger als zuvor, aber jedes seiner Worte wird auf die Goldwaage gelegt. Beobachter halten den Atem an, als er auf einen Vorfall zu sprechen kommt, der bislang nur als Randnotiz kursierte – den Tod eines Pferdes, das Gina H. wie ein Familienmitglied geliebt haben soll.

Als das Pferd starb – plötzlich brechen die Tränen los

Image: AI
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R. schildert, wie das Tier vor zwei Jahren unerwartet verendet sei. „Sie saß stundenlang neben dem Kadaver, wie versteinert“, sagt er mit belegter Stimme. Im selben Moment vergräbt Gina H. ihr Gesicht in den Händen. Sie schnieft, schüttelt den Kopf, Taschentücher rascheln. Für Sekunden herrscht erschütternde Stille im Saal; selbst der sonst so nüchterne Protokollführer blickt auf.

Dann hebt sie den Kopf, Tränen laufen ihr über die Wangen. Das Publikum sieht eine Frau, die bisher regungslos geschwiegen hatte, nun weinend und sichtbar getroffen. Die Verteidigung ergreift kurz das Wort, bittet um eine Unterbrechung – doch der Richter winkt ab: Die Szene soll protokolliert werden. Emotionen, so macht er klar, seien Teil der Wahrheitssuche.

Widersprüche, Vorwürfe – und ein Messer, das keiner findet

Image: AI
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Im Kreuzverhör vertieft die Staatsanwaltschaft nun die angebliche Traumatisierung der Angeklagten: War der Pferdetod Auslöser für eine Eskalation? Hatte Gina H. psychische Probleme, von denen ihr Partner nichts ahnte? R. bestätigt, sie habe wegen einer Persönlichkeitsstörung in Therapie gestanden, doch konkrete Ausraster will er kaum bemerkt haben. Wieder wirken seine Antworten vorsichtig, fast ausweichend – als fürchte er, sich erneut zu verheddern.

Gleichzeitig drängt die Verteidigung auf ein anderes Thema: Ein bislang ungeprüftes Messer, das laut R. Monate nach der Tat in einer Mülltonne aufgetaucht sein soll. Könnte es die nie gefundene Tatwaffe sein? Die Diskussion wird hitzig, der Richter mahnt zur Sachlichkeit, verspricht aber eine schnelle Entscheidung. Im Saal spitzt sich alles zu – der Ausgang bleibt offen.

Der Paukenschlag zum Schluss

Image: AI
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Kurz vor Mittag stellt die Nebenklage die entscheidende Frage: Hat Matthias R. eine Ahnung, wer seinen Sohn getötet hat? Die Erinnerung an seinen früheren Satz – „Vielleicht steckt jemand anderes dahinter“ – liegt schwer über dem Raum. Er atmet tief durch, sucht den Blick der Mutter von Fabian, die zwei Reihen weiter vorn sitzt. Doch diesmal gibt es kein Zurückrudern, keine Ausflucht. Mit fester Stimme sagt er nur: „Ich werde beantworten, was Sie fragen – aber nicht heute.“

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Die Sitzung wird vertagt, das Rätsel bleibt. Und während Zuschauer und Journalisten den Saal verlassen, ist klar: Die spannendsten Antworten stehen noch aus – und könnten alles verändern, was man über diesen tragischen Fall zu wissen glaubte.

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