Winter meldet sich zurück: Schnee und Frost in Sicht

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Ein milder Herbstausklang war gestern – jetzt rollt eine eisige Wetterlage auf Deutschland zu. Modelle des Deutschen Wetterdienstes deuten schon für den heutigen Dienstag, 25. November 2025, den ersten markanten Schub arktischer Luft an. Wer dachte, der Winter lasse sich Zeit, wird eines Besseren belehrt.

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Kälte kommt auf leisen Sohlen

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Ein kräftiger Nordostschub sorgt bereits in den Frühstunden für einen Temperatursturz. Selbst in den tieferen Lagen bewegt sich das Thermometer kaum noch über die 5-Grad-Marke, während die Mittelgebirge erstmals seit März flächendeckenden Dauerfrost melden.

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Noch bleibt vieles grau in grau – doch unter der trüben Wolkendecke braut sich das eigentliche Winter-Szenario zusammen. Weiter südlich schiebt sich die Schneefallgrenze Stunde um Stunde talwärts.

Weiter geht’s mit dem nächtlichen Frostalarm …

Frostalarm bei Nacht

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Mit Sonnenuntergang sinken die Werte rapide: Im Nordosten und in zahlreichen Hochlagen zeigt das Quecksilber schon ab 19 Uhr unter null. Die kommende Nacht zum Mittwoch bringt verbreitet –3 °C, in Senken des Erzgebirges sogar –7 °C.

Besonders heikel bleibt die Feuchte in der bodennahen Luftschicht. Wo nasser Nebel auf ausgekühlte Straßen trifft, bildet sich überfrorene Nässe – Glättegefahr pur für Frühpendler.

Und dann setzen die ersten Flocken ein …

Weiße Flocken, erstes Pulverschnee-Feeling

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Noch vor Mitternacht fliegt im Streifen Frankenwald – Oberpfälzer Wald – Niederbayern der erste Pulverschnee. Oberhalb 400 m türmen sich bis Mittwochmorgen 5–10 cm, an den Alpenrandlagen werden bereits 15 cm gemessen.

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In den Städten Augsburg, München und Passau mischen sich Schneeflocken unter den Regen, während Richtung Oberallgäu schon geschlossene Schneedecken gemeldet werden. Damit schlägt der Winter nicht nur meteorologisch, sondern sichtbar zurück.

Was bedeutet das für den Verkehr?

Rutschpartie auf Straßen und Schienen

Image: AI
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Die Kombination aus Neuschnee und Eisfilm macht Autobahnen wie die A9 und A93 zu neuralgischen Punkten. Räumdienste rücken seit 4 Uhr morgens im Dauereinsatz aus, Bahnbetreiber melden erste Verspätungen im Regionalverkehr Bayern–Sachsen.

Auch im Norden bleibt es gefährlich: In Niedersachsen meldet der Harzvorraum gefrierenden Sprühregen bei +1 °C – perfekt für tückische Blitzeis-Passagen. Reisende sollten heute doppelt so viel Zeit einplanen wie üblich.

Jetzt wird’s offiziell – die Warnstufe steigt …

Offizielle Warnungen: DWD zieht die Schneekarte

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Der Deutsche Wetterdienst schaltet am Vormittag von Vorabinformation auf amtliche Unwetterwarnung. In Südostbayern gilt nun Stufe 3: „schwerer Schneefall“. Bis Donnerstagfrüh sind dort 20–30 cm möglich, während im Schwarzwald oberhalb 1 000 m ähnliche Mengen erwartet werden.

Zusätzlich wird für nahezu ganz Deutschland Frostwarnung ausgegeben – im Bergland sogar Dauerfrost. Damit bestätigt die Behörde, dass wir es mit der ersten echten Winterlage der Saison zu tun haben.

Doch der Winter hat noch ein Ass im Ärmel …

Eistage noch vor dem 1. Advent?

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Prognosen zeigen: In Teilen Thüringens, Sachsens und Bayerns bleiben die Temperaturen selbst am Mittwoch unter null – ein klassischer Eistag also schon am 26. November.

Sollte der Kaltlufttropfen länger verweilen, droht am kommenden Wochenende ein zweites Schneefall-Ereignis. Spätestens dann wird klar: Der Winter ist nicht mehr in Sicht – er ist da.

Bleiben Sie warm und aufmerksam, denn das nächste Wetterkapitel schreibt sich bereits in den Modellen …

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