Kurz vor Mitternacht steuert jemand ein Auto nach Angaben der Polizei gezielt in eine Gruppe von Menschen. Beamte in der Nähe greifen zur Waffe und schießen auf den Wagen – doch die Verdächtigen entkommen. Mehrere Menschen müssen ins Krankenhaus, einige von ihnen sind schwer verletzt.
Gezielt in die Gruppe gesteuert: Mehrere Verletzte

In der Nacht auf Dienstag ist ein Auto in eine Menschengruppe gefahren. Die Polizei geht davon aus, dass das mit Absicht geschah. Die Tatverdächtigen sind noch auf der Flucht.
Am späten Montagabend, kurz vor Mitternacht, fuhr das Auto laut Polizei gezielt in eine Gruppe von Menschen. Nach Angaben einer Polizeisprecherin wurden vier bis fünf Personen verletzt.
– Einige der Betroffenen erlitten schwere Verletzungen, andere wurden leichter verletzt.
– Alle Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht.
– Nach Angaben der Polizeisprecherin schwebt niemand in Lebensgefahr.
Wer die Verletzten sind und in welchem Verhältnis sie zu den Tatverdächtigen stehen, ist bislang nicht öffentlich bekannt.
Polizisten greifen zur Waffe

Dass die Polizei so schnell zur Stelle war, war Zufall: Beamte führten ganz in der Nähe eine allgemeine Verkehrskontrolle durch und bekamen das Geschehen unmittelbar mit.
Um das Auto zu stoppen, schossen die Polizisten auf den Wagen. Wie viele Schüsse fielen und ob dabei jemand getroffen wurde, ist bislang nicht bekannt.
Flucht zu Fuß: Großfahndung mitten in der Nacht

Trotz der Schüsse gelang dem oder den Tatverdächtigen die Flucht – zu Fuß. Das Auto blieb am Tatort zurück. Wie viele Personen geflohen sind, ist unklar.
Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an, die Einsatzkräfte waren teils schwer bewaffnet. Bei der Suche nach den Flüchtigen sollen auch ein Hubschrauber und ein Polizeihund im Einsatz gewesen sein. Festnahmen wurden bislang nicht gemeldet.
Spurensicherung: Was bisher bekannt ist

Der Tatort wurde für mehrere Stunden abgesperrt, damit Ermittler Spuren sichern konnten. Viele Fragen sind noch offen.
> „Der Tathergang und die genauen Tatbeteiligungen sind weiterhin Bestandteil der Ermittlungen.“ – Polizeisprecherin, laut dpa
| Frage | Stand der Ermittlungen |
|—|—|
| Wann? | Montagabend, kurz vor Mitternacht |
| Verletzte | vier bis fünf, einige schwer, keine Lebensgefahr |
| Polizeieinsatz | Schüsse auf den Wagen, Großaufgebot, Hubschrauber und Polizeihund |
| Fahrzeug | blieb am Tatort zurück |
| Tatverdächtige | zu Fuß geflohen, Zahl unklar, keine Festnahme gemeldet |
| Motiv | unklar |
Hier geschah die Tat

Schauplatz der nächtlichen Attacke ist Neustadt am Rübenberge in der Region Hannover in Niedersachsen. Nach Informationen von t-online geschah die Tat in der Nähe des Schützenplatzes der Stadt.
Neustadt am Rübenberge liegt nordwestlich der Landeshauptstadt Hannover.
Beteiligte kannten sich offenbar – wie es jetzt weitergeht

Ein erster Hinweis zum Hintergrund: Nach ersten Erkenntnissen gehen die Ermittler davon aus, dass sich die Beteiligten kannten.
Das Motiv ist weiterhin unklar. Auch der genaue Ablauf und die Rolle der einzelnen Beteiligten werden noch ermittelt. Die Suche nach dem oder den Tatverdächtigen dauert an.