Der Himmel wirkt trügerisch ruhig, doch Wetter-Apps schlagen plötzlich Alarm – und vielleicht fragst du dich gerade, ob der März hierzulande wirklich noch einmal alles auf den Kopf stellt.
Unheil zieht am Horizont auf

Das Radar leuchtet in aggressivem Orange, während Meteorolog*innen hektisch über ungewöhnlich dichte Wolkenfelder diskutieren. Innerhalb weniger Stunden kann aus dem gemütlichen Frühling ein Szenario werden, das selbst sturmerprobte Profis nervös macht.
Du kennst das: Erst bricht irgendwo ein Ast, dann knicken Schilder um, kurz darauf donnern ganze Bäume in geparkte Autos. Genau dieses Bild malt die neueste Prognose – nur vielfach verstärkt.
Bleib dran, denn gleich erfährst du, warum diesmal nicht nur Regenschirme brechen könnten …
Die Vorwarnungen klingen beinahe unglaublich

Vielleicht hast du gestern noch von einer „ungewöhnlichen Westlage“ gehört. Jetzt heißt es plötzlich, die Modelle ließen sich kaum noch vergleichen, weil „etwas komplett Neues“ im Anmarsch sei. Experten sprechen offen von einem Ereignis, das Statistiken sprengt.
Das Brisante: Die Luftmassen bringen neben Sturm auch Feuchtigkeit in Mengen, für die in Zentraleuropa kaum eine Kanalisation ausgelegt wäre. Ganz nebenbei drohen Wellen, deren Höhen sonst eher auf offener See gemessen werden.
Doch die eigentliche Überraschung lauert in der Frage, wo das alles wirklich einschlagen wird …
Ein Ferienparadies steht plötzlich im Zentrum

Es trifft nicht Deutschland, sondern deinen vielleicht liebsten Winterflucht-Spot: die Kanarischen Inseln. Auf Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro schließen heute Mittag sämtliche Schulen und Kitas, morgen ziehen die übrigen Inseln nach.
Der spanische Wetterdienst Aemet hat eine „besondere Warnung“ ausgesprochen. Bis zu 300 Liter Regen pro Quadratmeter – an manchen Stellen ein ganzes Jahresvolumen – sollen innerhalb kürzester Zeit niedergehen.
Und das war erst der Anfang, denn nun melden sich Stimmen zu Wort, die mit noch brutaleren Zahlen jonglieren …
„Regenmengen, wie sie seit Menschengedenken nicht gefallen sind“

Genau so beschreibt TV-Meteorologe Jörg Kachelmann die Berechnungen einzelner Modelle. Stell dir bis zu 500 Liter vor, die aus dunklen Wolkenkübeln fallen und Schluchten binnen Minuten in reißende Ströme verwandeln. Sein eindringlicher Appell: „Bitte von Freitag bis Sonntag auf allen südwestlichen Inseln der Kanaren an einem sicheren Ort sein, besonders im Westen von La Palma sowie im Süden von Teneriffa und Gran Canaria.“
Parallel warnt Aemet vor Orkanböen, die Äste, Fassadenplatten und sogar Dächer lösen können. Der Sturm trägt den Namen „Therese“, doch die möglichen Folgen klingen alles andere als freundlich.
Warum jetzt selbst Urlauber*innen, die längst abreisen wollten, festsitzen könnten, liest du gleich …
Inseln verriegeln sich selbst

Schon am Vormittag wurden erste Flüge nach La Palma und El Hierro umgeleitet, weitere Streichungen stehen kurz bevor. Auch Fährgesellschaften lassen ihre Schiffe vorsichtshalber in den Häfen. Arbeitnehmer*innen sollen – wo immer möglich – ins Homeoffice wechseln.
An den Küsten rollt schwerer Seegang an, Wellen bis fünf Meter krachen auf die Promenaden. In Höhen über 1 800 Metern wird sogar mit Schnee gerechnet, was Straßen in den Bergen unpassierbar machen könnte.
Doch das vielleicht größte Risiko offenbart sich erst, wenn du hörst, was gemeinsam mit dem Regen die Hänge hinabstürzen kann …
Gefahr von Erdrutschen und Sturzfluten erreicht neues Level

Die engen Barrancos der westlichen Inseln können Wassermassen kaum ableiten. Sobald sich Geröll löst, verwandeln sich sonst trockene Schluchten in braune, tobende Lawinen. Autos werden wie Spielzeug mitgerissen, Fundamente unterspült, ganze Ortschaften könnten von der Außenwelt abgeschnitten werden.
Feuerwehr und Zivilschutz trainieren seit Tagen für das Worst-Case-Szenario: schnelle Evakuierungen, Rettung per Hubschrauber, provisorische Unterkünfte in Sporthallen. Eine Entwarnung ist frühestens für Montag in Sicht – vorausgesetzt, „Therese“ schwächt sich wie erhofft ab.
Damit endet der Wettlauf gegen die Zeit, doch für die Inseln beginnt jetzt der eigentliche Härtetest. Bleib wachsam, wenn du Angehörige oder Freund*innen vor Ort hast – und halt die Leitungen frei, denn genau jetzt zählt jede Minute.