Die letzte Person, mit der er vor seinem Tod sprach

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Ein spektakuläres Testament, ein Vermögen von rund 450 Millionen Dollar und eine völlig unbekannte Haupterbin – der Fall Jeffrey Epstein fasziniert und irritiert bis heute. Neue US-Gerichtsakten von diesem Februar bringen frische Details ans Licht und werfen die Frage auf: Wer ist die rätselhafte Frau, die Epstein kurz vor seinem Tod mit 100 Millionen bedenken wollte?

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Das letzte Dokument

Image: IMAGO / ZUMA Press Wire
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Nur zwei Tage vor seinem Tod unterschrieb Jeffrey Epstein hinter Gittern ein 24-seitiges Testament. Darin verteilte er sein vielfach verschachteltes Vermögen an 43 Begünstigte – darunter Politiker, Wissenschaftler und langjährige Weggefährten. Doch an Spitze der Liste stand eine junge Frau, von der selbst Insider noch nie gehört hatten.

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Schon damals staunten Ermittler über die Höhe ihres Anteils: 100 Millionen Dollar, dazu Immobilienrechte und ein angeblicher Diamantring von 33 Karat. Bis heute ist unklar, ob dieses Erbe jemals ausgezahlt wird – doch die Frage, wer die Unbekannte ist, blieb das größte Rätsel.

Wie Epstein in seiner Zelle noch alles umschrieb …

Geheime Änderungswünsche

Image: IMAGO / SOPA Images
Image: IMAGO / SOPA Images

Anwälte berichten, Epstein habe bis in die Nacht an Formulierungen gefeilt. Er strich alte Namen, fügte neue Codes ein und verwies mehrfach auf eine „zukünftige Ehefrau“. Gleichzeitig ließ er seine beiden langjährigen Vertrauten Darren Indyke und Richard Kahn als Co-Executoren jeweils 50 und 25 Millionen Dollar einsetzen – ein klarer Anreiz, seine letzten Wünsche umzusetzen.

Doch weder Kahn noch Indyke kannten die Hauptbegünstigte persönlich. Ihre Identität war hinter Kürzeln verborgen, Bankkonten liefen über Offshore-Firmen. Alles wirkte, als solle die Frau unsichtbar bleiben.

Lasst uns nun die Spuren der Ermittler verfolgen …

Die Jagd nach einer Phantom-Erbin

Image: AI
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Opferanwälte rochen sofort Unrat: War die mysteriöse Erbin nur eine Strohfrau? Wochenlang kursierten prominente Namen – von High-Society-Freundinnen bis zu Ghislaine Maxwell. Keine passte. Selbst in Epsteins legendärer Kontaktliste fand sich kein direkter Hinweis.

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Derweil wuchs der Druck, denn Geschädigte verlangten Entschädigung aus demselben Topf. Sollten sie leer ausgehen, während eine Unbekannte das Vermögen kassiert? Der öffentliche Aufschrei zwang die Justiz, tiefer zu graben.

Gleich erfahren wir von einem überraschenden Fund in den neuen DOJ-Akten …

Spur nach Osteuropa

Image: AI
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Erstmals tauchte in den Akten ein unscheinbarer Hinweis auf: ein Studienkredit für eine junge Frau aus Belarus, beglichen von Epstein persönlich. Kurz darauf fanden Forensiker Chat-Logs, in denen Epstein sich über Visa-Probleme „seiner K.“ beklagte.

Parallel stießen Reporter auf Überweisungen an eine belarussische Familie – angeblich „für medizinische Versorgung“. Plötzlich führte fast jede Fährte in ein kleines Dorf nahe Minsk.

Wer aber verbarg sich hinter dem Kürzel „K.“? Die Antwort liefert ein Telefonprotokoll …

Das letzte Telefonat

Image: AI
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Das US-Justizministerium veröffentlichte ein 15-minütiges Gespräch aus der Haftzelle am 8. August 2019. Epsteins letzte gewählte Nummer gehörte einer Zahnärztin in New Jersey. Im Tonband spricht er sie zärtlich mit „my love“ an, verspricht, „nach der offiziellen Feier“ einen Ring zu übergeben und bittet sie, diskret zu bleiben.

Damit lag endlich eine greifbare Verbindung vor – doch der Name war immer noch geschwärzt. Journalisten setzten Puzzleteile zusammen, bis ein belarussisches Zahnmedizin-Register die letzte Maske fallen ließ.

Jetzt lüften wir endlich das Geheimnis um die junge Frau …

Enthüllt: Karyna Shuliak, die 36-jährige Zahnärztin

Image: AI
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Die mysteriöse Haupterbin heißt Karyna Shuliak. 2009 kam sie als Stipendiatin in die USA, lernte Epstein über russische Freunde kennen und blieb – obwohl sein Ruf ruiniert war. Er finanzierte ihr Studium an der Columbia University, zahlte Flüge, Wohnungen und sogar Behandlungen für ihre Eltern.

Shuliak war die letzte Person, mit der Epstein telefonierte, und sollte laut Testament nicht nur Bargeld, sondern auch Teile seiner Anwesen inklusive Little St. James erhalten. Ob sie das Vermögen je antritt, ist offen: Mehrere Opferklagen blockieren die Auszahlung. Fest steht jedoch – das „Mädchen ohne Gesicht“ im Testament hat nun einen Namen, und mit ihm beginnt das nächste Kapitel im nie endenden Epstein-Skandal.

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