Der Schlag kam im Morgengrauen, noch bevor die Sonne über dem Alborz-Gebirge aufstieg. Israels Luftwaffe eröffnete am frühen Samstag, dem 28. Februar 2026, gemeinsam mit US-Einheiten die Offensive „Lion’s Roar“ – den ersten massiven Angriff auf iranisches Kernland seit Beginn der Nuklearkrise.
Angriff im ersten Licht

Die ersten Einschläge rissen Einwohner Teherans um 04:12 Uhr aus dem Schlaf. Präzisionsraketen zerstörten Kommandozentralen und Radarstellungen, Drohnen legten Stromnetze lahm. Israels Regierung erklärte, man habe eine „unmittelbare Bedrohung“ durch Irans Raketenarsenal abwehren müssen.
Gleichzeitig stiegen US-B-2-Bomber von Stützpunkten in Katar auf und feuerten Marschflugkörper auf unterirdische Nuklearanlagen bei Fordo und Natanz. Die Botschaft: Diesmal zielt Jerusalem nicht nur auf Milizen – es trifft das Herz der Islamischen Republik.
Nächster Blickwinkel: Wie Teheran den Schock in Wut verwandelte.
Stunde Null in Teheran

Kurz nach Sonnenaufgang meldeten Staatsmedien den Tod von Ajatollah Ali Chamenei. Regierungsgebäude brannten, Sirenen heulten; Mobilfunk brach in weiten Teilen der Hauptstadt zusammen. Innerhalb weniger Stunden verhängte das Revolutionsgericht das Kriegsrecht und rief zu „heiligem Widerstand“ auf.
Doch die Machtvakuum-Momente dauerten nicht lange: General Esmail Ghaani versprach „Feuer bis nach Europa“. Millionen Iraner fluteten Tankstellen und Banken – das Land taumelte zwischen Trauer, Angst und Aufbruchsstimmung.
Und dann kam die Antwort – nicht nur aus dem Iran selbst.
Vergeltung ohne Grenzen

36 Stunden später starteten iranische Drohnen-Schwärme Richtung Golfküste, während ballistische Raketen EU-Stellungen auf Zypern trafen. Ölterminals in Dschidda gingen in Flammen auf; zivile Flüge über dem Persischen Golf wurden gestrichen.
Insgesamt registrierten Beobachter Angriffe in neun Staaten – von Bahrain bis Griechenland. Europas Energiemärkte reagierten panisch, der Brent-Preis kletterte über 120 Dollar.
Doch Irans Verbündete blieben nicht untätig – die nächste Front öffnete sich im Norden.
Die Hisbollah-Achse

In der Nacht zum 2. März feuerte die Hisbollah mehr als 200 Raketen aus Südlibanon; Israel rief 100 000 Reservisten ein und verlegte Panzer bis an den Litani-Fluss. Gleichzeitig schlugen Kassem-Brigaden im Irak US-Stützpunkte an.
“Zwei Kriege in einem“, warnte Verteidigungsminister Yoav Gallant und deutete Bodentruppen-Einsätze im Libanon an. Die Flüchtlingsagenturen bereiteten Notlager vom Bekaa-Tal bis Haifa vor.
Während Raketen flogen, suchte Europa noch nach Worten – und nach einer Linie.
Europas Zögern

In Brüssel herrschte Uneinigkeit: Spanien und Norwegen verurteilten auch die Angriffe auf Iran, andere Staaten stellten sich hinter Washington und Jerusalem. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mahnte, die Eskalation bedrohe „Energie, Migration und Sicherheit“ auf dem Kontinent.
Gleichzeitig erklärte Außenminister Johann Wadephul, Deutschland werde sich militärisch nicht beteiligen – warnte jedoch, Iran könne Europas Städte mit Cyber- und Raketenangriffen erreichen. Eine Umfrage zeigt: nur ein Drittel der Bürger fordert uneingeschränkte Solidarität, fast ebenso viele eine Distanzierung von allen Kriegsparteien.
Doch Stimmen werden lauter, die ein Ende des Zauderns fordern.
Der Ruf nach Einmischung

Leitartikel vom Straubinger Tagblatt bis zur Financial Times drängen: Die EU müsse vom Statisten zum Akteur werden – „Sanktionen allein stoppen keine Drohnen“. Sicherheitsexperten warnen, dass ein unkontrollierter West-Ost-Flächenbrand Millionen Vertriebene Richtung Mittelmeer schicken könnte.
Noch bleibt Zeit, eine gemeinsame europäische Strategie zu formen – doch jedes Zögern vergrößert die Lücke, in die andere Mächte springen. Die entscheidende Frage: Wird Europa handeln, bevor die nächste Rakete nicht mehr nur am Himmel von Teheran, sondern über Rom oder Berlin fliegt?
Das Ende dieser Geschichte ist offen – und vielleicht beginnt es schon morgen.