Ein junges Social-Media-Talent verschwindet am frühen Morgen des 23. November 2025 – und ganz Österreich hält den Atem an. Eine Woche später steht fest: Die Hoffnung war vergeblich, der Fall endet tragisch in einem slowenischen Wald.
Die Nacht, in der Stefanie P. spurlos verschwand

Stefanie P., 32-jährige Visagistin und Beauty-Influencerin aus Graz, steigt kurz nach 7 Uhr aus einem Taxi, grüßt ihre Freundin per WhatsApp und kündigt an, noch schnell mit Hund Marlow hinauszugehen. Danach herrscht Stille – keine Story, kein Posting, kein Anruf.
Noch ahnt niemand, dass dieser Augenblick der letzte öffentliche Lebensbeweis sein wird. Schon am selben Tag melden Kollegen sie als vermisst, weil sie zu einem wichtigen Fotoshooting nicht erscheint.
Weiter geht es mit der fieberhaften Suche, die eine ganze Region in Alarmbereitschaft versetzt …
Suchplakate, Drohnen und ein verbranntes Auto

Binnen Stunden fluten Vermisstenanzeigen die sozialen Netzwerke; Freunde drucken Poster, freiwillige Helfer durchkämmen Parks und Uferwege. Die Polizei setzt Spürhunde und Drohnen ein, überprüft Handydaten, wertet Überwachungskameras aus.
Dann taucht ein roter VW Golf ausgebrannt auf einem Grenz-Parkplatz auf. Er gehört Patrick M., Stefanies Ex-Freund. Die Ermittler ahnen: Das Verschwinden könnte viel mehr sein als ein Zufall.
Doch erst eine Entdeckung in Stefanies Wohnung wirft neue Fragen auf …
Blutspuren, ein verängstigter Hund und die Spur nach Slowenien

Beamte stehen vor Stefanies Tür, finden Marlow zitternd im Flur und kleine Blutspuren am Türstock. Patrick M. taucht kurz auf, verwickelt sich in Widersprüche, verschwindet mit einem Stoffbündel im Arm.
Sein Handy pingt an Grenzmasten – mehrmals fährt er noch in derselben Nacht nach Slowenien. Die Staatsanwaltschaft ordnet Untersuchungshaft an; gleichzeitig wird Patricks Bruder und Stiefvater vorübergehend festgenommen.
Was Patrick den Ermittlern schließlich gesteht, führt die Fahnder in ein abgelegenes Waldstück …
Grenzübergreifende Jagd und das erschütternde Geständnis

Unter dem Druck stundenlanger Befragungen bricht Patrick M. zusammen. Er räumt ein, Stefanie im Eifersuchtsrausch erwürgt zu haben, packt ihren Körper in einen Reisekoffer und transportiert ihn auf dem Rücksitz seines Golfs nach Slowenien.
Gemeinsam markieren steirische und slowenische Ermittler auf der Karte Patricks Route. Am frühen Samstagmorgen, 29. November, zeigt er ihnen eine versteckte Lichtung bei Majšperk südlich von Maribor.
Doch niemand ist auf das vorbereitet, was unter der losen Erde zum Vorschein kommt …
Der Koffer im Wald – traurige Gewissheit

Forensiker heben einen halb vergrabenen Hartschalenkoffer aus. Darin: die sterblichen Überreste von Stefanie P. Die Obduktion wird in Graz durchgeführt, soll endgültig Todeszeitpunkt und Tathergang klären.
Noch während die Ermittler Spuren sichern, veröffentlicht die Polizei die Nachricht: „Traurige Gewissheit – Stefanie ist tot.“ Freunde legen Kerzen, Follower posten schwarze Herzen, der Hashtag #RIPStefanie trendet stundenlang.
Was Patrick über sein Motiv verrät, erschüttert selbst erfahrene Kriminalisten …
Eifersucht, Kontrolle – und viele offene Fragen

Im Verhör spricht Patrick von verletztem Stolz und verlorener Kontrolle. Er habe „keinen anderen Ausweg“ gesehen, als Stefanie ihn endgültig verlassen wollte. Dabei lebte er seit dem Liebes-Aus wieder bei seiner Mutter.
Die Staatsanwaltschaft klagt ihn wegen Mordes an; Bruder und Stiefvater sind frei. Ob noch Helfer im Spiel waren, prüfen Sonderermittler. Während sich Familie und Fans von Stefanie verabschieden, bleibt ein bitterer Schluss: Die grelle Welt der Influencer kann die dunkelsten Abgründe nicht verdecken – und das letzte Wort in diesem Fall ist wohl noch nicht gesprochen.
Lass uns nun beleuchten, welche Konsequenzen der Prozess für Gewaltprävention und Influencer-Sicherheit haben könnte …