Flugzeug: Wichtige Änderung beim Handgepäck und den Sitzplätzen!

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Gute Nachrichten für alle Vielflieger: Hinter den Kulissen tut sich gerade mehr, als die meisten Passagiere ahnen – und vieles davon könnte Ihren nächsten Urlaub deutlich günstiger machen. Doch Vorsicht: Die wirklich entscheidenden Details kommen erst ganz zum Schluss ans Licht.

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Brüsseler Paukenschlag – doch der Sieg ist nicht eindeutig

Image: AI
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Noch im Frühjahr schien es, als würden sich EU-Kommission und Mitgliedstaaten in puncto Passagierrechte weiter im Kreis drehen. Lobbyisten der Low-Cost-Branche verteidigten ihre Gebührenmodelle, während Verbraucherverbände schärfere Regeln forderten. Dann, völlig unerwartet, holte das EU-Parlament ein fast vergessenes Gutachten aus der Schublade – darin steht, dass „angemessenes“ Handgepäck grundsätzlich kostenlos sein müsse. Die Vorlage passierte den zuständigen Ausschuss mit knappster Mehrheit.

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Damit entstand plötzlich Zugzwang: Binnen Tagen kündigten mehrere nationale Gerichte an, strittige Bagage-Klagen vorzuziehen. Der erste Paukenschlag kam aus Deutschland, der zweite aus Belgien. Doch so eindeutig, wie es in den Schlagzeilen klingt, ist der Triumph nicht: Ein belgisches Gericht stärkte zwar Ryanair den Rücken, während ein deutsches Urteil Vueling zur Preistransparenz zwang. Zwei Urteile, zwei Richtungen – und eine EU, die entscheiden muss, welche Linie künftig gilt.

Handgepäck: Kleiner Koffer, große Wirkung

Image: AI
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Passagiere dürfen nach wie vor kostenlos eine Tasche unter dem Sitz verstauen – der Rechtsanspruch darauf wird jetzt sogar in mehreren Ländern ausdrücklich bestätigt. Gleichzeitig wächst der Druck auf Airlines, auch die beliebte 55-×-40-×-20-cm-Trolley-Größe ohne Aufpreis zuzulassen. Erste Carrier haben reagiert: In ihren Buchungsstrecken tauchen wieder Tarifoptionen mit „Cabin Bag inklusive“ auf, oft ohne Preisaufschlag zum Basistarif.

Doch aufgepasst: Der „kostenlose“ Extra-Koffer gilt meist nur für Flüge ab März 2027, weil bis dahin Übergangsfristen laufen. Wer früher startet, muss weiter hinsehen. Gute Chance für Schnäppchenjäger: In den kommenden Monaten werden Airlines testweise Pakete mit Gratis-Handgepäck an ausgewählte Routen knüpfen und so Marktreaktionen messen. Frühbucher sollten die Augen offenhalten – hier lassen sich zweistellige Beträge sparen.

Sitzplatzgebühren unter Beschuss

Image: AI
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Noch lauter wird der Streit um Sitzplatzreservierungen. Die britische Wettbewerbsbehörde untersucht aktuell, ob Familien bei Ryanair für Sicherheit zahlen, die ihnen eigentlich zusteht. Parallel fordert der Verkehrsausschuss des EU-Parlaments, dass Eltern mit Kindern automatisch nebeneinander platziert werden – und zwar ohne versteckte Aufschläge. Mehrere Abgeordnete wollen sogar Paare und Menschen mit eingeschränkter Mobilität in die Pflicht-Nachbarschaft aufnehmen.

Die Linie der Airlines bröckelt: EasyJet testet seit Mai „Family Auto-Seating“, Wizz Air bietet auf drei Strecken in Osteuropa eine kostenlose Zusammen-Sitz-Garantie. Brancheninsider berichten, dass die meisten Billigflieger auf ein EU-weites Machtwort warten, um sich nicht einseitig preislich zu benachteiligen. Für Reisende heißt das: Noch lauern Gebühren im Kleingedruckten, aber der Gegenwind für kostenpflichtige Familienplätze wird täglich stärker.

Was Reisende jetzt konkret erwartet

Image: AI
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Der entscheidende Punkt kommt zum Finale: Ab Winterflugplan 2026 müssen alle in der EU verkehrenden Airlines beim Checkout offen ausweisen, was der Endpreis inklusive eines Handgepäck-Trolleys und nebeneinander liegender Sitzplätze für gemeinsam gebuchte Passagiere kostet. Werden diese Posten erst nachträglich „aufgepopt“, drohen Strafen in Millionenhöhe. Damit verschwindet das wohl größte Ärgernis: der Preis-Schock auf der letzten Buchungsseite.

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Noch besser: Sollten Brüssel und Straßburg sich bis Jahresende einigen, könnten ab 2027 auch größere Kabinentrolleys grundsätzlich ohne Extra-Gebühr an Bord erlaubt sein – allerdings nur, wenn sie unter drei Kilo wiegen und sich problemlos im Gepäckfach verstauen lassen. Bis dahin gilt: Screenshots von Preisangaben aufbewahren, Buchungsbestätigungen sichern. Wer kann, wartet mit der Reservierung noch ein paar Wochen – denn der wahre „Sieg für Flug-Reisende“ wird erst dann voll ausgespielt, wenn die neuen Regeln schwarz auf weiß in Kraft treten.

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