Flut-Schock in den USA: Evakuierungen lösen Massenpanik aus

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Heftige Überflutungen im Pazifischen Nordwesten zwingen Zehntausende zur Flucht – eine historische Katastrophe entfaltet sich.

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Flutkatastrophe im Nordwesten: Zehntausende müssen Häuser verlassen

Image: IMAGO / ZUMA Press Wire
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Im Westen der USA und Kanadas hat sich die Lage dramatisch zugespitzt: Nach tagelangem Starkregen und heftigen Stürmen wurden Zehntausende Menschen zur Evakuierung aufgerufen.

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Besonders betroffen sind der US-Bundesstaat Washington und die angrenzende kanadische Provinz British Columbia.

Mehrere Flüsse traten am Donnerstag über die Ufer – und die Pegel steigen weiter.

Welche Regionen sind am stärksten betroffen? Weiter auf Seite 2.

Seattle, Tacoma, Sumas: Behörden ordnen großflächige Evakuierungen an

Image: AI
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In Gebieten südlich der Metropolen Seattle und Tacoma forderten die Behörden die Bewohner auf, ihre Häuser sofort zu verlassen.

Auch die Kleinstadt Orting erhielt eine akute Evakuierungsanordnung: „Es besteht erhebliche Gefahr für Leben und Eigentum“, heißt es in der amtlichen Warnung.

Auf kanadischer Seite traf es insbesondere Abbotsford und Teile von Sumas.

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Bisher gibt es keine Meldungen über Verletzte oder Tote.

Wie schlimm sind die Schäden vor Ort? Weiter auf Seite 3.

Luftbilder zeigen Ausmaß der Fluten: Straßen und Felder unter Wasser

Image: AI
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Drohnenaufnahmen aus der Region verdeutlichen die Situation:

– großflächig überschwemmte Agrarflächen

– überflutete Wohnhäuser

– unpassierbare Straßen

Auch im Norden des US-Bundesstaats Washington, etwa in Snohomish, sind mehrere Anwesen unter Wasser.

In Kanada mussten Autobahnen rund um Vancouver teilweise gesperrt werden.

Was sagen die Behörden zur Entwicklung der Lage? Weiter auf Seite 4.

Gouverneur warnt: „Die Lage ist unvorhersehbar“

Image: AI
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Washingtons Gouverneur Bob Ferguson appellierte eindringlich an die Bevölkerung, die Evakuierungsbefehle zu befolgen.

„Die Lage ist äußerst unvorhersehbar“, sagte er auf einer Pressekonferenz. Die erwarteten Wasserstände könnten ein historisches Ausmaß erreichen.

Gegenüber NBC News erklärte er später: „Die nächsten 48 Stunden sind absolut entscheidend.“

Wie konnte es zu dieser Extremlage kommen? Weiter auf Seite 5.

Stürme und Dauerregen als Auslöser – und keine schnelle Entspannung in Sicht

Image: AI
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Die Überflutungen sind das Ergebnis einer Serie intensiver Regenfälle und Stürme, die die Region über Tage hinweg getroffen haben.

Zwar soll das Wetter vorübergehend trockener werden, doch laut US-Wetterdienst halten die Überschwemmungen in Teilen Washingtons und im Nordwesten Oregons an.

Der Boden ist gesättigt, Flüsse stehen hoch – jede zusätzliche Wassermenge verschärft die Lage.

Wer hilft jetzt den betroffenen Gemeinden? Weiter auf Seite 6.

Nationalgarde im Einsatz: Sandsäcke, Schutzwälle, Evakuierungsunterstützung

Image: IMAGO / ZUMA Press Wire
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Dutzende Angehörige der Nationalgarde wurden bereits mobilisiert, um Sandsäcke zu füllen und Hochwasserschutzmaßnahmen zu verstärken.

Weitere 200 Einsatzkräfte sind auf dem Weg in die Flutgebiete, wie die Armee bestätigte.

Während die Pegel weiter steigen, hoffen die Behörden, genug Zeit zu gewinnen, um die am stärksten gefährdeten Regionen zu sichern.

Ein ganzes Gebiet kämpft nun gegen das Wasser – und die kommenden zwei Tage werden entscheiden, wie schlimm die Katastrophe tatsächlich wird.

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