Ein nächtlicher Ausflug endet in einer Katastrophe, die sprachlos macht: Fünf Teenager sind bei einer mutmaßlichen Geisterfahrt ums Leben gekommen. Was zunächst wie ein weiterer schwerer Verkehrsunfall klingt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als ein Drama von erschütternder Wucht.
Fünf junge Leben abrupt ausgelöscht

Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich in der irischen Grafschaft Kildare ereignet und fünf Teenager das Leben gekostet. Bei der folgenschweren Kollision wurden außerdem drei Frauen und ein Kind schwer verletzt. Sie mussten nach dem Unfall in Krankenhäuser gebracht werden.
Der Zusammenstoß ereignete sich in den frühen Morgenstunden auf einer Autobahn. Nach Angaben der irischen Polizei, der sogenannten Garda, waren zwei Fahrzeuge beteiligt.
Die Wucht des Aufpralls war offenbar enorm. Auf Bildern vom Unfallort sind die stark zerstörten Autos zu sehen.
Schon kurz nach dem Unglück war klar, dass es mehrere Todesopfer gegeben hatte. Die Polizei machte zunächst jedoch keine näheren Angaben dazu, wie viele Menschen ums Leben gekommen waren.
Erst später wurde das ganze Ausmaß der Tragödie bekannt.
Fünf Teenager starben noch am Unfallort

Bei den fünf Todesopfern handelt es sich nach Angaben der Polizei um männliche Jugendliche. Sie waren gemeinsam in einem der beiden beteiligten Fahrzeuge unterwegs.
Die Nachricht vom Tod der jungen Menschen sorgte für große Bestürzung. Für die Ermittler steht inzwischen fest, dass eines der Autos zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes in der falschen Fahrtrichtung unterwegs war.
Die beiden Fahrzeuge kollidierten frontal miteinander.
Während die fünf Jugendlichen ihr Leben verloren, wurden drei Frauen und ein Kind aus dem Unfallgeschehen gerettet. Ihre Verletzungen waren allerdings so schwer, dass sie zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden mussten.
Die Einsatzkräfte standen damit in den frühen Morgenstunden vor einem besonders tragischen Bild.
Doch wie konnte es überhaupt zu der folgenschweren Fahrt entgegen der vorgesehenen Richtung kommen?
Ein Fahrzeug fuhr auf der falschen Seite

Nach den bisherigen Angaben der irischen Polizei war eines der Autos auf der Autobahn in falscher Fahrtrichtung unterwegs.
Wenig später kam es zur verheerenden Frontalkollision. Die Aufnahmen vom Unfallort vermitteln einen Eindruck von der enormen Zerstörungskraft des Aufpralls.
Die Ermittlungen zu den genauen Umständen laufen weiter. Die Polizei versucht unter anderem zu klären, wie das Fahrzeug auf die falsche Fahrbahnseite gelangte und warum es dort weiterfuhr.
Bereits am Morgen hatte die Garda über den schweren Unfall informiert. Zu diesem Zeitpunkt war lediglich von mehreren Todesopfern die Rede gewesen.
Mit der späteren Bestätigung, dass fünf Jugendliche ums Leben kamen, wurde das ganze Ausmaß des Unglücks deutlich.
Irlands Polizeichef Justin Kelly äußerte sich anschließend mit deutlichen Worten zu dem Vorfall.
Polizeichef spricht von einem „entsetzlichen Vorfall“

Polizeichef Justin Kelly bezeichnete das Geschehen laut der Nachrichtenagentur PA als einen „entsetzlichen Vorfall“.
Dabei kritisierte er insbesondere das Fahren entgegen der vorgesehenen Fahrtrichtung auf einer Autobahn.
Kelly erklärte:
„wie unverantwortlich und gefährlich das Fahren auf der falschen Seite der Autobahn ist“
Dass man auf einer Autobahn nicht auf der falschen Seite fahren dürfe, sollte seiner Ansicht nach eigentlich selbstverständlich sein.
Doch der Polizeichef ging in seiner Kritik noch weiter.
Er verwies auf ein Verhalten, das nach seinen Angaben in manchen Fällen eine Rolle bei riskanten Fahrten spielen könne – und dabei geht es ausgerechnet um soziale Medien.
Kritik an gefährlichem Verhalten für soziale Medien

Besonders deutlich äußerte sich Kelly zu möglichen Motiven hinter riskantem Fahrverhalten.
Nach seinen Worten sei es besonders erschreckend, wenn Menschen sich und andere Verkehrsteilnehmer ausgerechnet für Aufmerksamkeit im Internet in Gefahr bringen.
Der Polizeichef sagte laut PA:
„aber was dieses rücksichtslose Verhalten noch empörender macht, ist, dass es in manchen Fällen nur um Likes in sozialen Medien geht“
Ob dies im konkreten Fall in Kildare tatsächlich eine Rolle spielte, ist damit allerdings nicht gesagt. Die Ermittlungen zu den Umständen des Unfalls dauern an.
Fest steht lediglich, dass eines der Fahrzeuge entgegen der Fahrtrichtung unterwegs gewesen sein soll.
Für die Angehörigen der fünf Jugendlichen steht nach dem schweren Unfall ohnehin zunächst etwas anderes im Mittelpunkt: der Verlust ihrer Familienmitglieder.
Fünf Familien trauern um ihre Kinder

Der Unfall in Kildare hinterlässt fünf tote Jugendliche und mehrere schwer verletzte Menschen. Drei Frauen und ein Kind befinden sich nach den bisherigen Angaben im Krankenhaus.
Die Polizei untersucht weiterhin, wie es zu der Fahrt in falscher Richtung kommen konnte und welche Umstände unmittelbar vor der Frontalkollision eine Rolle spielten.
Die zerstörten Fahrzeuge am Unfallort zeigen bereits, wie gewaltig der Zusammenstoß gewesen sein muss. Für die fünf Jugendlichen kam jede Hilfe zu spät.
Irlands Polizeichef Justin Kelly nutzte den tragischen Unfall zugleich für eine eindringliche Warnung vor riskantem Verhalten im Straßenverkehr.
Seine Botschaft richtet sich dabei nicht nur an diejenigen, die möglicherweise bewusst gefährliche Manöver durchführen. Gerade auf Autobahnen kann bereits ein kurzer Moment der Unachtsamkeit verheerende Folgen haben.
In Kildare nahm eine solche Fahrt ein besonders tragisches Ende: Fünf junge Menschen verloren ihr Leben, weitere vier Menschen wurden schwer verletzt.