Ganz Güstrow hoffte, doch seit heute steht fest: Der achtjährige Fabian ist Opfer eines Gewaltverbrechens. Die dramatische Suche, der grausige Fund und die neuesten Ermittlungen erschüttern eine ganze Region.
Das Verschwinden eines Jungen

Am Freitagnachmittag, 10. Oktober 2025, verlässt Fabian L. mit Erlaubnis seiner Mutter die Wohnung in der Schweriner Straße. Als er am Abend nicht zurückkehrt, beginnt eine fieberhafte Suche – erst der Familie, dann der Polizei. In den sozialen Netzwerken verbreiten sich Fotos, während Freunde und Nachbarn die Straßen durchkämmen.
Innerhalb weniger Stunden steht fest: Der Achtjährige ist spurlos verschwunden. Polizeisprecher betonen zwar, dass Hoffnung bestehe, doch die Temperaturen sinken, und ein Kind allein in der Nacht ist einer unbarmherzigen Situation ausgesetzt.
Weiter unten berichten wir, wie die Polizei ein beispielloses Aufgebot an Einsatzkräften mobilisiert.
Ein dramatisches Aufgebot an Suchkräften

Mehr als 100 Polizisten, Spürhunde, Drohnen und ein Hubschrauber rücken am Wochenende aus. Wälder, Brachflächen und leere Gebäude werden durchsucht; Taucher kontrollieren Seen, während Rettungshundestaffeln Fährten verfolgen, die sich am Busbahnhof verlieren.
Dennoch bleibt jede Spur vage. Rund um die Uhr laufen Befragungen, ein Hinweistelefon wird geschaltet. Jede Minute zählt, doch die erlösende Nachricht bleibt aus.
Gleich erfahren Sie, wie eine scheinbar zufällige Entdeckung im Wald alles verändert.
Der grausige Fund im Forst von Klein Upahl

Dienstagmittag entdeckt ein Spaziergänger in einem abgelegenen Waldstück nahe Klein Upahl eine Kinderleiche. Einsatzkräfte sperren das Gebiet weiträumig ab, Kriminaltechniker sichern stundenlang Spuren. Die Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer; Kerzen und Stofftiere häufen sich spontan vor der Marienkirche in Güstrow.
Obwohl die Identität zunächst nicht eindeutig bestätigt wird, bricht bei vielen Anwohnern die Hoffnung. Zu groß sind die Übereinstimmungen mit Fabians Beschreibung.
Im nächsten Abschnitt enthüllen wir, was die Obduktion tatsächlich ans Licht gebracht hat.
Die Obduktion bringt Gewissheit

Gerichtsmediziner bestätigen am Donnerstagmorgen: Das Kind starb durch massive Gewalteinwirkung. Genauere Einzelheiten halten Staatsanwaltschaft und Polizei unter Verschluss, um den Täter nicht zu warnen. Fest steht jedoch: Es handelt sich um ein Tötungsdelikt – kein Unglück, kein Unfall.
Die Eltern waren bei der formalen Identifizierung nicht anwesend; stattdessen soll ein DNA-Abgleich endgültige Klarheit schaffen. Dieses Ergebnis wird für Freitag erwartet und könnte letzte Zweifel beseitigen.
Gleich richten wir den Blick darauf, wie die Ermittler jetzt die Öffentlichkeit einbinden.
Die Ermittler setzen auf die Öffentlichkeit

Noch am Vormittag wenden sich Polizei und Staatsanwaltschaft in einer dringenden Pressekonferenz an die Bevölkerung. Gesucht werden Zeugen, die in den Tagen vor oder nach Fabians Verschwinden verdächtige Beobachtungen gemacht haben – besonders rund um Busbahnhof, Schweriner Straße und Klein Upahl.
Mehrere Spurentrecks deuten darauf hin, dass Fabian eventuell in ein Fahrzeug gestiegen sein könnte. Wer verdächtige Autos oder Personen gesehen hat, wird gebeten, selbst kleinste Details mitzuteilen. Jede Information könne den entscheidenden Durchbruch bringen, mahnen die Ermittler.
Als Nächstes zeigen wir, wie groß die Erschütterung in Güstrow wirklich ist.
Güstrow trauert – und fordert Antworten

Kerzenmeere, handgemalte Plakate, stille Gebete: Seit bekannt wurde, dass Fabian tot ist, herrscht in der 30 000-Einwohner-Stadt tiefe Betroffenheit. Hunderte Menschen versammeln sich am Abend vor der Stadtkirche, während Schulfreunde einen improvisierten Traueraltar errichten.
Gleichzeitig wächst Wut auf den unbekannten Täter. In sozialen Netzwerken kursieren Solidaritätsbekundungen, aber auch Gerüchte. Die Polizei mahnt zur Besonnenheit und warnt vor Vorverurteilungen – noch gebe es keinen Verdächtigen.
Im letzten Slide blicken wir auf die nächsten Schritte der Ermittlungen und die eine Frage, die alle bewegt.
Der nächste Schritt: DNA-Klarheit und Spurensuche

Am Freitag soll das DNA-Ergebnis endgültig bestätigen, dass die gefundene Leiche Fabian ist. Parallel dazu werten Spezialisten unzählige Stunden Videomaterial aus Überwachungskameras aus, prüfen Telefon- und Verkehrsdaten sowie Spuren vom Fundort.
Die Ermittler sind überzeugt, dass entscheidende Hinweise bereits existieren – vielleicht in einem noch ungeprüften Zeugenhinweis oder einer Kameraaufnahme. „Wir brauchen jetzt die Mithilfe aller“, betont der leitende Kriminaldirektor. Fabians Familie und ganz Güstrow wollen Antworten – und Gerechtigkeit.
Damit endet unsere heutige Chronologie, doch die Suche nach der Wahrheit hat gerade erst begonnen.