Hai Angriff auf 12-Jährigen: Er überlebt nur knapp!

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Ein unbeschwerter Familienurlaub unter Palmen, kristallklares Wasser – und plötzlich Schreie, Blut und Panik. Auf den idyllischen Bahamas wurde ein 12-Jähriger vor wenigen Tagen Opfer eines Haiangriffs, der innerhalb von Sekunden sein Leben veränderte.

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Urlaubsparadies wird zum Albtraum

Image: AI
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Der texanische Schüler Parker Roll planschte am 23. Juni mit seinem älteren Bruder in einer seichten Bucht vor Staniel Cay. Die Brüder witzelten noch über dunkle Felsen unter ihnen, als ein massiger Schatten auf sie zuschoss. Binnen Augenblicken bohrte sich das Gebiss eines mutmaßlichen Riffhais in Parkers rechtes Bein.

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Augenzeugen berichten von einem einzigen ohrenbetäubenden Schrei, dann färbte sich das türkisfarbene Wasser rot. Der Hai verschwand so schnell, wie er gekommen war, doch die klaffende Wunde am Unterschenkel öffnete eine weitere, unsichtbare Bedrohung: einen rasanten Blutverlust, der Parkers Bewusstsein binnen Minuten hätte rauben können.

Die Sekunden der Rettung

Image: IMAGO / ZUMA Press Wire
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Während andere Strandgäste wie erstarrt blieben, reagierte Parkers 16-jähriger Bruder Jack instinktiv. Er zerrte den Verletzten ans Ufer, riss sich in einer Mischung aus Angst und Entschlossenheit die Badehose vom Leib und knotete das Kleidungsstück so fest um Parkers Bein, dass die Blutung fast zum Stillstand kam. Nach eigenen Worten war es „der einzige Stofffetzen, der fest genug wirkte, um wie ein Tourniquet zu halten“.

Erst nach einer nervenaufreibenden Bootsfahrt konnten Helfer per Funk einen Notarzt alarmieren. Im nächstgelegenen Krankenhaus nähten Chirurgen die tiefe Bisswunde mit über 30 Stichen – und sie bestätigten später, dass Jack mit seiner improvisierten Druckbandage vermutlich die entscheidenden Minuten rettete.

Hoffnung, Held und harte Lehren

Image: AI
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Heute – knapp eine Woche nach dem Angriff – sitzt Parker Roll mit bandagiertem Bein im Krankenhausbett, dankbar und sichtlich gefasst. Ärzte bescheinigen dem Jungen „beste Chancen auf eine vollständige Genesung“, sofern keine Infektionen auftreten. Schon jetzt kann er das Bein vorsichtig bewegen und scherzt darüber, dass er seine „Lieblings-Boardshorts“ wohl nie wiedersehen wird.

Sein Bruder wird unterdessen in Medien und sozialen Netzwerken als Held gefeiert. Experten für Meeressicherheit unterstreichen, wie entscheidend schnelles Abdrücken großer Gefäße bei Hai-Angriffen ist. Ein Druckverband – notfalls mit jedem verfügbaren Stoffstück – könne über Leben und Tod entscheiden. Für die Familie Roll steht indes fest, dass ihr nächster Badeurlaub nicht ins Wasser fällt, sondern in einem Klassenzimmer beginnt: Bei einem Kurs in Erster Hilfe – diesmal ganz ohne Hai, dafür mit viel neuem Respekt vor dem Meer.

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