Kanzler Merz schlägt harte Töne an: Klare Warnung an Russland – „Wir würden Angriffe erwidern“

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Ein heiserer, aber entschlossener Bundeskanzler Friedrich Merz sorgte am 16. Dezember 2025 in der ZDF-Sendung „Was nun, Herr Merz?“ für Aufsehen.

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Keine schnelle Waffenruhe – Merz dämpft Erwartungen

Image: IMAGO / Andreas Gora
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Die Hoffnung auf ein rasches Schweigen der Waffen erhielt in Berlin einen deutlichen Dämpfer. Bundeskanzler Friedrich Merz machte unmissverständlich klar: Ein baldiges Ende des Ukraine-Krieges ist nicht in Sicht. Verantwortlich dafür sei aus seiner Sicht vor allem ein Mann, der bei den Gesprächen gar nicht anwesend war – Kreml-Chef Wladimir Putin (73).

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Schon vor Beginn der Beratungen hatte Moskau seine Haltung klargemacht. Über seinen Sprecher Dmitri Peskow (58) ließ Putin mitteilen, dass Russland den Ergebnissen der Gespräche nicht zustimmen könne. Für Merz ist damit klar: Die Blockade kommt nicht aus Berlin, sondern aus Moskau.

„Es wird noch kein Ende dieses Krieges bedeuten“

Image: IMAGO / ZUMA Press
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Der Kanzler fand deutliche Worte, um die Lage einzuordnen.

„Sie haben es an der Reaktion von Russland gesehen: Es wird noch kein Ende dieses Krieges bedeuten.“

Damit machte Merz klar, dass diplomatische Fortschritte derzeit nur begrenzt möglich sind. Solange Russland jede Bewegung verweigert, bleiben selbst weitreichende Gespräche ohne unmittelbare Wirkung. Dennoch sieht der Kanzler einen Punkt, der sich grundlegend verändert hat – und der geopolitisch von enormer Bedeutung ist.

Sicherheitsgarantien wie Artikel 5 – ein neuer Schritt

Image: IMAGO / Andreas Gora
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Neu sei vor allem eines, betonte Merz: Die USA hätten sich erstmals auf weitreichende Sicherheitsgarantien für die Ukraine eingelassen. Diese Zusagen seien vergleichbar mit Artikel 5 des Nato-Vertrags, der im Ernstfall militärischen Beistand zusichert.

Entscheidend dabei: Diese Garantien seien nun „schriftlich verabredet“. Das markiert aus Sicht des Kanzlers eine neue Qualität der Unterstützung. Er skizzierte mögliche Konsequenzen dieser Zusagen – allerdings noch im Konjunktiv. So könne man „zum Beispiel eine entmilitarisierte Zone zwischen den Kriegsparteien absichern“.

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Bundeswehr-Einsatz nicht ausgeschlossen – Merz wird deutlich

Image: AI
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Was das konkret bedeuten würde, ließ Merz keinen Moment offen. Sollten diese Sicherheitsgarantien greifen, hätte das unmittelbare militärische Konsequenzen – auch für Deutschland. Um sie einzuhalten, müssten deutsche Soldaten im Ernstfall militärisch reagieren.

Der Kanzler formulierte es so klar wie selten:

„Wir würden auch entsprechende russische Übergriffe und Angriffe erwidern.“

Ein Satz, der verdeutlicht, wie weitreichend die Konsequenzen wären. Es geht nicht um Symbolpolitik, sondern um reale Einsatzszenarien – inklusive der Gefahr einer direkten militärischen Konfrontation.

Russisches Vermögen – Streit in der EU

Image: AI
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Doch all das bleibt vorerst Zukunftsmusik. Solange aus Moskau keine Friedenssignale kommen, sieht Merz keine Grundlage für konkrete Schritte. Dennoch äußerte er Hoffnung, dass der wachsende internationale Druck irgendwann Wirkung zeigt.

„Putin hat zu vielem Njet gesagt“, sagte der Kanzler. „Er wird auch mal Ja sagen müssen.“

Unklar bleibt der Umgang mit dem eingefrorenen russischen Vermögen in der EU. Darüber wollen die europäischen Regierungschefs am Donnerstag beraten. Merz sprach von einer offenen Ausgangslage – die Chancen stünden bei „50:50“. Vor allem Belgien bremse, aber auch andere Staaten äußerten Skepsis gegenüber der Idee, die Milliarden für den Wiederaufbau der Ukraine zu nutzen.

Zur Kritik sagte Merz: „Ich teile sie nicht, aber ich nehme sie ernst.“

Europäische Geschlossenheit – und Deutschlands Führungsanspruch

Image: AI
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Für den Kanzler ist eines entscheidend: Europa muss geschlossen auftreten. Nur mit Einigkeit lasse sich politischer und wirtschaftlicher Druck entfalten, der Moskau zum Umdenken zwingt. Merz betonte, dass er die europäischen Partner „qua Amt“ zusammenführen könne.

Damit deutete er erneut an, was sich seit seinem Amtsantritt abzeichnet: Deutschland soll eine stärkere Führungsrolle in Europa übernehmen. In einer Phase, in der der Krieg weitergeht und Entscheidungen von historischer Tragweite anstehen, sieht Merz Berlin in der Pflicht, Verantwortung zu übernehmen.

Ob diese Strategie am Ende zu Bewegung im Kreml führt, bleibt offen. Klar ist jedoch: Die Weichen, die jetzt gestellt werden, könnten Europas Sicherheitsordnung langfristig verändern.

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