Kim Kardashian hat es erneut geschafft, das Internet in Aufruhr zu versetzen: Ihre neueste SKIMS-Kreation, ein Mikro-String-Thong mit täuschend echtem Kunsthaar, löst gleichzeitig Faszination, Spott und hitzige Debatten aus. Doch hinter dem augenzwinkernden „Ultimate Bush“ steckt weit mehr als ein einfacher PR-Gag – es ist eine kalkulierte Strategie, die am Ende einen überraschenden Zweck offenbart.
Die erste Social-Media-Explosion

Kaum tauchten die ersten Bilder der haarigen Mini-Slips auf Kardashians Instagram-Stories auf, überschlugen sich die Timelines. Innerhalb von Minuten kletterte der Hashtag #UltimateBush in die weltweiten Trends, Memes jagten Reaktionsvideos, und selbst Mode-Designer*innen meldeten sich zu Wort.
Viele Fans witzelten über „buschige Zeiten“ und fragten ironisch, ob der „Carpet“ endlich zum „Drapes“ passe. Doch hinter dem viralen Gewitter steckte ein wohlinszenierter Launch-Plan, der von Anfang an auf maximale Sichtbarkeit ausgelegt war.
Bleiben wir dran – gleich erfahren wir, wie diese gewagte Idee überhaupt entstanden ist.
Eine Idee aus dem Backstage-Chaos

Laut Insider*innen wurzelte der Einfall nicht in einer Meeting-PowerPoint, sondern backstage bei einer Paris-Fashion-Week-Anprobe, als Stylist Chris Appleton mit echten Haar-Extensions herumalberte. Kardashian soll den Moment augenzwinkernd als „zu schade zum Wegwerfen“ kommentiert haben – die Geburtsstunde des „haarigen“ Dessous.
Wo andere nur einen Scherz sahen, witterte Skims-CEO Jens Grede sofort Potenzial: Provokation verkauft sich, besonders wenn sie das Tabuthema Körperbehaarung trifft und damit den ewigen Schönheitsdiskurs neu befeuert.
Und wie genau dieses Konzept in zwölf unterschiedlichen „Stutzlängen“ umgesetzt wurde, zeigt die nächste Slide.
Zwölf Shades of Bush – die Produktdetails

Der String besteht aus ultrafeinem Stretch-Mesh, das zu 82 % aus Polyamid und 18 % Elastan gefertigt ist. Auf der Vorderseite wird per Hand ein Mix aus lockigen und glatten Kunstfasern aufgenäht, wahlweise in Blond, Kupfer oder sogar Salz-und-Pfeffer-Grau – „für jeden Teint der passende Busch“, wie die Website kokettiert.
Zu einem Preis von 32 Dollar (XXS bis 4X) sollten Kundinnen ihr ganz persönliches Statement setzen können. Dass ausgerechnet das Modell „Silver Fox“ zuerst ausverkauft war, verrät einiges über den Humor der Käuferinnen.
Doch der wahre Triumph wartete erst nach dem Verkaufsstart – dazu gleich mehr.
Blitz-Ausverkauf in weniger als drei Stunden

Am 14. Oktober um Punkt 10 Uhr PST ging die Kollektion online, und schon um 12:46 Uhr meldete Skims „Sold Out“. Wartelisten schnellten in die Tausende, Handelsplattformen listen jetzt Sammler-Preise jenseits von 200 Dollar.
SKIMS spricht vom erfolgreichsten Drop seit dem berüchtigten „Nipple Bra“. Analyst*innen sehen hinter der Showeinlage eine Lehrstunde in „Hype Marketing“, die beweist, dass Provokation Nachfrage generiert – ganz egal, ob das Produkt je getragen wird.
Doch nicht jede*r jubelt: Die folgende Slide zeigt, wie kontrovers die Reaktionen wirklich ausfielen.
Spott, Feminismus und ein Schuss Nostalgie

Während Fans den Thong als humorvolle Ode an Körperpositivität feiern, kritisieren Aktivist*innen die Kampagne als „2000er-Shock-Value reloaded“. Einige sehen darin eine Befreiung von Rasur-Dogmen, andere einen Rückschritt, weil Behaarung zur Ware gemacht werde.
Prominente Stimmen wie Schauspielerin Jameela Jamil lobten die „Selbstironie“, Modekritiker:innen warfen Kardashian hingegen vor, „billigen Clickbait“ als Empowerment zu verkaufen. Die Debatte tobt – genau der Diskurs, den das Marketing kalkuliert anfachen wollte.
Doch welches größere Ziel verfolgt Kim Kardashian damit wirklich? Die letzte Slide lüftet das Geheimnis.
Mehr als ein Gag: Die Strategie hinter dem „Busch“

Hinter vorgehaltener Hand bestätigte ein SKIMS-Sprecher, dass der Faux-Hair-Drop als Aufwärmer für eine nachhaltige Linie natürlicher Bio-Unterwäsche diente, die 2026 lanciert werden soll. Der Plan: maximale Aufmerksamkeit jetzt, um ein Publikum für ernsthafte Body-Positive-Initiativen aufzubauen.
So wird aus dem vermeintlich skurrilen Scherz ein Lehrstück in Pop-Kultur-Taktik: Erst schockieren, dann transformieren – ein Prinzip, mit dem Kardashian seit Jahren Mode- und Medienlandschaften dirigiert. Am Ende bleibt die spannende Frage: Welches Tabu wird sie als Nächstes brechen?
Fortsetzung folgt – Kim lässt garantiert nicht lange auf den nächsten Coup warten.