Kreml-Knall gegen Trump: Neue Putin-Erklärung sprengt Ukraine-Deal – US-Präsident öffentlich vorgeführt

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Moskau zieht den Stecker: Mitten in den zähen Friedensgesprächen erklärt der Kreml alle bisherigen Abmachungen mit den USA für erledigt – und lässt Donald Trump fassungslos zurück.

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Putin zieht die Reißleine – nichts gilt mehr

Image: IMAGO / ZUMA Press
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Nach außen gibt sich der Kreml gesprächsbereit, doch hinter den Kulissen zieht Wladimir Putin (73) offenbar die Notbremse. In einem erneuten Telefonat mit Donald Trump (79) machte der russische Präsident laut Kreml unmissverständlich klar: Moskau fühlt sich an keine Vereinbarungen mehr gebunden. Keine Zusage, kein Abkommen aus diesem Jahr habe noch Bestand.

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Übermittelt wurde diese Botschaft von Putins Chefberater und Ukraine-Verhandler Juri Uschakow (78). Die Erklärung kam am Montagabend aus Moskau – und wirkte wie ein politischer Paukenschlag. Damit torpediert Putin öffentlich alle Hoffnungen auf einen Waffenstillstand, neue Gespräche oder gar einen Friedensprozess.

Der Vorwand – ein angeblicher Drohnenangriff

Image: IMAGO / SNA
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Als Rechtfertigung für den harten Kurs dient dem Kreml ein Vorwurf, der bislang nicht belegt ist. Russland behauptet, die Ukraine habe in der Nacht zu Montag versucht, Putins Privatresidenz Waldai zwischen Moskau und Sankt Petersburg mit Drohnen anzugreifen.

Kiew wies diese Darstellung entschieden zurück. Dennoch nutzt Moskau den Vorfall, um den diplomatischen Bruch zu erklären. Für Putin ist der angebliche Angriff ein willkommener Anlass, sämtliche bisherigen Verständigungen infrage zu stellen – und die Gesprächsbasis faktisch zu zerstören.

Nach dem Trump-Telefonat – Kreml legt nach

Image: IMAGO / Sven Simon
Image: IMAGO / Sven Simon

Das brisante Telefonat zwischen Putin und Trump fand am Sonntag statt – unmittelbar bevor Trump mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sprach. Trump wollte Putin über den Stand der Gespräche informieren. Doch das Ergebnis fiel anders aus als erwartet.

Am Montagabend trat Uschakow vor die Öffentlichkeit und zitierte die neue Kreml-Linie wörtlich:

„Natürlich werde die Position Russlands aufgrund einer Reihe von Vereinbarungen, die in der vorherigen Phase getroffen wurden, und aufgrund der sich abzeichnenden Entwicklungen überdacht werden.“

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Weiter erklärte er:

„Dies wurde sehr deutlich zum Ausdruck gebracht, und die Amerikaner sollten dafür Verständnis aufbringen. Angesichts des von Kiew betriebenen Staatsterrorismus kann die russische Seite nicht anders handeln.“

Trump laut Kreml „schockiert und empört“

Image: IMAGO / ABACAPRESS
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Besonders brisant: Uschakow schilderte auch Trumps angebliche Reaktion auf den behaupteten Drohnenangriff. Seine Worte:

„Der US-Präsident war schockiert über diese Nachricht, im wahrsten Sinne des Wortes empört. Er sagte, er hätte sich solche wahnsinnigen Handlungen nicht einmal vorstellen können.“

Weiter hieß es:

„Und wie gesagt, wird dies zweifellos die amerikanische Haltung im Umgang mit Selenskyj beeinflussen, dem die derzeitige Regierung, wie Trump selbst sagte, Gott sei Dank keine ‚Tomahawks‘ gegeben hat.“

Zur Erinnerung: Tomahawk-Marschflugkörper hatte Trump der Ukraine zunächst in Aussicht gestellt, diese Zusage jedoch nach einem früheren Telefonat mit Putin im Oktober wieder zurückgenommen.

Trump glaubt Putin – und wird wütend

Image: IMAGO / ABACAPRESS
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Trump selbst meldete sich wenig später aus Mar-a-Lago in Florida zu Wort. Er bestätigte, dass Putin ihn persönlich über den angeblichen Angriff informiert habe.

Putin habe ihm gesagt, „dass er angegriffen wurde. Das ist nicht gut“, so Trump. Er sei darüber „sehr wütend“.

Mit Blick auf die laufenden Gespräche über ein Kriegsende sagte Trump:

„Es ist nicht der richtige Zeitpunkt.“

Und weiter:

„Es ist eine Sache, offensiv zu sein, weil sie offensiv sind. Es ist eine andere Sache, sein Haus anzugreifen. Es ist nicht der richtige Zeitpunkt, um so etwas zu tun.“

Für viele Beobachter wirkt es, als schenke Trump Putins Darstellung Glauben – trotz fehlender Beweise.

Kreml demonstriert Nähe – und lässt alles offen

Image: IMAGO / SNA
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Zum Abschluss nutzte Uschakow die Gelegenheit, um die enge Verbindung zwischen Putin und Trump demonstrativ hervorzuheben:

„…möchte ich auf ein Detail hinweisen, das auch aus politischer Sicht interessant ist: Im vergangenen Jahr hat Präsident Wladimir Wladimirowitsch Putin 17 Kontakte zu amerikanischen Vertretern gepflegt. Dazu gehören ein Besuch in Alaska, zehn Telefongespräche mit Donald Trump und sechs Treffen mit seinen Sonderbeauftragten. Was das bedeutet, können Sie selbst daraus schließen.“

Putin habe Trump zudem zugesichert, weiterhin „eng und fruchtbar“ mit den USA zusammenarbeiten zu wollen. Zum Ton des Gesprächs sagte Uschakow abschließend:

„Es fand ein Gespräch dieser Art statt, an dessen Ende die Präsidenten sehr freundschaftlich vereinbarten, den Dialog fortzusetzen.“

Doch worüber noch verhandelt werden soll – außer über eine faktische Kapitulation Kiews – bleibt offen. Fest steht nur: Im Januar soll weiter „verhandelt“ werden. Unter Bedingungen, die allein der Kreml diktiert.

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